Universität Wien FIND

Kehren Sie für das Sommersemester 2022 nach Wien zurück. Wir planen Lehre überwiegend vor Ort, um den persönlichen Austausch zu fördern. Digitale und gemischte Lehrveranstaltungen haben wir für Sie in u:find gekennzeichnet.

Es kann COVID-19-bedingt kurzfristig zu Änderungen kommen (z.B. einzelne Termine digital). Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails.

Lesen Sie bitte die Informationen auf https://studieren.univie.ac.at/info.

190032 SE M3c Gegenstandstheorie III: Inklusive Pädagogik bei speziellem Bedarf (2021W)

Behinderung

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

Abwesenheit bei der ersten SE-Einheit gilt als Verzicht auf die Seminar-Teilnahme, d.h. jene TeilnehmerInnen, die in der ersten SE-Einheit nicht anwesend sind, werden abgemeldet - Studierende auf der Warteliste werden im Ausmaß der damit freiwerdenden Plätze der Reihenfolge nach aufgenommen, sofern sie in der ersten SE-Einheit anwesend sind.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Abwesenheit in der ersten SE-Einheit (05.10.) gilt als Verzicht auf die Seminar-Teilnahme, d.h. jene Teilnehmer*innen, die in der ersten SE-Einheit nicht anwesend sind, werden abgemeldet - Studierende auf der Warteliste werden im Ausmaß der damit freiwerdenden Plätze der Reihenfolge nach aufgenommen, sofern sie in der ersten SE-Einheit anwesend sind.

Stand Juli 2021: Ob das Seminar im Präsenz-, Hybrid- oder Online-Format abgehalten werden kann bzw. muss, lässt sich gegenwärtig nicht abschätzen - siehe zukünftige Aktualisierungen.

Aktualisierung am 9.9.2021: Die erste SE-Einheit findet im Hörsaal 3D im NIG (3. Stock) vor Ort statt. Voraussetzung für die Teilnahme am 5.10.2021 vor Ort: geimpft, genesen oder getestet (3G-Regel). Der gültige (!) 3G-Nachweis wird beim Gebäudeeintritt durch eigens geschultes Personal überprüft. Die restlichen SE-Einheiten finden entweder im Präsenz- oder im Hybrid-Modus statt – dies ist zum einen abhängig von der Anzahl der SE-Teilnehmer*innen, zum anderen von der Entwicklung des Infektionsgeschehens. Hybrid-Modus bedeutet, dass eine begrenzte Anzahl von Studierenden (im Falle dieses SE: 16 Personen + LV-Leiterin) am SE im Seminarraum 1 teilnehmen kann. Die restlichen Studierenden folgen dem Seminar digital. Den Link finden Sie auf Moodle.
Die Einteilung der Referat-Gruppen erfolgt in der ersten SE-Einheit.

Aktualisierung 22.11.2021: Das Seminar wird bis auf Weiteres auf Distance-Learning umgestellt. Beginnend mit der SE-Einheit am 30.11.2021 (13.15-16.30) wird das Seminar mittels Zoom gehalten.

Aktualisierung 10.01.2022: Das Seminar wird bis Semesterende ausschließlich digital stattfinden.

Dienstag 05.10. 13:15 - 16:30 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 19.10. 13:15 - 16:30 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Dienstag 16.11. 13:15 - 16:30 Medien-und Methodenlabor Sensengasse 3a 2.OG
Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
Dienstag 30.11. 13:15 - 16:30 Digital
Dienstag 14.12. 13:15 - 16:30 Medien-und Methodenlabor Sensengasse 3a 2.OG
Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
Dienstag 11.01. 13:15 - 16:30 Digital
Dienstag 25.01. 13:15 - 16:30 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Nach einer Einführung in die Thematik seitens der Seminarleiterin wird im Zentrum der Auseinandersetzung die Frage stehen, ob - und wenn ja inwiefern - sich das Verständnis von "Behinderung" in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Die Fokussierung erfolgt in 10-Jahres-Schritten, wobei sich eine studentische Kleingruppe jeweils mit einem Jahrzehnt außerhalb des Seminars intensiv beschäftigen und ihre Arbeitsergebnisse im Rahmen eines Gruppen-Referates im Seminar zur Kenntnis bringen wird.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Beurteilungsgrundlage ist die Seminararbeit (ca. 15 Seiten) bzw. die Verschriftlichung des Referates (ca. 10 Seiten)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheitspflicht (Fehlen in Ausnahmefällen: max. 2 Einheiten = 1Block); aktive Mitarbeit; Referat im Rahmen der Lehrveranstaltung; Verschriftlichung des Referates (positive Beurteilung) oder Verfassen einer Seminararbeit (positive Beurteilung) gemäß den Vorgaben der Lehrveranstaltungsleiterin.
Hinsichtlich der Bewertung einer Verschriftlichung eines vorab gehaltenen Referates wird aufgrund des anspruchsvolleren Zugangs (suchen, finden und beantworten einer Fragestellung) und des damit verbundenen ungleichen Arbeitsaufwandes ein anderer Maßstab als bei der Bewertung von Seminar-Arbeiten angelegt:
Eine Referat-Verschriftlichung wird mit der Note Befriedigend beurteilt, wenn sie formal-sprachlich-inhaltlich den wissenschaftlichen Standards eines Textes, der im Rahmen eines universitären Seminars abgegeben wird, voll umfänglich entspricht. Entspricht sie diesen Kriterien teilweise nicht bzw. in keinster Weise, wird mit Genügend bzw. Nicht Genügend bewertet (bei Nicht-Genügend ist eine einmalige Überarbeitung möglich). Im Falle sehr gut gelungener Referatausarbeitungen und exzellenter Referate (20%) und aktiver Mitarbeit (10%) sind allerdings die Benotungen Gut/Sehr Gut möglich.
Zur Sicherung der wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleiterin eine mündliche Reflexion der abgegebenen Seminararbeit bzw. Referat-Verschriftlichung vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.

Prüfungsstoff

Alle in der Lehrveranstaltung durchgenommenen Inhalte, insbesondere auch die fachlichen und fachdidaktischen Inhalte und Überlegungen der eigenen und der im Seminar präsentierten Planungen. Unterstützendes Lernmaterial befindet sich auf Moodle.

Literatur

Auswahl:

Danz, Simone (2011). Behinderung: ein Begriff voller Hindernisse. Frankfurt, M.: Fachhochsch.-Verlag

Dederich, Markus, Jantzen, Wolfgang (Hrsg.) (2009). Behinderung und Anerkennung. Stuttgart: Kohlhammer

Egen, Christoph (2020). Was ist Behinderung? Abwertung und Ausgrenzung von Menschen mit Funktionseinschränkungen vom Mittelalter bis zur Postmoderne. Bielefeld: transcript

Musenberg, Oliver (Hrsg.) (2013). Kultur – Geschichte – Behinderung. Die kulturwissenschaftliche Historisierung von Behinderung. Oberhausen: Athena

Weisser, Jan, (2005). Behinderung, Ungleichheit und Bildung. Eine Theorie der Behinderung. Bielefeld: transcript-Verlag

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

M3c

Letzte Änderung: Mo 10.01.2022 11:10