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210125 SE M8: Geschlecht und Politik (2018W)

Kapitalismus und das das Andere, Aspekte einer intersektionalen Kapitalismusanalyse

9.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Eine Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase ist erforderlich! Eine nachträgliche Anmeldung ist NICHT möglich.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.

Beachten Sie die Standards guter wissenschaftlicher Praxis.

Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Ab WS 2018 kommt die Plagiatssoftware (‘Turnitin') bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen zum Einsatz.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 11.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 17.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Donnerstag 18.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 25.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 08.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 15.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 22.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 29.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 06.12. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 13.12. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 10.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 17.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 24.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 31.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Seminar wird Kapitalismus als Gesellschaftsformation begriffen, die nicht nur ökonomische Produktionsweisen, sondern auch Reproduktions-, Lebens- und Subjektivierungsweisen umfasst, die Menschen entlang von Klassen, Geschlecht, Sexualität, race, nationalstaatlicher Zugehörigkeit, disability kategorisiert und ungleich positioniert. Vor diesem Hintergrund sollen marxistische, feministische, queere, postkoloniale sowie Ansätze aus den disability studies und critical race studies für eine gesellschaftstheoretische Kapitalismusanalyse in einen Dialog gebracht werden. Leitend werden u.a. folgende Fragen sein: Wie kann Ausbeutung aus einer globalen, intersektionalen Perspektive in den Blick genommen werden? Wie lässt sich das Verhältnis von Produktionsweise und Reproduktionsweise fassen? Welche Rolle nehmen rassisierende und sexualisierende Anrufungen in einem kapitalistischen Gesellschaftsprojekt ein? Wie werden Sexualität und Begehren verwertet? Wie können ability-zentrierte Biopolitiken mit kapitalistischer Mehrwertproduktion in Verbindung gesetzt werden? Wie hängen (post-)koloniale Ungleichheitsverhältnisse mit kapitalistischen Krisen zusammen? Welche Veränderungen ergeben sich im Zuge der Digitalisierung?

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Teilnahme, Mitarbeit, Textlektüre, Mitarbeit, kleinere Aufgaben und (Gruppen-)Präsentationen während des Semesters, Abschlussarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel ist es, Kapitalismus aus einer mehrdimensionalen gesellschaftstheoretischen Perspektive zu analysieren und auf diese Weise gegenwärtigen Ausbeutungs- und Verwertungszusammenhängen nachzugehen.

Prüfungsstoff

Literatur

Wird in der ersten Einheit bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:38