Universität Wien FIND

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190037 SE WM-M10 Spezielle ethische Fragestellungen (2021S)

Aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid: pädagogische Reflexionen

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Abwesenheit in der ersten SE-Einheit (8.3.) gilt als Verzicht auf die Seminar-Teilnahme, d.h. jene Teilnehmer*innen, die in der ersten SE-Einheit nicht anwesend sind, werden abgemeldet - Studierende auf der Warteliste werden im Ausmaß der damit freiwerdenden Plätze der Reihenfolge nach aufgenommen, sofern sie in der ersten SE-Einheit anwesend sind.

Stand 12. Jänner 2021: Das Seminar wird - wenn möglich - im Präsenz-Modus beginnen und im Hybrid-Modus fortgesetzt; Hybrid bedeutet, dass eine begrenzte Anzahl von Studierenden an dem Seminar im Seminarraum 1 teilnehmen kann, die restlichen Studierenden folgen dem Seminar digital (Raumkapazität des SR 1: 9 Personen). Konferenztool ist Collaborate. Den Link finden Sie im Moodle-Kurs.

Die SE-Teilnehmer*innen erhalten nach Anmeldeschluss von der SE-Leiterin per Email konkrete Informationen zum Seminar(beginn).

Montag 08.03. 13:15 - 16:30 Digital
Montag 22.03. 13:15 - 16:30 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 25.03. 16:45 - 20:30 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Montag 19.04. 13:15 - 16:30 Digital
Montag 03.05. 13:15 - 16:30 Digital
Montag 17.05. 13:15 - 16:30 Digital
Montag 31.05. 13:15 - 16:30 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 14.06. 13:15 - 16:30 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In diesem Seminar geht es um die Tabuthemen Sterben, Tod, aktive Sterbehilfe und (assistierten) Suizid. Die immer wieder diskutierte Liberalisierung und in einigen europäischen Ländern vollzogene Legalisierung der Sterbehilfepraxis verschiebt die Grenzen für die Bewertung von Leben als 'lebenswert' bzw. 'nicht (mehr) lebenswert'.
Das Ziel des Seminars besteht darin, die Seminar-TeilnehmerInnen für die (heil)pädagogische Relevanz der Thematik zu sensibilisieren. Um dies zu gewährleisten, sollen profunde Kenntnisse über die historische Entwicklung sowie über die verschiedenen aktuellen Sterbehilfe-Diskurslinien erarbeitet werden, um auf diese Weise eine differenzierte persönliche und fachliche Positionierung entwickeln zu können.
StudentInnen setzen sich mit folgenden Themenfeldern auseinander: historische Entwicklung, Argumente für bzw. gegen Sterbehilfe (und assistierten Suizid), Zielgruppen sowie (heil)pädagogische Relevanz. Die Ergebnisse dieser intensiven Auseinandersetzungen außerhalb des Seminars werden im Seminar in Gruppen-Referaten präsentiert und diskutiert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Seminararbeit (ca. 15 Seiten) oder Verschriftlichung des Referates (ca. 10 Seiten); Gruppen-Referat

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheitspflicht (Fehlen in Ausnahmefällen: max. 2 Einheiten = 1 Block) und aktive Mitarbeit; Gruppen-Referat (online oder im Rahmen der Präsenz- bzw. Hybrid-Lehre), Verschriftlichung des eigenen Referat-Teiles oder Verfassen einer Seminararbeit gemäß den Vorgaben der Lehrveranstaltungsleiterin.
Beurteilungsgrundlage stellt die Seminararbeit bzw. die Verschriftlichung des Referates dar.
Hinsichtlich der Bewertung einer Verschriftlichung eines vorab gehaltenen Referates wird aufgrund des anspruchsvolleren Zugangs (suchen, finden und beantworten einer Fragestellung) und des damit verbundenen ungleichen Arbeitsaufwandes ein anderer Maßstab als bei der Bewertung von Seminar-Arbeiten angelegt:
Eine Referat-Verschriftlichung wird mit der Note Befriedigend beurteilt, wenn sie formal-sprachlich-inhaltlich den wissenschaftlichen Standards eines Textes, der im Rahmen eines universitären Seminars abgegeben wird, voll umfänglich entspricht. Entspricht sie diesen Kriterien teilweise nicht bzw. in keinster Weise, wird mit Genügend bzw. Nicht Genügend bewertet (eine einmalige Überarbeitung ist möglich). Im Falle sehr gut gelungener Referatausarbeitungen und exzellenter Referate und aktiver Mitarbeit sind allerdings die Benotungen Gut/Sehr Gut möglich.
Zur Sicherung der wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleiterin eine mündliche Reflexion der abgegebenen Seminararbeit bzw. Referat-Verschriftlichung vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.

Prüfungsstoff

Literatur

Umfangreiche Literaturliste wird an alle SE-Teilnehmer*innen verschickt.

Borasio, Gian Domenico (2015). Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen. 4. Auflage. München: dtv
Maier-Michalitsch Nicola, Grunick, Gerhard (2014). Leben bis zuletzt – Sterben, Tod und Trauer bei Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen. Düsseldorf: Selbstbestimmtes Leben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

WM-M10

Letzte Änderung: Mi 19.05.2021 08:28