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210131 SE M10: Kultur und Politik (2017W)

Architektur als politische Kultur

9.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Eine Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase ist erforderlich! Eine nachträgliche Anmeldung ist NICHT möglich.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.

Beachten Sie die Standards guter wissenschaftlicher Praxis.

Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis).

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 11.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 18.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 25.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 08.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 15.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 22.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 29.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 06.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 13.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 10.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 17.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 24.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock
Mittwoch 31.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (A218), NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Gesellschaftliche und politische Programme bzw. Utopien haben - über theoretische Konzepte hinaus - einen materiellen Ausdruck in Architektur und Urbanistik gefunden: seit der Französischen Revolution ist etwa utopische Architektur zum Ausdruck gesellschaftspolitischer Veränderungen geworden. Programmarchitektur als Ausdruck eines politischen Systems existiert in der europäischen Geschichte freilich bereits davor: als Repräsentation republikanischer Stadtstaaten (Dubrovnik, Pisa) ebenso wie etwa als Ausdruck barocker Herrschaft (Versailles, Karlskirche, Wolfenbüttel, etc.).
Im 20. Jahrhundert wurden die konkurrierenden "Großen Ideologien" (Faschismus und Sozialismus) ebenso zum Ausgangspunkt architektonischer Stilrichtungen, wie die industrielle Produktion zum Vorbild idealer Städte der Einheit von Leben und Arbeit, Fabrik und Heim unter kapitalistischer oder sozialistischer Symbolik.

Beispiele von Programmarchitektur, politische Symbolbauten und Pläne bzw. deren Realisierungsversuche, etwa der idealen Stadt der Moderne des 20. Jahrhunderts, dienen dem Seminar als Ausgangspunkt einer Diskussion der Verbindung von Bauten, Urbanität und politischen Programmen: an konkreten Beispielen, ihrer Planung und Ausführung werden Aussagen, Wirkung und Problematik gebauter politischer Programme behandelt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zeugnis aufgrund von Mitarbeit (20%), Referat und Handout (30%) sowie eigenständiger exemplarischer Fallstudie (SE-Arbeit, 50%)

Prüfungsstoff

Literatur

H. Hipp/ E. Seidl (Hg.): Architektur als politische Kultur. 1996.

W. Hofmann (Hg.), Stadt als Erfahrungsraum der Politik. 2011.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42