Universität Wien
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210106 SE M6: Parteiorganisation und Parteienwettbewerb: Österreich im europäischen Vergleich (2025W)

9.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 06.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 13.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 20.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 27.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 03.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 10.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 17.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 24.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 01.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 15.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 12.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 19.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
  • Montag 26.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Österreichische Parteiorganisationen zeichnen sich im internationalen Vergleich traditionell durch ihre Mitglieder- und Ressourcenstärke sowie durch ihre starke Verankerung in Staat und Gesellschaft aus. Dieses Seminar vermittelt Studierenden ein vertieftes Verständnis dieser für den demokratischen Prozess in Österreich zentralen Organisationen. Studierende sollen in die Lage versetzt werden a) Varianz in den Organisationsmerkmalen österreichischer Parteien zu erklären, b) Zusammenhänge zwischen Entwicklungen im Bereich der Parteiorganisation und dem demokratischen Prozess herzustellen, c) österreichische Parteiorganisationen entlang verschiedener theoretisch relevanter Charakteristika im internationalen Vergleich zu verorten und d) am Ende des Semesters eine theoriegeleitete empirische Forschungsarbeit zum Thema der Lehrveranstaltung zu verfassen.
Unter Einbeziehung des aktuellen Stands der vergleichenden Forschung werden u. a. folgende Teilbereiche behandelt:
• Empirische und normative Theorien zu Parteiorganisationen
• Mitglieder- und Ressourcenentwicklung österreichischer Parteien im internationalen Vergleich
• Innerparteiliche Demokratie – statutarische Möglichkeiten der Mitbestimmung und deren Anwendung in der Praxis
• Innerparteiliche Konflikte – Ursachen und Auswirkungen
• Erklärungsfaktoren für parteiinterne Machtdynamiken sowie für Unterschiede im innerparteilichen Machtgefüge zwischen Parteien
• Auswirkungen verschiedener Organisationscharakteristika der Parteien auf das Parteiverhalten (Zielorientierung, Parteipositionen, Selektion von Kandidat*innen für öffentliche Ämter, Patronage, Parteispaltungen) und Implikationen für den demokratischen Prozess (Parteienregierung, ‚democratic linkage‘, Repräsentation)

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Diese Lehrveranstaltung erfordert die regelmäßige Anwesenheit der Teilnehmer*innen zur Diskussion der Literatur, der Referate und des Inputs der LV-Leitung. Grundvoraussetzung für die Ausstellung eines Zeugnisses ist daher die kontinuierliche Anwesenheit im Kurs. Die unentschuldigte Abwesenheit von maximal zwei Lehrveranstaltungsterminen ist möglich; ab dem dritten Fehltermin gilt die LV als abgebrochen und wird negativ beurteilt. Anwesenheit in der ersten Lehreinheit ist erforderlich (Aufnahme in die Lehrveranstaltung, ggf. Vergabe von Restplätzen, Vergabe von Referatsthemen).

Die Gesamtnote setzt sich aus vier Teilleistungen zusammen:
- aktive Mitarbeit während der Lehrveranstaltung (10% der Gesamtnote)
- eine mündliche Präsentation (25% der Gesamtnote)
- ein Diskussionspapier (25% der Gesamtnote)
- eine schriftliche Abschlussarbeit (40% der Gesamtnote)

Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann der LV-Leiter bei Bedarf eine notenrelevante mündliche Reflexion über die abgegebenen schriftlichen Arbeiten (Diskussionspapier, Abschlussarbeit) verlangen. Die Diskussionspapiere und die Abschlussarbeit werden jeweils mittels der Plagiatssoftware „Turnitin“ auf wissenschaftliches Fehlverhalten hin überprüft. Richtlinien für die angemessene Nutzung und Dokumentation von KI-Tools werden vom LV-Leiter bereitgestellt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Studierenden haben in allen Teilbereichen zumindest Teilleistungen zu erbringen. Das heißt, dass die Anwesenheitspflicht eingehalten, Mitarbeit erbracht, eine Präsentation gehalten, ein Diskussionspapier sowie eine Abschlussarbeit eingereicht werden müssen. Ist (mindestens) eines dieser Kriterien nicht erfüllt, so wird der/die Studierende negativ beurteilt. Die Gesamtpunktezahl setzt sich aus den Punkten für die einzelnen Teilleistungen zusammen.
Die Notenvergabe erfolgt gemäß dem folgenden Schlüssel:
87-100 Punkte: Sehr gut (1)
75-86 Punkte: Gut (2)
63-74 Punkte: Befriedigend (3)
50-62 Punkte: Genügend (4)
0-49 Punkte: Nicht genügend (5)

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff setzt sich aus der Pflichtliteratur und den darüberhinausgehenden Inhalten der Lehrveranstaltung (insbesondere Vortrag, Diskussion und Präsentationen) zusammen. Für jede Einheit bereiten die Studierenden zwei Texte vor. Ein Großteil dieser Literatur ist in englischer Sprache verfasst. Zum Verständnis vieler dieser Texte sind darüber hinaus auch Grundkenntnisse in den Bereichen österreichische Politik und quantitative Datenanalyse von Vorteil.

Literatur

Die Literaturliste wird auf Moodle bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 06.10.2025 10:07