Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle. ACHTUNG: Lehrveranstaltungen, bei denen zumindest eine Einheit vor Ort stattfindet, werden in u:find momentan mit "vor Ort" gekennzeichnet.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

220023 SE FOPRAX: SE Forschungspraxis (2020W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zusammenfassung

1 Braun-Rozgonyi , Moodle
3 Ruppel , Moodle
4 Grimm , Moodle
5 Hausjell , Moodle
6 Huber , Moodle
7 Litvyak , Moodle
8 Marschik
9 Waldherr , Moodle
11 Wetzstein , Moodle

An/Abmeldung

An/Abmeldeinformationen sind bei der jeweiligen Gruppe verfügbar.

Gruppen

Gruppe 1

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV findet alle zwei Wochen statt, der Unterricht ist zweisprachig (Englisch und Deutsch). Die Studierenden können ihre Arbeiten entweder auf Englisch und/oder auf Deutsch präsentieren und abgeben. Diese Lehrveranstaltung wird als MIX/BLENDED abgehalten (= teilweise Termine im Seminarraum, teilweise online). Rechtzeitig vor LV-Beginn wird noch hier auf u:find bekannt gegeben, welche Termine für welche Gruppe von Teilnehmer*innen vor Ort im Seminarraum stattfinden wird und welche digital.

Mittwoch 21.10. 13:15 - 16:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 04.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 18.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 02.12. 13:15 - 16:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 16.12. 13:15 - 16:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 20.01. 13:15 - 16:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Action Research and Learning on Gender Mainstreaming (GM) & the Media: Der Kurs verfolgt zwei Ziele, (1) das soziale Bewusstsein und die soziale Reflexion der Studierenden zu aktivieren und (2) durch die Forschungspraxis zum praktischen und theoretischen Wissen beizutragen. Das Seminar "Forschungspraxis (FOPRAX)" bietet den Studierenden einen kommunikativen Raum um, (i) geschlechtsspezifische Aspekte der Medienproduktion, (ii) die Praktiken einer solchen Produktion, (iii) die Auswirkungen von Geschlecht (in) Gleichstellung auf die Medienproduktion, (iv) mögliche Interventionen zum Gender Mainstreaming in den Medien kritisch zu bewerten und (v.) sich ihre Rolle als zukünftige Medienfachkräfte mit Sozialbewusstsein zu besinnen. Die Arbeiten und Leistungen der Studierenden werden auf der Webplattform ‘LET’S TALK EQUAL’ veröffentlicht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit, Gruppenarbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

1. Literaturrecherche und theoretische Auseinandersetzung mit Gender Mainstreaming & Medien (20%).
2. Forschungspraxis (40%)
- Qualitative Forschung: Fallstudien zu Best Practices in den österreichischen Medien und in anderen relevanten Bereichen;
- Betreuung der Lehrplattform ‘LET’S TALK EQUAL’: Redaktion, Korrekturlesen von Blog-Einträgen; Veröffentlichung der Forschungsergebnisse;
3. ‘Doing gender’ als Aktionsforschung: Forschungsberichte und Aktionsvorschläge der Gruppen zur Behandlung von Geschlechter(un)gleichheiten in den Medien. Abschlussarbeit in Form eines Blog-Eintrags auf der Plattform ‘LET’S TALK EQUAL’. Erstellung von Forschungsergebnissen und Konzeptualisierung auf Basis theoretischer Konzepte (Literaturübersicht) im Blog-Eintragsformat (max. 800 Wörter) in deutscher oder englischer Sprache (30%).
4. Individuelle Reflexionen im Format von Lernjournalen (10%).

Sehr gut (1): 87-100%.
Gut (2): 75-86,99%.
Befriedigend (3): 63-74,99%.
Ausreichend (4): 50-62,99%.
Nicht ausreichend (5): <50%

Prüfungsstoff

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
1. Kritische und persönliche Reflexion über geschlechtsspezifische Aspekte in den Medien.
2. Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von medienpolitischen Forschungsmaßnahmen.
3. Stärkung der methodischen- und akademischen Schreibfähigkeiten.

Literatur

Die Literatur wird entweder über Moodle oder während des Unterrichts zur Verfügung gestellt.

Gruppe 2

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Digitale Lehre
( SYNCHRONER MODUS via BBB, ev. nach Absprache einzelne Präsenzmeetings am Department f Gruppenarbeit)

Freitag 23.10. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 06.11. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 20.11. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 04.12. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 18.12. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 15.01. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 29.01. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In Werbebotschaften, in Unterhaltungssendungen, in der Politikberichterstattung und im Internet werden verschiedene Geschlechterbilder und Geschlechterdiskurse produziert, die in unserer Gesellschaft existieren. Meist kommt es zu einer Verkürzung und Stereotypisierung. Aber auch fortschrittliche neue Geschlechterbilder, die LGBTIQ+ als intersektionale Variante thematisieren, kommen in den Medien und im Internet vor. Die Lehrveranstaltung führt in die Grundzüge der feministischen Theorie ein und reflektiert kritisch basierend auf dieser und auf kommunikationswissenschaftliche Theorien die unterschiedlichen medialen Konstruktionen von Geschlecht und Intersektionalität.
Das Seminar wird als digitale Lehre mit Anwesenheitspflicht abgehalten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit, Gruppenarbeit, Abgabe der Literaturrecherche, Präsentation der der Teilergebnisse, Schriftliche Abschlussarbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Anwesenheit (max. 1 Fehltermin), Abgabe der Literaturrecherche, Präsentation der Zwischenergebnisse, (40%); Abgabe der Seminararbeit am Ende des Semesters (60%)

Prüfungsstoff

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Literatur

Johanna Dorer, Brigitte Geiger, Brigitte, Hipfl und Viktorija Ratković Hrsg. 2019/2020. Handbuch Medien und Geschlecht. Springer Reference Sozialwissenschaften,: https://doi.org/10.1007/978-3-658-20712-0
Elisabeth Klaus. 1998. Kommunikationswissenschaftliche Geschlechterforschung. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Johanna Dorer, Brigitte Geiger und Regina Köpl. Hrsg. 2008. Medien – Politik – Geschlecht. Wiesbaden: VS.
Weitere Literatur wird in der LV bekannt gegeben.

Gruppe 3

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

*UPDATE [05.10.2020]: Diese Lehrveranstaltung wird digital abgehalten. Nähere Infos zum Ablauf des Semesters folgen in der ersten Sitzung, die als Webinar stattfinden wird.

