Universität Wien

190009 PS BM 8 Paradigmatische und aktuelle Beispiele für einschlägige Forschung (DU+SP) (2026S)

Subjektivierungstheoretische Perspektiven auf Sexualitäten

15.00 ECTS (4.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

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Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Update 4.5.: Am 5. Mai findet eine Exkursion statt.

  • Dienstag 03.03. 15:00 - 17:00 Digital (Vorbesprechung)
  • Dienstag 14.04. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
  • Dienstag 21.04. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
  • Dienstag 28.04. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
  • Dienstag 05.05. 13:15 - 19:00 Ort in u:find Details
  • Dienstag 12.05. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
  • Dienstag 26.05. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
  • Dienstag 02.06. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
  • Dienstag 09.06. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
  • Dienstag 16.06. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
  • Dienstag 23.06. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
  • Dienstag 30.06. 13:15 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In dieser Lehrveranstaltung setzen sich die Studierenden mit subjektivierungs- und machttheoretischen Perspektiven auf Sexualitäten in Bildungsräumen auseinander. Ausgehend von zentralen theoretischen Positionen - insbesondere Michel Foucaults und Judith Butlers lernen sie, Sexualität als ein kulturell und machtförmig hervorgebrachtes Phänomen zu verstehen. Dabei wird thematisiert, wie Sexualität durch gesellschaftliche Diskurse reguliert wird und wie Subjekte sich selbst im Verhältnis zu diesen Normen regieren.
Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung widmen wir uns der Analyse historischer und gegenwärtiger sexualpädagogischer Materialien - darunter Ratgeberliteratur, pädagogische Handreichungen sowie Frage-Antwort-Rubriken ('Q&A sections'). Mithilfe von Foucaults Konzept der 'Technologien des Selbst' untersuchen die Studierenden, welche Formen der Subjektivierung in diesen Materialien vermittelt werden. Die Analyseergebnisse werden im Seminar präsentiert und gemeinsam diskutiert.
Methoden:
- Gemeinsame Lektüre theoretischer Texte
- Diskussionen im Plenum
- Recherche und Analyse sexualpädagogischer Materialien
- Präsentationen der Analyseergebnisse

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit, kontinuierliche Mitarbeit sind Voraussetzung der Bewertung.
- Textlektüre 15%
- Mitarbeit 10%
- Präsentation 15%
- Proseminararbeit 60%

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Aufgrund des didaktischen Aufbaus der Lehrveranstaltung (Peer-Feedback, Diskussionen, Präsentationen) sind regelmäßige Anwesenheit und kontinuierliche Mitarbeit Voraussetzung für die Leistungsbeurteilung. Ein einmaliges unentschuldigtes Fehlen ist möglich. In Ausnahmefällen (z. B. bei Krankheit) kann auch ein mehrmaliges Fehlen akzeptiert werden. In Absprache mit der Lehrveranstaltungsleitung können in diesen Fällen entsprechende Kompensationsleistungen vereinbart werden.
- Textlektüre 15%
- Mitarbeit 10%
- Präsentation 15%
- Proseminararbeit 60%

Prüfungsstoff

Alle in der Lehrveranstaltung durchgenommenen Inhalte

Literatur

Butler, J. (1995).Körper von Gewicht. Suhrkamp
Foucault, M. (1994). Zur Genealogie der Ethik: Ein Überblick über laufende Arbeiten.In: Dreyfus, H. L., Rabinow, P., & Foucault, M. (Hg.), Jenseits von Strukturalismus und Hermeneutik (265-292), Beltz.
Jäger, S. 2015. Einführung in die Kritische Diskursanalyse.Münster: Unrast.
Laufenberg, M. (2014).Sexualität und Biomacht: Vom Sicherheitsdispositiv zur Politik der Sorge. transcript Verlag.
Reckwitz, A. (2021). Subjekt. Utb.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BM 8 PS (DU+SP)

Letzte Änderung: Mo 04.05.2026 09:06