Universität Wien
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210095 VO M3: Politische Imagination (2025W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 06.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 13.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 20.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 27.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 03.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 10.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 17.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 24.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 01.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 15.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 12.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
  • Montag 19.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die gegenwärtige Krise der Demokratie ist auch und wesentlich eine Krise politischer Imagination. Es ist heute schwierig geworden, sich radikale demokratische Alternativen zum Bestehenden - dem minimalen Status quo der liberalen Demokratie - vorzustellen. Dieser Mangel an Vorstellungskraft zeigt sich u.a. daran, dass die Parteigänger:innen der Demokratie ihren politischen Kampf in vielen Fällen defensiv, d.h. als Abwerkampf verstehen: als Abwehrkampf gegen autoritäre, rechtsextreme und fundamentalistische Bedrohungen. Die Konsolidierung neoliberal-kapitalistischer Hegemonie führt demnach zu einer Verengung unseres politischen Möglichkeitssinns. Als Emblem kann man dabei an Margaret Thatchers berüchtigtes Diktum "There is No Alternative" denken, oder auch an die Wendung Mark Fishers, dass es „einfacher“ sei, „sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus“ (Fisher 2013, 8).
Vor diesem Hintergrund ist die politische Theorie gefordert, eine Auskunft darüber zu geben, worin eigentlich politische Vorstellungskraft besteht, was ihre Voraussetzungen sind, wie sie mobilisiert und kanalisert werden kann und was ihre Grenzen sind. Die Vorlesung zielt dabei auf eine "politische Phänomenologie der Imagination": in Auseinandersetzung mit klassischen und modernen Zugängen zu Konzepten der Imagination bzw. der Einbildungskraft/Vorstellungskraft (u.a. Kant, Marx, Heidegger, Arendt, Fanon, Castoriadis) lotet die Vorlesung begriffliche Ressourcen für eine politische Theorie der Imagination aus und fragt nach Wegen, die Krise politischer Imagination zu bewältigen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung zum Semesterende in Form von offen zu beantwortenden Essayfragen. Ein Fragenkatalog wird vorab bereitgestellt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

90-100 % Sehr gut
80-90 % Gut
70-80 % Befriedigend
51-70 % Genügend
0-50% Nicht genügend

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff umfasst die zentralen Begriffe, Argumente und Theoriestränge, die in der Vorlesung diskutiert und erläutert werden. Die PPT-Folien werden dazu auf Moodle bereitgestellt.

Literatur

Die Literatur wird ab Semesterbeginn auf Moodle bereitgestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 28.01.2026 15:26