Universität Wien

200248 VU Relationsanalyse - Ein neues statistisches Verfahren zur logischen Analyse von Daten (2026S)

2.00 ECTS (1.00 SWS), SPL 20 - Psychologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
Do 07.05. 11:30-13:00 Hörsaal II NIG Erdgeschoß

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 21.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal II NIG Erdgeschoß
  • Donnerstag 28.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal II NIG Erdgeschoß
  • Donnerstag 11.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal II NIG Erdgeschoß
  • Donnerstag 18.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal II NIG Erdgeschoß
  • Donnerstag 25.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal II NIG Erdgeschoß

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese Lehrveranstaltung soll in die aussagenlogisch statistische Analyse von Hypothesen und Daten einfuehren, mittels derer vereinfachte natuerlichsprachliche Hypothesen statistisch auf Signifikanz, Effektstaerke und Power ueberprfueft werden koennen. Es werden die Grundkenntnisse ueber RELAN (Software RELAN 3.0) in Vorlesungseinheiten vermittelt und die Methode wird anhand einer speziellen Software an mehreren empirischen Beispielen (einschliesslich Daten vonden Studierenden) demonstriert.
Etwas detaillierter: Eine Relationsanalyse ist ist eine logisch-statistische Methode zur Analyse, Exploration, Prüfung und Simulation von multivariaten, multifunktionalen und kausalen Hypothesen, sie soll und kann die anderen gebräuchlichen statistischen Methoden nicht ersetzten, soll sie aber ergänzen. In theoretischer Hinsicht will die Relationsanalyse als Forschungslogik-Tool den Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens und der Theorienbildung bewusster, systematischer und kritischer gestalten. Mit der Relationsanalyse n soll es möglich sein, die empirische Realität (Struktur und Dynamik) korrekter und adäquater abzubilden, als es derzeit viele statistische Methoden ermöglichen („Replizierbarkeits-Problem“). Die vorliegende Methode richtet sich keineswegs nur an Fachstatistiker, sondern soll für möglichst viele Empiriker mit etwas statistischem Interesse Nutzungsanregungen bieten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Da es sich um eine Vorlesung mit Übungen handelt (VU), ist eine vollständige Anwesenheitspflicht fuer alle 6 Termine vorgesehen.
Erlaubt sind jegliche Hilfsmittel, sofern nicht bei der Diskussion unmittelbar aus dem begleitendem Lehrbuch zitiert wird.
Fuer die eigenstaendige Durchfuehrung von Uebungen mit dem zur Verfuegung gestellten Programm gibt es eine Internet-Betreuung durch Mirjam Uher (jeden Freitag 9-11 Uhr) ueber Internet (Zoom).
Die erste Vorlesungseinheit (7.5.) ist wichtig, weil da eine Zusage über die Teilnahme an der VO gefordert ist.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Da der Teilnehmerkreis klein sein wird und daher intensive Beteiligung der Teilnehmer erwartet werden, kann ist die Anwesenheit ausreichend fuer eine positive Benotung, welche nach dem Grad der Beteiligung an den Diskussionen und Uebungen variieren wird.

Prüfungsstoff

Grungkenntnisse über aussagenlogische Analysemethoden und ueber die Relationsanalyse im Besonderen in einem Gespraech am Ende der Veranstaltung sowie der erfolgreiche Versuch, das Programm an eigenen (oder zur Verfuegung gestellten) Daten zu testen.

Literatur

Maderthaner, R. (2022). Relationsanalyse (RELAN) - Aussagenlogische, statistische und kausale Analyse von Daten. Springer-Spektrum: Berlin.)

Maderthaner, R. (2024). Relations- One Way out of the Replication Crisis. Journal of Psychiatry Research Reviews & Reports. SRC/JPSRR-216.
DOI: doi.org/10.47363/JPSRR/2024(6)180

Maderthaner, R (2024). Relation analysis (RELAN) – a new method of logical and statistical analysis of data to minimise the
replication crisis. J Psychol Clin Psychiatry. 2024;15(6):309‒313

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 01.04.2026 08:46