Diese Lehrveranstaltung wird voraussichtlich hybrid abgehalten (= teilweise Termine vor Ort im Seminarraum, teilweise online via Jitsi oder Collaborate). Der genaue Ablauf wird in der ersten Einheit (geplante Präsenz im Seminarraum) bekannt gegeben.

Donnerstag 15.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 22.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 29.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 05.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 12.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 19.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 26.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 03.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 10.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 17.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 07.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 14.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 21.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 28.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thema: Native Advertising

Unternehmen und Organisationen nutzen in ihrer Kommunikation verstärkt Native Advertising. Im Unterschied zu klassischer Werbung ist diese neue Werbeform nicht unmittelbar als solche erkenntlich, da sie sich in Form, Stil und Gestaltung den übrigen medialen Inhalten, in welche sie eingebettet ist, angleicht. Hieraus ergeben sich eine Vielzahl spannender und ethisch relevanter Fragen wie beispielsweise: Welche Faktoren beeinflussen die (Nicht)Erkennbarkeit von Native Advertising? Wie wirkt Native Advertising auf Ansichten, Einstellungen und Verhalten von Rezipient_innen?

Im Rahmen des Seminars werden die Studierenden in kleineren Forschungsteams auf der Basis theoretischer Überlegungen und bisheriger empirischer Forschungsergebnisse eigenständig Fragestellungen entwickeln. Die erarbeiteten Fragestellungen werden im Laufe des Semesters empirisch umgesetzt und passende (vorwiegend experimentelle) Untersuchungsdesigns (zum Test von kausalen Effekten) entwickelt. Notwendiges Wissen wird im Laufe des Semesters besprochen (z.B. Experimentallogik, Fragebogengestaltung, statistische Auswertung, Schreiben eines Papers).

*** Diese Lehrveranstaltung wird voraussichtlich hybrid abgehalten (= teilweise Termine vor Ort im Seminarraum, teilweise online via Jitsi oder Collaborate). Der genaue Ablauf wird in der ersten Einheit (geplante Präsenz im Seminarraum) bekannt gegeben.***

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Anwesenheit bei den Präsenzterminen (vor Ort & online) und Mitarbeit
Einzel-/Gruppenarbeit im Laufe des Forschungsprozesses (Literaturrecherche/-Lektüre, Formulierung einer Forschungsidee, Erarbeitung eines Forschungskonzeptes, Erstellung des Erhebungsinstrumentes, Datenauswertung)
Verfassen eines Forschungsberichts (ca. 5000 Wörter ohne Anhänge und Literaturverzeichnis)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit in der ersten Einheit ist obligatorisch
max. 2 Fehleinheiten
gute Englischkenntnisse und die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Journal-Artikel

fristgerechte Erfüllung der Arbeitsaufträge während des Semesters (50%)
fristgerechte Abgabe des Forschungsberichts (50%)

Literatur

Theorie:

Wojdynski, B. W., & Evans, N. J. (2020). The Covert Advertising Recognition and Effects (CARE) model: Processes of persuasion in native advertising and other masked formats. International Journal of Advertising, 39(1), 4-31.

Methode:
Brosius, H.-B. (2016). Methoden der empirischen Kommunikationsforschung : Eine Einführung (7., überarb. u. aktual. Aufl. 2016. ed.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften Imprint: VS Verlag für Sozialwissenschaften. (insb. Kap. 1-3; 5-7; 13-15)

Datenauswertung:

Field, A. (2013). Discovering statistics using IBM SPSS statistics: and sex and drugs and rock'n'roll (4. ed.. ed.). Los Angeles, Calif. [u.a.]: SAGE.

Gruppe 4

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 14.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 21.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 28.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 04.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 11.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 18.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 25.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 02.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 09.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 16.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 13.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 20.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 27.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

„Verschwörungstheorien in Corona-Zeiten – Ursache, Formen, Kommunikationswege“

Inhalt:

Zu den Herausforderungen in Corona-Zeiten gehört, nach Ursachen und Lösungswegen zu fragen. Dies geschieht auf diversen Kommunikationswegen mit ganz unterschiedlicher Qualität und Stoßrichtung. Die Pressekonferenzen der Regierung, TV-Talkrunden und virologische Podcasts gehören zur „Mainstream-Abteilung“ öffentlicher Kommunikation, die sich um mehr oder weniger rationale und politisch abgestimmte Pandemiemaßnahmen bemüht. Dem steht eine Vielfalt alternativer, internetbasierter Öffentlichkeiten gegenüber, die sich oppositionell zu den „Mainstream-Medien“ verhalten. Dabei spielen Verschwörungstheorien eine zentrale Rolle, in denen Verursacher der Pandemie benannt werden, die von Bill Gates über die KP Chinas bis Echsenwesen reichen. Oder aber der Pandemiebekämpfung durch Politiker werden finstere Absichten unterstellt, etwa, ein faschistisches Regime errichten zu wollen, das die Demokratie abschafft.
Wie funktionieren solche oppositionellen Öffentlichkeiten? Woher kommen die z.T. bizarren Vorstellungen von QAnon und dem Narrativ vom Kinderschänder-Ring, der das Blut gefangener Minderjähriger abzapft, um die ewige Jugend von ein paar Superreichen zu sichern? Der bekannte Musiker Xavier Naidoo vertritt und verbreitet diese Theorie. Auch Semiprominente wie Attila Hildmann und Ken Jebsen betätigen sich im Internet als Propagandisten dystopischer Behauptungen und rufen zum entschiedenen Widerstand auf. Wie gefährlich ist das? Ist das ein pathologisches Phänomen? Inwieweit stecken dahinter politische Ziele und Ideen? Und wie kann man dem kommunikativ begegnen?
Das Seminar gibt einen Überblick über klassische Verschwörungserzählungen und fragt nach möglichen Erklärungen. Dazu werden interdisziplinär literatur- und sozialwissenschaftliche sowie anthropologische Theoriekonzepte herangezogen. Im empirischen Teil des Seminars werden in Arbeitsgruppen Analysen einschlägiger Web-Sites und Videokanäle erstellt.

Inhaltliche Lernziele:

Welche Gemeinsamkeiten haben Verschwörungsnarrative? Kann man die Vielfalt von Verschwörungstheorien typologisch ordnen? Wie kann man Verschwörungstheorien erklären – narratologisch, soziologisch und psychologisch? Welche psychosozialen Dispositionen erhöhen, welche verringern die Anfälligkeit für Verschwörungstheorien? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen dem Verhalten in der Corona-Krise und dem Vertreten von Verschwörungstheorien? Welche Formen der Kommunikation sind in der Lage, verschwörungstheoretische Überzeugungen zu relativieren?

