Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle. ACHTUNG: Lehrveranstaltungen, bei denen zumindest eine Einheit vor Ort stattfindet, werden in u:find momentan mit "vor Ort" gekennzeichnet.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

190059 SE WM-M9 Didaktik: Lehren und Lernen mit Medien (2017S)

Mediale Artikulation und KO-Kreativität

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 06.03. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 20.03. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 27.03. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 03.04. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 24.04. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 08.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 15.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 22.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 29.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 12.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 19.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Montag 26.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In diesem Lektüre-Seminar geht es um eine allgemeine Einführung in die Medienpädagogik. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Förderung von Medienkompetenz und auf Medienbildung gelegt. Dazu werden die grundlegenden Konzepte der Medienkomtenz und der Medienbildung besprochen, um diese in Verbindung mit Ko-Kreativität im Unterricht zu bringen.

Medienerziehung sieht Medienkompenz als Ziel der Medienpädagogik und mediale Artikulationen gelten als Anlass für Medienbildung. Bei der Medienerziehung zur Medienkompetenz geht es im zielgerichtetes pädagogisches Handeln zur Förderung von Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung. Medienbildung, wiederrum, kann auch im informellen Bereich geschehen, in dem mediale Artikulationen, wie Filme, Bilder und virtuelle Räume einen Reflexionsanlass für das eigene Welt- und Selbstverhältnis bieten.

Bei der Förderung von Medienkompetenz sind kreative Prozesse bei der Mediengestaltung
auszumachen. Bei Medienbildungsprozessen ist der kreative Apsekt des Neuen vorallem bei der kreativen Metamorphose des Selbst sowie bei der Sinn- und Bedeutungserzeugung als kreatives Zentrum des Menschen zu sehen.
Lehr-/Lernmethoden
Vortrag, Literaturarbeit (Lesen, Exzerpieren & Diskutieren); Präsentationen; Feedback geben & nehmen

Lehr-/Lernziele:
Studierende können die kreativen Aspekte bei der Medienerziehung und der Medienbildung erkennen und herausarbeiten.
Studierenden können eine eigenständige Fragestellung entwickeln und im Rahmen eine Seminararbeit empirisch bzw. diskursanalytisch herausarbeiten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1. Deutsche und englische Literaturarbeit - Lesen, Exzerpieren & Diskutieren (30 P.),
2. Entwicklung & Präsentation eines Exposés für die Seminararbeit (20 P.)
3. Seminararbeit (50 P.)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zu erreichen sind insgesamt 100 Punkte. Genügend (4): ab 56, Befriedigend (3): ab 67, Gut (2): ab 78, Sehr Gut (1): ab 89.

Prüfungsstoff

Gegenstand der Exerpte und der Seminararbeit sind die im Seminar behandelten Texte. In der Bearbeitung der Seminararbeit wird die eigenständige Recherche zusätzlicher wissenschaftlicher Literatur und die Einhaltung von Standards des wissenschaftlichen Arbeitens (siehe BM1) vorausgesetzt.
Vorerfahrung im Erheben und Interpretieren von empirischem Forschungsmaterial ist von Vorteil, aber nicht notwenige Vorraussetztung.

Literatur

Baake, D. (2007) Medienpädagogik. Tübingen: Niemeyer
Jo?rissen, B., & Marotzki, W. (2009). Medienbildung - Eine Einfu?hrung: Theorie - Methoden - Analysen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt
Ruge, W. (2014) Medien * Pädagogik In. W. Marotzki, N. Meder (Hrsg.) Perspektiven der Medienbildung, Wiesbaden: Springer VS, 187-207
Schmoelz, A. (2017) On Co-Creativity in Playful Classroom Activities. Creativity. Theories – Research – Applications, 4 (1), In Print
Schuetze, F. (1983) . Biographieforschung und narratives Interview. In: Neue Praxis (3), 283 – 293.
Stenning, K., Schmoelz, A., Wren, H., Stouraitis, E., Alexopoulos, C., & Aichhorn, A. (2016). Socratic dialogue as a teaching and research method for co-creativity?. Digital Culture & Education, 8(2), 154-68

Zusätzliche Literatur wird direkt im Seminar bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

WM-M9

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:37