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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

180684 PS Im Geflecht der Sinne – Materialität und Sprache bei Judith Butler, Julia Kristeva und Luce Irigaray (2010S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 10.03. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 17.03. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 24.03. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 14.04. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 21.04. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 28.04. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 05.05. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 12.05. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 19.05. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 26.05. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 02.06. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 09.06. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 16.06. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 23.06. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Mittwoch 30.06. 18:00 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Lehrveranstaltung nimmt die gegenwärtige theoretische Wende zum Körper und zur Materialität – nicht allein innerhalb der feministischen Theorie – zum Ausgangspunkt die Konzepte der Materialität und Leiblichkeit in den Ansätzen Judith Butlers, Luce Irigarays und Julia Kristevas kritisch zu beleuchten.
Als roter Faden durch die Lektüre dient das Thema der Verschränkungen, wobei diejenige zwischen Körper und Sprache als zentrale in den zu diskutierenden feministischen Ansätzen gelesen werden kann. Die Art und Weise wie die feministische Theorie „Verschränkungen“ implizit thematisiert – Verschränkungen, Verflechtungen, das Ineinandergreifen von Physischem und Psychischem, Sinnlichem und Intelligiblem, Körper, Diskurs, Macht und Sprache – findet ihren Niederschlag in den Konzepten von Materialität: Wie ist die Figur der Verschränkung in den einzelnen Ansätzen gedacht, welche Implikationen bleiben ungedacht und welche politischen Implikationen gehen damit einher? Ist die Analyse des systematischen Ausschlusses alles Materiellen, die den Ansätzen von Butler, Irigaray und Kristeva eigen ist, auch im Korpus der Wissenschaft angekommen – oder bleibt vielmehr noch etwas: zu denken, zu tun, zu handeln?!

Zur Diskussion dieser Fragestellungen werden die Ansätze von Maurice Merleau-Ponty (Chiasmus) und Jean Luc Nancy (Toucher) als Bezugspunkte gesetzt, um die Verschränkungen, Verbindungen und Berührungen zwischen Materialität und Welt in der feministischen Theorie zu erweitern.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Voraussetzung für den Zeugniserwerb ist die Beteiligung an Diskussionen sowie die Präsentation eines bearbeiteten Themas in Form eines Referates (ersatzweise ist die Abgabe einer ca. 10-seitigen schriftlichen Arbeit möglich).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Das Proseminar versteht sich als weiterführende Auseinandersetzung mit den zentralen Konzepten von Materialität, damit auch von Geschlechtlichkeit in den Ansätzen der drei genannten Philosophinnen. Ziel ist es jedoch diesen zentralen Themenbereich um die – in diesen Konzepten enthaltenen – vielfältigen subjektgenetischen Aspekte zu erweitern.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA M 13

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:52