Methode/n:

Das Seminar wird als Hybridseminar durchgeführt, das Termine mit Präsenz und Online-Termine umfasst. Die genannten Fragestellungen werden mit Hilfe von Referaten behandelt. Parallel werden Arbeitsgruppen gebildet, die eine Forschungsaufgabe im Zusammenhang mit der Internetpräsenz von Verschwörungstheorien haben. Dabei gilt es, innerhalb des Generalthemas einen selbstgewählten Schwerpunkt abzugrenzen und vor dem Hintergrund der einschlägigen Literatur Forschungsfragen und optional auch Hypothesen zu formulieren. Der abschließende Forschungsbericht enthält neben dem Grundkonzept auch das Methodendesign, mit dessen Hilfe die Forschungsfragen sinnvoll bearbeitet werden können. Qualitative Vorstudien und eine exemplarische Anwendung des Designs runden den Bericht ab.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Regelmäßige Seminarteilnahme an den Präsenz- bzw. Online-Sitzungen (max. zwei Fehltermine)
- Mündliche Präsentation eines Referatsthemas und Abgabe der Powerpoint-Folien (30% der Gesamtbenotung)
- Erstellung eines wissenschaftlichen Konzepts für eine weiterführende empirische Untersuchung in Arbeitsgruppen (40%) sowie qualitative Vorstudie und exemplarische Anwendung des entwickelten Methodendesigns (30%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Positive Beurteilung von mind. 60% der zu erbringenden Teilleistungen für die Gesamtnote erforderlich. Details siehe Abschnitt „Art der Leistungskontrolle“

Prüfungsstoff

Das mündliche Referat, die Abgabe der Powerpoint-Präsentation und die Abgabe der Seminararbeit sind für die positive Beurteilung verpflichtend zu erbringen.

Literatur

Vorbereitende Literatur:
Boltanski, Luc (2013): Rätsel und Komplotte. Kriminalliteratur, Paranoia, moderne Gesellschaft.- Berlin: Suhrkamp.
Butter, Michael (2018): ‚Nichts ist, wie es scheint‘. Über Verschwörungstheorien. – Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
Butter, Michael, Peter Knight (2020): Routledge Handbook of Conspiracy Theories. Taylor and Francis.
Lewis-Williams, David (2002): The mind in the cave: Consciousness and the origins of art. – London, New York: Thames & Hudson
Whitson, Jennifer A., Adam D. Galinsky, Aaron Kay (2015): The emotional roots of conspiratorial perceptions, system justification, and belief in the paranormal. In: Journal of Experimental Social Psychology, vol. 56, Jan., pp. 89-95.

Die gesamte Literaturliste wird auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Gruppe 5

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 13.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 20.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 27.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 03.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 10.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 17.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 24.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 01.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 15.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 12.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 19.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 26.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Themenschwerpunkt „Pressezeichnung und Karikatur in Österreich von 1848 bis zu den 1940er Jahren“
Im Seminar geht es also um publizistische Vermittlungsformen und Leistungen sowie deren Gestalter*innen, für die die kommunikationshistorische Forschung in Österreich bisher leider recht wenige Befunde bietet. Die Fragestellungen dazu sind dabei enorm vielfältig. Einige werden hier zur Anregung angeschnitten:
- Welche Funktionen erfüllte die Pressezeichnung nach dem Aufstieg der Pressefotografie und warum verschwand sie nach dem Siegeszeug des Fotojournalismus nicht gänzlich aus den Medien?
- Waren Pressezeichner*innen überwiegend haupt- oder nebenberuflich tätig, wie war ihre Ausbildung, wie ihr Einkommen?
- Trafen politische Zäsuren – 1918, 1933/34, 1938 und 1945 – Pressezeichner*innen und Karikaturist*innen ebenso hart wie andere Journalist*innen, die schrieben oder – später – für den Rundfunk arbeiteten?
- Wer musste die faschistischen Perioden im Exil oder im Gefängnis zubringen?
- Wie waren Pressezeichner*innen und Karikaturist*innen in den verschiedenen Zeiträumen beruflich organisiert?
- Gab es spezielle Journalismuspreise für diese Berufsgruppe?
- Wie entwickelte sich das Geschlechterverhältnis in diesem beruflichen Segment?
- Welche Stilmittel und Genres verwendeten Pressezeichner*innen und Karikaturist*innen vorrangig in den einzelnen Perioden? Usw.

Nach einer eingehenden Beschäftigung mit möglichen Fragestellungen entwickeln die Seminarteilnehmer*innen ein Konzept für ihre Seminararbeit. Die Arbeit kann solo oder im Duo erstellt werden. Im Zuge der Abgabe und mündlichen Präsentation von jeweils zwei schriftlichen Zwischenberichten erhalten die Seminarist*innen ausführliches Feedback. Die Abschlussarbeit umfasst als Einzelarbeit 30 (+/- 5) Seiten, im Duo indes 45 (+/-5) Seiten. Die fertige Seminararbeit kann zwischen Ende Jänner und Ende April 2021 zur Beurteilung vorgelegt werden.

Übrigens: keine Angst vor historischen Themen und auf den ersten Blick schwierig scheinenden Fragestellungen. Studienassistent Julian Mayr und Seminarleiter Fritz Hausjell stehen bei allen Themen beratend zur Seite, geben vielfältige Tipps zu Recherche, Kontexten, Analysestrategien usw.

Die LV-Termine werden - je nach Situation der COVID-19-Infektionslage - im Seminarraum oder virtuell stattfinden, jedenfalls aber zu den angegebenen Terminen und Zeiten. Aufgrund der wöchentlich aktualisierten Corona-Ampelregelung werden die Seminarteilnehmer*innen ersucht, auf die kurzfristig per Email kommunizierten Änderungen zu achten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

• Regelmäßige Seminarteilnahme (anlog bzw. virtuell je nach COVID-19-Infektionslage)
• Aktive Mitarbeit im Seminar, z.B. Diskussion der Präsentation der Kolleg*innen
• 2 schriftliche Zwischenberichte, die auch mündlich präsentiert und diskutiert werden
• Erstellung einer Seminararbeit, wobei vorab seitens der LV-Leitung die inhaltlichen und formalen Beurteilungskriterien genau transparent gemacht werden
• Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch nach der Abgabe der Seminararbeit einladen, welches positiv zu absolvieren ist.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

• Max. zwei Fehltermine
• Aktive Mitarbeit im Seminar (10% der Gesamtbenotung)
• 2 Zwischenberichte schriftlich und mündlich (30% der Gesamtbenotung)
• Fristgerechte Abgabe der Seminararbeit (60% der Gesamtbenotung)

Prüfungsstoff

Entfällt.

