Universität Wien FIND

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190040 SE BM 24 Bachelorarbeit I (2017S)

Genderstereotype Vorstellungen in bildungs- und erziehungswissenschaftlichen Kontexten

10.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Voraussetzung: positive Teilnahme am dazugehörigen Forschungspraktikum BM 23 im WS 2016.
Die Anmeldung zur LV erfolgt automatisch durch das SSC BIWI.

An/Abmeldung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 20.03. 09:00 - 13:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 03.04. 09:00 - 13:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 24.04. 09:00 - 13:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 15.05. 09:00 - 13:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 22.05. 09:00 - 13:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 12.06. 09:00 - 13:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar baut auf dem vorangegangenen BM23 auf und hat das Verfassen einer eigenständigen Bachelorarbeit zum Ziel.
Ziel der beiden verschränkten LVs BM23 und BM24 ist es, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie gender-stereotype Vorstellungen in Bildungseinrichtungen transportiert, verhandelt und gelebt werden. Die Studierenden haben dabei im BM23 und in Anlehnung an eigene Forschungsinteressen Projekte initiiert, bei denen sie die alltäglichen Gender-Praktiken mittels ethnographischer Methoden beobachten und begleiten sowie analysieren. Dazu wurden wahlweise Settings in Kindergärten, Lernbetreuungseinrichtungen, Schulen oder anderen Institutionen gewählt.

Die Studierenden werden in ihrer gesamten Forschungsarbeit begleitet und durch entsprechende Methoden im Hinblick auf i) die Ableitung der eigenen Forschungsfrage; ii) die Entwicklung der geeigneten Forschungsmethoden, iii) die Dokumentation von Forschungsergebnissen auf wissenschaftlicher und reflexiver Ebene, sowie iv) die Analyse der Beobachtungen unterstützt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

aktive Teilnahme an den Kurseinheiten; Verfassen der Bachelorarbeit inkl. Reflexion

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Weiterarbeit an einem konkreten Forschungsvorhaben
- Erstellen eines Forschungsexposees
- selbständige Datenerhebung
- Auswertung und Verschriftlichung der Ergebnisse in wissenschaftlicher Form

Prüfungsstoff

Auf Basis der eigenständig entwickelten Forschungsvorhaben und deren empirischer Untersuchung werden die Studierenden individuell begleitet und gecoached. Die Beurteilung erfolgt auf Basis der individuellen Umsetzung des Forschungsvorhabens bzw. dessen Reflexion.

Literatur

Acker, Joan (1990) Hierarchies, Jobs, and Bodies: A Theory of Gendered Organizations. Gender & Socienty, 4, 2, 81-95.
Bilden, Helga; Dausien, Bettina (2006, Hrsg.) Sozialisation und Geschlecht. Theoretische und methodologische Aspekte. Verlag Barbara Budrich Opladen & Farmington Hills.
Dausien, Bettina (2004) Biografieforschung. Theoretische Perspektiven und methodologische Konzepte für eine re-konstruktive Geschlechterforschung. In: Better, Ruth; Kortendiek, Beate (Hg.) hndbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. VS Verlag für Sozialwissenschaften: Wiesbaden, 314-325.
Geissler, Birgit, Oechsle, Mechthild & Braemer, Gudrun (1996). Die Lebensplanung junger Frauen. Zur widersprüchlichen Modernisierung weiblicher Lebensläufe. Beltz Deutscher Studienverlag: Weinheim.
Gherardi, Silvia (1994) The Gender we think, the Gender we do in our Everyday Organizational Lives. Human Relations 47, 6, 591-610.
Jösting, Sabine & Seemann, Malwine (Hg. 2006) Gender und Schule. Geschlechterverhälntisse in Theorie und schulischer Praxis. BIS-Verlag der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg: Oldenburg.
Jurczyk, Karin & Rerrich, Maria S. (2009) Erkenntnis und Politik: Alltägliche Lebensführung und Differenzen zwischen Frauen revisted. In: Aulenbacher, Brigitte & Riegraf, Birgit (2012) Erkenntnis und Methode.
Simpson, Ruth, Ross-Smith, Anne & Lewis, Patricia (2010) Merit, Special Contribution and Choice: How Women Negotiate between Sameness and Difference in their Organizational Lives. Gender in Management: An International Journal, 25, 3, 198-207.
Wilz, Sylvia M. (2002) Organisation und Geschlecht: strukturelle Bindungen und kontingente Kopplungen. Leske + Budrich: Opladen.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BM 24

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36