Literatur

Um Themen anzuregen, enthält diese Literaturliste auch viele Forschungsbefunde zu Deutschland:
Bryant, Mark / Heneage, Simon: Dictionary of British Cartoonists and Caricaturists 1730‒1980. Aldershot: Ashgate, 1994.
Bryant, Mark: Dictionary of Twentieth-century British Cartoonists and Caricaturists. Aldershot: Ashgate, 2000.
Die deutsche Pressezeichnung 1951. Veranstaltet vom Journalistenverband Württemberg-Baden e.V. [Ausstellungskatalog], Stuttgart 1951.
Die deutschsprachige Presse. Ein biographisch-bibliographisches Handbuch. München: Saur, 2005.
Dippelreiter, Johanna: Unterhaltung während des Nationalsozialismus in Österreich. Eine Zeitungsanalyse in zwei Teilen: Die politische Karikatur in Bezug auf die Goebbelschen Presseanweisungen aus der Sicht der Kommunikationswissenschaft. Die Karikaturisten – Kurzporträts der Pressezeichner. Wien: Magisterarbeit 2010.
Fergg-Frowein, Charlotte (Hg.): Kürschners Graphiker-Handbuch. Deutschland, Österreich, Schweiz. Berlin: De Gruyter, 1959 und 1967.
Flemig, Kurt: Karikaturisten-Lexikon. München: Saur, 1993.
Goldstein, Franz; K.hler, Ruth: Monogrammlexikon 1. Internationales Verzeichnis der Monogramme bildender Künstler seit 1850. Berlin: De Gruyter, 1999.
Gülker, Bernd A.: Die verzerrte Moderne. Die Karikatur als populäre Kunstkritik in deutschen satirischen Zeitschriften. Münster: LIT, 2001 (= Kunstgeschichte 7).
Hartwig, Jürgen (Hg.): Das große Lexikon aller DDR-Karikaturisten und Pressezeichner. Berlin: Verein zur Dokumentation der DDR-Alltagskultur, 2007.
Karikatur, in: Heide, Walther (Hg.): Handbuch der Zeitungswissenschaft. Leipzig: Hiersemann, 1941, Sp. 2223‒2302.
Kutsch, Arnulf u.a.: Bilderdienste in der Weimarer Republik. Zur Struktur der Lieferanten und Wegbereiter der Zeitungsillustration. In: Leiskau, Katja u.a. (Hg.): Deutsche illustrierte Presse ‒ Journalismus und visuelle Kultur in der Weimarer Republik. Baden-Baden: Nomos, 2016 (= Mediengeschichte 1), S. 93‒123.
Lorenz, Detlef: Bilder in der Presse. Pressezeichner und Presse-Illustrationen im Berlin der Weimarer Republik. Dokumentation und Künstlerlexikon. Berlin: Lukas Verlag, 2019.
Lorenz, Detlef: Von Budapest und Wien nach Berlin. Ungarische und österreichische Pressezeichner in der Weimarer Republik. In: Vanja, Konrad u.a. (Hg.): Tagungsband Graz 2015. Münster: Waxmann, 2016 (= Arbeitskreis Bild Druck Papier 20), S. 131‒141.
Päge, Herbert: Karikaturen in der Zeitung. Eine Untersuchung der Fragen, ob Karikaturen in Tageszeitungen eine journalistische Stilform und Karikaturisten Journalisten sind. Dissertation, Dortmund 2007.
Pfisterer, Paul (Hg.): Monogrammlexikon 2. Internationales Verzeichnis der Monogramme bildender Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts. Berlin / New York: de Gruyter, 1995.
Plünnecke, Wilhelm: Grundformen der Illustration. Phil. Diss., Leipzig: Noske, 1940.
Schmidt, Wolfgang: „Maler an der Front“. Zur Rolle der Kriegsmaler und Pressezeichner der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. In: Müller, Rolf-Dieter / Volkmann, Hans-Erich (Hg.
im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes): Die Wehrmacht, Mythos und Realität. München: Oldenbourg, 1999, S. 635–684, 45 Abb.
Schmidt, Wolfgang: „Maler an der Front“. Die Kriegsmaler der Wehrmacht und deren Bilder von Kampf und Tod. In: Arbeitskreis Historische Bildforschung (Hg.): Der Krieg im Bild – Bilder vom Krieg. Frankfurt am Main: Peter Lang, 2003 (= Hamburger Beiträge zur historischen Bildforschung), S. 45–76.
Schmidt-Liebich, Jochen: Lexikon der Künstlerinnen 1700–1900. Deutschland, Österreich, Schweiz. München: Saur, 2005.
Scholz, Michael F.: .Comics. in der deutschen Zeitungsforschung vor 1945. In: Deutsche Comicforschung 11 (2015), S. 59‒84.
Schweiger, Werner J.: Aufbruch und Erfüllung. Gebrauchsgraphik der Wiener Moderne. Wien: Brandstätter, 1988.
Sennewald, Adolf: Deutsche Buchillustratoren im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Materialien für Bibliophilie. Wiesbaden: Harrassowitz, 1999.
FORTSETZUNG unter Literatur (Englisch) >

Gruppe 6

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 15.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 22.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 29.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 05.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 12.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 19.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 26.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 03.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 10.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 17.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 07.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 14.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 21.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 28.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

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UPDATE: Diese Lehrveranstaltung wird in Form von E-Learning abgehalten. Für einen Semesterüberblick: siehe Kurs auf Moodle.
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Thema: NUTZERKOMMENTARE

Art der Arbeit: Empirische Arbeit

Studierende sollen im Rahmen dieses Seminars die Fähigkeiten erwerben, gesellschaftlich und wissenschaftlich relevante Probleme zu erkennen und zu benennen, Fragestellungen zu entwickeln, diese theoretisch einzubetten, systematisch zu beantworten und kritisch zu reflektieren. Konkret verfassen die Teilnehmer*innen eine empirische Arbeit zu einem selbst gewählten Thema im Bereich Nutzerkommentare. Nutzerkommentare umfasst dabei Postings unter Online-Artikeln auf Nachrichten-Websites genauso wie Userkommentare auf Facebook o.ä. Die Seminararbeit wird Schritt für Schritt im Laufe des Semesters erstellt - angefangen von der Entwicklung einer Themenidee über die Konzepterstellung bis hin zur Durchführung der eigenen empirischen Untersuchung. Auf die einzelnen Schritte erhalten die Teilnehmer*innen Feedback durch die LV-Leiterin, was eine kontinuierliche Überarbeitung und Verbesserung der Inhalte ermöglicht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abgabe aller 4 schriftlichen Übungen während des Semesters, Abgabe der Seminararbeit (Einzelarbeit) am Ende des Semesters

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- rechtzeitige und vollständige Abgabe aller 4 Übungen während des Semesters: Ü1 Themenidee, Ü2 Übung zum Zitieren, Ü3 Konzept, Ü4 Erhebungsinstrument
- fristgerechte Abgabe der Seminararbeit am Ende des Semesters (30 Seiten inkl. Literaturverzeichnis, exkl. Anhang)

Literatur

Karmasin, M., & Ribing, R. (2014). Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten: ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen. Wien: facultas.wuv.
Ziegele, M. (2016). Nutzerkommentare als Anschlusskommunikation. Theorie und qualitative Analyse des Diskussionswerts von Online-Nachrichten. Wiesbaden: Springer VS.
Zusätzliche Literatur wird bei den jeweiligen Übungsaufgaben auf Moodle bekannt gegeben.

Gruppe 7

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Diese Lehrveranstaltung wird als hybrid abgehalten (teilweise Termine im Seminarraum, teilweise online). Rechtzeitig vor LV-Beginn wird noch hier auf u:find bekannt gegeben, welche Termine vor Ort im Seminarraum stattfinden und welche digital

Dienstag 20.10. 13:15 - 16:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 03.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 17.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 01.12. 13:15 - 16:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 15.12. 13:15 - 16:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 19.01. 13:15 - 16:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

“Politische Kommunikation im Wahlkampf“

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Aneignung der Fähigkeit, einen vollständigen Forschungszyklus zu einem aktuellen kommunikationswissenschaftlichen Thema durchzuführen. Die TeilnehmerInnen erwerben Schritt für Schritt die Kenntnisse, die es ihnen erlauben, eine selbständige Forschungsarbeit zu erfassen – angefangen von der Problemdefinition und Entwicklung der Fragestellung im Rahmen des Seminarthemas über die theoretische Fundierung, den Forschungsstand und die Wahl der Methoden bis zur empirischen Umsetzung und Auswertung der Ergebnisse. Dabei werden die TeilnehmerInnen eine Forschungsarbeit in Gruppen von 2-3 Personen erfassen und im Seminar präsentieren.

Inhaltlich beschäftigt sich die LV mit dem Thema „Politische Kommunikation im Wahlkampf“. Im Laufe der LV werden verschiedene Aspekte von modernen Wahlkampagnen diskutiert, wie z. B. Modernisierung und Amerikanisierung, Wahlkampfthemen und deren Analysemethoden, das Framing von Themen in Medien und Politik, Gender und Wahlkampfstrategien, Negative Campaigning.

Empirisch werden die TeilnehmerInnen eine Möglichkeit haben, mit den Daten zu letzten Wahlen in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu arbeiten. Die Themen für die Forschungsarbeit werden in den ersten Sitzungen der LV besprochen.

Informationen zum Ablauf der Lehrveranstaltung im WS2020 erhalten alle korrekt angemeldeten Studierenden rechtzeitig per E-Mail. Im Falle von digitaler Lehre bzw. hybrider Lehre bleiben die Ziele und Inhalte der Lehrveranstaltung unverändert. Methodisch kommen verschiedene Übungsaktivitäten via Moodle zum Einsatz.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Regelmäßige Teilnahme (max. 1 Mal fehlen)
- Lektüre der Texte und Mitarbeit im Seminar (25%)
- Tests (15%)
- Verfassen einer schriftlichen Forschungsarbeit zum Seminarthema (ca. 5000 Worte ohne Anhänge und Literatur) in Gruppen inkl. Exposé (50%)
- Mündliche Präsentation der Forschungsarbeit (10%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit in der ersten Sitzung ist obligatorisch um die Teilnahme am Kurs zu gewährleisten. Die mündliche Präsentation sowie die rechtzeitige Abgabe der Forschungsarbeit sind für die positive Beurteilung verpflichtend zu erbringen.

Im Falle von digitaler Lehre bzw. hybrider Lehre bleiben die Anforderungen und der Beurteilungsmaßstab zu unverändert.

Benotung:
1 (Sehr gut): 87 - 100%
2 (Gut): 75 - 86,99%
3 (Befriedigend): 63 - 74,99%
4 (Ausreichend): 50 - 62,99%
5 (Nicht genügend): 0 - 49,99%

Literatur

Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Gruppe 8

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 19.10. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 16.11. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 30.11. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 14.12. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 18.01. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Vom Fernsehschrank zur „Generation Smartphone“
Topografie der Medienaneignung in historischer Perspektive

Im Zentrum unseres Seminars steht die Frage, wie unterschiedliche Medien wann, wo und in welchem Kontext rezipiert wurden und was das für Zeit, Ort und Art der Medienaneignung bedeutet. Wir wollen dabei versuchen, aktuelle Formen des Umgangs mit Medien und Medienangeboten einerseits mit der Vergangenheit zu vergleichen und andererseits aus der Vergangenheit heraus zu erklären. Der Blick auf die Geschichte von Medienaneignung soll das Verständnis der Gegenwart schärfen.

Im Fokus stehen dabei die Orte der Medien. Wir wollen versuchen, die Veränderungen im Sinne einer Topografie der Medien vom Radioapparat auf der Kommode und vom Fernsehschrank im Wohnzimmer über den (oder das) Koffer- und Autoradio bis zum Tablet und Smartphone, aber auch zum Flachbildschirm und Heimkino zu beleuchten.Wir wollen auch die Entwicklung von Stand-PC zum Notebook berücksichtigen. Die Frage ist, wie sich die Topografie der Mediengeräte verändert hat und welche Auswirkungen das bezüglich der Mediennutzung mit sich bringt.

Die Methoden der Wahl werden dabei qualitative Interviews bzw. „Oral History“ sein. Wir wollen Medienrezipient*innen befragen, an welchen Orten sie ihre Medienapparate positionieren bzw. aufgestellt haben und wie sich das im Lauf der Zeit verändert hat. Von besonderem Interesse wird es dabei sein, neben dem Alter auch Kategorien wie Geschlecht/Gender, Klasse/Schicht sowie Ethnie/Migration zu berücksichtigen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede herauszuarbeiten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

* Kontinuierliche Mitarbeit und Präsentation des Arbeitsfortschrittes
* Erstellung eines Forschungskonzepts
* Konzeption, Durchführung und Auswertung einer qualitativen Studie mit Theorie- und Empirieteil
* Interpretation und Herstellen eines Gegenwartsbezuges

Abhaltung der LV:
Die Abhaltung der LV erfolgt digital (Moodle bzw. Zoom), die Einheiten finden jeweils zu den angekündigten LV-Terminen statt.
Die Anwesenheit bei diesen Online-Terminen ist verpflichtend und Voraussetzung für einen positiven Abschluss.
Die Arbeiten sollen (je nach der Anzahl der TeilnehmerInnen am Seminar) in Gruppen zu 2-4 Studierenden verfasst werden. Die Art und Organisation der Gruppentreffen bleibt den Studierenden überlassen (Zoom, Skype, Jitsi oder auch Facebook-Gruppen).
Für spezielle Fragen stehe ich auch abseits der Termine per Mail zur Verfügung.
Zwei Zwischenberichte über den Arbeitsfortschritt sind von den Studierenden digital abzugeben und in den Online-Treffen zu erläutern bzw. von mir kommentiert.
Die Abgabe der Abschluss-Arbeit erfolgt ebenfalls digital.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Am Ende des Semesters steht eine schriftliche Seminararbeit. Sie soll in Gruppen von 2 bis 4 Studierenden abgefasst werden und pro Person 20 bis 25 Seiten umfassen.

Literatur

Ien Ang: Living Room Wars. Rethinking Media Audiences for a Postmodern World. London/New York 1996.
Monika Bernold: Das Private Sehen. Fernsehfamilie Leitner, mediale Konsumkultur und nationale Identitätskonstruktionen in Österreich nach 1955. Münster 2007
Frank Bösch/Norbert Frei (Hg.): Medialisierung und Demokratie im 20. Jahrhundert. Göttingen 2006.
Heiko Christians/Matthias Bickenbach/Nikolaus Wegmann: Historisches Wörterbuch des Mediengebrauchs. Wien/Köln/Weimar 2014.
Paul du Gay/Stuart Hall/Linda Janes/Hugh Mackay/Keith Negus: Doing Cultural Studies: The Story of the Sony Walkman. London 1997.
Michael Grisko (Hg.): Texte zur Theorie und Geschichte des Fernsehens. Stuttgart 2009
Maren Hartmann: From domestication to mediated mobilism. In: Mobile Media & Communication 1/1 (2013), 42-49.
Maren Hartmann: The changing urban landscapes of media consumption and production, in:
European Journal of Communication 24/4 (2009), 421-436
Hartmann, Maren: Roger Silverstone: Medienobjekte und Domestizierung. In: Andreas Hepp/Friedrich Krotz/Tanja Thomas (Hg.): Schlüsselwerke der Cultural Studies, Wiesbaden 2008, 304-315.
Krotz, Friedrich: Mediatisierung: Fallstudien zum Wandel von Kommunikation. Wiesbaden 2007.
Monique Miggelbrink: Fernsehen und Wohnkultur. Zur Vermöbelung von Fernsehgeräten in der BRD der 1950er und 1960er Jahre. Bielefeld 2018.
David Morley: Where the Global Meets the Local: Aufzeichnungen aus dem Wohnzimmer . In : montage/av 6/1 (1997) , 5-35.
David Morley/Kevin Robins: Spaces of Identity. Global Media, Electronic Landscapes and Cultural Boundaries. London 1995
Rolf F. Nohr: Die Produktion von Orten, Ereignissen und Wohnzimmern. Fernsehen als Topographie. In: Jörg Döring und Tristan Thielmann (Hg.): Mediengeographie. Theorie – Analyse – Diskussion. Bielefeld 2009, 587–606.
Jutta Röser (Hg.): MedienAlltag. Domestizierungsprozesse alter und neuer Medien. Wiesbaden 2007
Jutta Röser/Tanja Thomas/Corinna Peil (Hg.): Alltag in den Medien – Medien im Alltag. Wiesbaden 2010.
Sarah Schackert: Mediennutzung und kollektive Erinnerungskulturen in der Einwanderungsgesellschaft am Beispiel der türkischstämmigen Bevölkerung Deutschlands. In: Elisabeth Rohr/Mechtild M. Jansen/Jamila Adamou (Hg.): Die vergessenen Kinder der Globalisierung. Gießen 2014, 25-46.
Irmela Schneider/Peter M. Spangenberg (Hg.): Medienkultur der 50er Jahre. Diskursgeschichte der Medien nach 1945, Bd. 1. Wiesbaden 2005.
Irmela Schneider/Torsten Hahn/Christina Bartz: Medienkultur der 60er Jahre. Diskursgeschichte der Medien nach 1945, Band 2, Wiesbaden 2003.
Heike Weber: Das Versprechen mobiler Freiheit. Zur Kultur- und Technikgeschichte von Kofferradio, Walkman und Handy. Bielefeld 2008

Gruppe 9

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Das Seminar wird im Modus MIX/blended learning stattfinden, d.h. überwiegend online (Moodle, BigBlueButton) mit einigen, ausgewählten Präsenzterminen. Der genaue Ablauf wird in der ersten Einheit (voraussichtlich online) bekannt gegeben.

Freitag 23.10. 09:45 - 12:45 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 06.11. 09:45 - 12:45 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 20.11. 09:45 - 12:45 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 04.12. 09:45 - 12:45 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 18.12. 09:45 - 12:45 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 15.01. 09:45 - 12:45 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 29.01. 09:45 - 12:45 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Lokale Öffentlichkeiten:

Theoretische Ansätze und empirische Forschung zu Öffentlichkeiten konzentrieren sich meist auf die nationale oder transnationale Ebene. Dabei erfahren viele Menschen Öffentlichkeit ganz konkret in ihrem alltäglichen Nahraum: durch die lokale Tageszeitung, ein Stadtteilmagazin, digitale Nachbarschaftsforen, aber auch in zahlreichen größeren und kleineren Versammlungsöffentlichkeiten. Im Seminar werden wir solche lokale Öffentlichkeiten in Städten und kleineren Ortschaften konzeptionell beschreiben und empirisch untersuchen.

Die Studierenden durchlaufen dabei in Arbeitsgruppen den gesamten Forschungsprozess, d.h. sie entwickeln eine Fragestellung, ein methodisches Design, führen die Erhebung durch, werten die Ergebnisse aus und schreiben einen Forschungsbericht.

Methoden: je nach Fragestellung Inhaltsanalyse, Befragung oder Beobachtung

Das Seminar wird im Modus MIX/blended learning stattfinden, d.h. überwiegend online (Moodle, BigBlueButton) mit einigen, ausgewählten Präsenzterminen. Der genaue Ablauf wird in der ersten Einheit (voraussichtlich online) bekannt gegeben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Teilübungen und Fortschrittsberichte, Ergebnispräsentation und Forschungsbericht

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige und aktive Teilnahme, aktive Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe (max. 5 TN), regelmäßige Teilübungen und Fortschrittsberichte, Ergebnispräsentation und Forschungsbericht

Der Forschungsbericht zählt 100% für die Note - unter der Bedingung, dass alle Teilübungen fristgerecht abgegeben und die Abschlusspräsentation positiv bewertet wurde.

Prüfungsstoff

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Gruppe 10

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen in der Planung zu Covid19 wird eine Mischung von Videoteaching und f2f Anwesenheit im Hörsaal eingeplant, da Gruppendiskussionen und Erläuterungen zu Übungen in einem analogen Setting wesentlich einfacher funktionieren. Auch zu den virtuellen Meetings muss eine verlässliche Teilnahme erfolgen, da die Termine thematisch aufbauend methodischen und theoriegeleiteten Fragen nachgehen. Grundsätzlich als Vor-Ort-Lehre bzw. Vor-Ort-Studieren geplant, Streaming wird angeboten, sofern es Support im Institut dafür gibt.
Das teilgeblockte Forschungsseminar (7 Termine zu je 3 Stunden) bietet eine intensive theoriegeleitete Diskussion und Auseinandersetzung zum geplantem Thema 'Schönheitskonstruktionen in den Medien' an, das durch Textdiskussionen, Medienbeispiele und methodische Operationalisierung konkrete Aktivitäten der Studierenden einbindet. Da die Blöcke thematisch aufeinander abgestimmt sind, muss dieses Seminar kontinuierlich besucht werden.

Donnerstag 22.10. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 05.11. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 19.11. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 03.12. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 17.12. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 14.01. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 28.01. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thema: Schönheitskonstruktionen in den Medien
Folgende Fragen sollend dabei behandelt werden: Welche Definitionen von Schönheit werden in welchen Epochen durch welche Medieninszenierungen dominant? Welche Schönheitskategorien vor dem Hintergrund von Gender und weiteren Aspekten der Intersektionalität (nach Klasse, Bildung, Alter, sexueller Lebensstile etc.) sind medial vermittelt erkennbar? Welche Transformationen von Schönheitsentwürfen werden durch welche mediale Kanäle angeboten? Was unterscheidet moderne von postmodernen Schönheitsdiskursen? Welche Handlungsanleitungen werden medial kollektiviert, individualisiert und verinnerlicht? Welche Konsequenzen sind dabei gesellschaftlich wirksam?
Ziel der Lv: Alltagspraktische Phänomene theoriegeleitet zu vertiefen, analysierbar zu machen und durch methodische Bearbeitung zu systematisierenden Erkenntnissen zu gelangen.
Methodenmix durch Selbstreflexion/Erinnerungsarbeit/Forschungstagebücher (F.Haug), sowie verschiedener Formen von qualitativer Sozialforschung (Interviewverfahren, Gruppendiskussionen) anzuwenden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

SE, 5 ECTS in 7 Böcken zu 3 Stunden
21 Stunden Anwesenheit
9 Stunden Arbeitsgruppen, arbeitsteilige Erhebungsorganisation
20 Stunden Einzelarbeit und Themenfindung/Methodenwahl/Operationalisierung
20 Stunden Textlektüre
30 Stunden Abschlusspapier/Ergebnisse und Hypothesengenerierung inklusive des Methodenteils
insg. 100 Stunden Aufwand
Leistungskontrolle erfolgt durch aktive Teilnahme und Abgabe der 3 Übungsaufgaben, die insgesamt das Abschlusspapier ergeben sollen (siehe exakte Aufgabenstellung auf Handout1/Moodle; 1 Rechercheübung, 1 Textlektüre/Exzerpt, 1 Konzepterstellung (5 Seiten)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung und Leistungskontrolle:
Insgesamt 100 Punkte:
3 kleine Übungsaufgaben (die besten zwei werden gewertet): 10 Punkte pro Test = 20 Punkte
Mitarbeit und aktive Anwesenheit: 10 Punkte
Referat/Präsentation des Abschlusspapiers: 20 Punkte
Abgabe einer Proseminararbeit, Umfang 20-30 Seiten: 50 Punkte

Benotung: 1 (sehr gut): 100-90 Punkte, 2 (gut) 89-81 Punkte, 3 (befriedigend) 80-71 Punkte, 4 (genügend): 70-60 Punkte

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff wird in der Lv erarbeitet und hängt vom eigenen Themenfeld ab, das im Rahmend es Gesamtthemas gewählt wurde (Themencluster und historische wie aktuelle Bearbeitung von Schönheitsdiskursen). Basisliteratur soll integriert werden, in jedem Fall muss ein medien- und kommunikationswissenschaftlicher Bezug einerseits und ein direkter inhaltlicher Bezug zu 'Schönheitskonstruktionen' durch theoriegeleitete u/o methodische Kontextualisierung hergestellt werden.
Bei der schriftlichen Arbeit werden folgende Aspekte beurteilt: Themenwahl und Operationalisierung, Gliederungssystematik, wissenschaftlich Relevanz, Forschungsproblem, Standortbezug, Forschungsstand, Hypothesenüberprüfung oder -Generierung, Quellentransparenz und Zitation, Bibliographie; formale und orthographische Aspekte werden ebenso beurteilt. Die Benotungslogik wird innerhalb der Lv zu Beginn und am Ende des Semesters erläutert.

Literatur

Literaturliste wird im Lauf der Lv erweitert, eine Methodenhandbücherliste wird in Handout 1 beigestellt;
Basistexte: Blake, Christopher (2014): Wie mediale Körperdarstellungen die Körperzufriedenheit beeinflussen. Eine theoretische Rekonstruktion der Wirkungsursachen. Springer VS, Wiesbaden.
Conrad, Melinda (2015): Das Phänomen Modelberuf. Schein und Sein – Vorurteil und Wahrheit des Model Business. Raben Stück Verlag, Berlin.
Durham, Gigi (2008): The Lolita Effect. The Media Sexualization of young Girls and What we can do about it. Overlook Press, Woodstock & New York.
Eco, Umberto (2006): Die Geschichte der Schönheit. DTV München.
Eco, Umberto (2007): Die Geschichte der Häßlichkeit. Hanser Verlag, München.
Förster, Kati/Weish, Ulrike (2017): Advertising critique: Themes, actors and challenges in a digital age. In Commercial communication in the digital age. Information or disinformation? Age of access? Grundfragen der Informationsgesellschaft, Hrsg. Gabriele Siegert et al., 15-35. Berlin und Boston: De Gruyter. DOI 10.1515/9783110416794-002.
Gill, Rosalind (2007): Gender and the Media, Polity Press, Cambridge.
Gill, Rosalind (2012): Postfeminist Media Culture. Elements of Sensibility, in: Kearney, Mary Celeste (ed.): The Gender and Media Reader, Routledge, S 136-148.
Hall, Stuart (Eds.) (1997): Representation. Culture Representations and Signifying Practices. Culture, Media and Identities. Sage Publications in association with The Open University, London/Thousand Oaks/New Delhi.
Haug, Frigga/Hipfl Brigitte (Hg.) (1995): Sündiger Genuß? Filmerfahrungen von Frauen. Argumentverlag, Hamburg.
Haug, Frigga (1999): Vorlesungen zur Einführung in die Erinnerungsarbeit. Argumentverlag, Hamburg.
Illouz, Eva (2014): Der Konsum der Romantik. Liebe und die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Illouz, Eva (2016): Gefühle in Zeiten des Kapitalismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main.
König, Oliver (1990): Nacktheit. Soziale Normierung und Moral, Westdeutscher Verlag, Opladen.
Lerner, Gerda (1986): Die Entstehung des Patriarchats. Deutscher Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main.
Lissmann, Konrad Paul (2009): Schönheit. UTB Profile, Fakultas WUV, Wien.
McRobbie, Angela (2010): Top Girls. Feminismus und der Aufstieg der neoliberalen Geschlechterregimes. VS Verlag, Wiesbaden.
Neumann, Erich (2003 [1955]): Die große Mutter. Bilder und Symbole des weiblichen. Patmos Verlag , Ostfildern.
Orbach, Susan (2010): Bodies. Schlachtfelder der Schönheit, Arche Verlag, Hamburg.
Penz, Otto (2010): Schönheit als Praxis. Über klassen- und geschlechtsspezifische Körperlichkeit, Campus, Frankfurt/New York.
Penny, Laurie (2011): Fleischmarkt. Weibliche Körper im Kapitalismus. Edition Nautilus, Hamburg.
Reichert, Tom/Lambiase, Jaqueline (2006): Sex in Consumer Culture. The Erotic Content of Media and Marketing. Routledge/Taylor & Francis Group, New York & London.
Schuegraf, Martina/Tillmann, Angela (Hg.): Pornographisierung von Gesellschaft. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz & München.
Taschen, Angelika (Hg.) (2005): Schönheitschirurgie. Taschen Verlag, ohne Ort.
Thiele, Martina (2015): Medien und Stereotype. Konturen eines Forschungsfeldes. Transcript Verlag, Critical Media Studies, Bielefeld.
Villa, Paula-Irene/Jäckel, Julia/Pfeiffer, Zara/Sanitter, Nadine/Steckert; Ralf (Hg.) (2012): Banale Kämpfe? Perspektiven auf Populärkultur und Geschlecht, VS Springer, Wiesbaden.
Villa, Paula-Irene (2011): Sexy Bodies. Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper. VS Verlag, Wiesbaden.
Weish, Ulli (2019) : Feministische Werbekritik zwischen Selbstregulierung und Aktivismus. In: Dorer, Johanna/Geiger, Brigitte/Hipfl, Brigitte/Ratkovic, Viktorija (Hg.) (Buch in Druck): Handbuch Medien und Geschlecht. Perspektiven und Befunde der feministischen Kommunikations- und Medienforschung. Springer Verlag, S. 1 - 13.
doi:10.1007/978-3-658-20712-0_48-1

Gruppe 11

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

LV wird nach derzeitigem Stand als Digital-vor Ort-Mischform (hybride Lehre) angeboten.

13.10.2020 (1. LV-Termin): Vor Ort-Termin mit Anwesenheitspflicht in 2 LV-Gruppen geteilt nach Anfangsbuchstaben des Nachnamens:
A – L von 13:15 – 14:15 Uhr; M – Z von 14:30 – 15:30 Uhr

Weitere Vor Ort-Termine (fakultativ, keine Anwesenheitspflicht): 24.11., 15.12.

Digitale Lehre am 27.10., 10.11. und 19.1.

Dienstag 13.10. 13:15 - 16:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 27.10. 13:15 - 16:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 10.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 24.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 15.12. 13:15 - 16:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 19.01. 13:15 - 16:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

LV wird nach derzeitigem Stand als Digital-vor Ort-Mischform (hybride Lehre) wie folgt angeboten:

13.10.2020 (1. LV-Termin): Vor Ort-Termin mit Anwesenheitspflicht in 2 LV-Gruppen geteilt nach Anfangsbuchstaben des Nachnamens:
A – L von 13:15 – 14:15 Uhr; M – Z von 14:30 – 15:30 Uhr

Weitere Vor Ort-Termine (fakultativ, keine Anwesenheitspflicht): 24.11., 15.12.

Digitale Lehre am 27.10., 10.11. und 19.1.

Ziel: Verfassen eines Forschungsberichts zu einem selbst gewählten Thema im Bereich Gender Media Studies.
Empirische Methoden der Kommunikationswissenschaft werden praktisch angewandt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Zeitgerechtes Erfüllen ALLER Arbeitsaufträge: Forschungskonzept inkl. Methodenwahl (max. 15 Punkte), Erhebungsinstrument inkl. Pretest (max. 20 Punkte), Präsentation (max. 15 Punkte), Forschungsbericht (max. 50 Punkte)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Notenskala:
Sehr gut: 90-100, Gut: 80-89, Befriedigend: 70-79, Genügend: 60-69, Nicht Genügend: <60
Das vollständige sowie zeitgerechte Erfüllen ALLER Arbeitsaufträge ist Grundvoraussetzungen für eine positive Gesamtnote.

Prüfungsstoff

prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Literatur

wird zu Beginn der LV bekannt gegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 03.11.2020 09:49