Universität Wien FIND

Ab 1. Juli sind die Gebäude der Universität Wien wieder öffentlich zugänglich und können zu den jeweiligen Öffnungszeiten uneingeschränkt betreten werden. Der Lehrbetrieb ist bis zum Semesterende auf home-learning umgestellt. Wichtig ist, dass Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln weiterhin einhalten.

Weitere Informationen zum Studien- und Prüfungsbetrieb im Sommer finden Sie unter studieren.univie.ac.at.
Die Planungen für das kommende Wintersemester laufen bereits. Studierende werden rechtzeitig per E-Mail und laufend auf studieren.univie.ac.at/home-learning informiert.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

230043 SE Qualitative Methoden: Idealtypentheorie und idealtypisch vergleichende Einzelfallanalyse (2012W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 04.10. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 11.10. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 18.10. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 25.10. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 08.11. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 15.11. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 22.11. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 29.11. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 06.12. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 13.12. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 10.01. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 17.01. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 24.01. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 31.01. 17:15 - 18:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Idealtypentheorie gehört zum Kernbestand einer methodologisch begründeten Soziologie, insofern sie sich als perspektiven- bzw. strukturgebundene Handlungstheorie versteht. Aus ihren Prämissen, die letztlich auf Simmels soziologische Aprioris (Individuum, Rolle, Struktur) zurückgehen, die von Weber ausgearbeitet und von Schütz zu einer systematischen Konstitutionsanalyse des sozialen Handelns ausgebaut wurden, lässt sich auch das methodische Vorgehen begründen, wie es in qualitativen Interviews angewendet wird. Dieser Begründungszusammenhang soll in der Lehrveranstaltung reflektiert und im Anschluss an empirische Forschungen zur Idealtypenkonstruktion geübt werden. In Deutschland sind insbesondere Uta Gerhardt auf dem Feld der Medizinsoziologie und Hans Göppinger auf dem Feld der kriminologischen Täterbiographieforschung (im heutigen MIVEA-Verfahren weiterentwickelt) mit Ansätzen zur Konstruktion von Idealtypen zur verstehenden Erklärung biographischer Prozesse in bestimmten strukturellen Lagen hervorgetreten. Diese Arbeiten können als paradigmatisch für eine typenrekonstruierende Methode gelten, die Idealtypen sowohl als lebensweltliche als auch als wissenschaftliche Konstruktion ernst nimmt. Im Seminar werden die Teilnehmer zunächst mit den theoretischen Voraussetzungen und Vorgangsweisen der qualitativen Interviewtechniken vertraut gemacht, um sie im Zusammenhang mit der Idealtypentheorie zu verstehen. Es sollen sowohl in Einzelfallanalysen als auch im kontrastierenden Fallvergleiche geübt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Ausarbeiten eines Idealtypenschemas aus der gemeinsamen Forschungsarbeit im Seminar und Darstellung im Rahmen einer Seminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Den Sinn methodolisch begründeter Sozialwissenschaft verstehen (Einheit von Theorie und Methoden), Idealtypen im fallvergleichenden Verfahren konstruieren können.

Prüfungsstoff

Lektüre von Grundlagentexten, Praktische Arbeit des Erhebens und Auswertens von empirischem Material, Diskussion, Gruppenarbeiten

Literatur

Wird am beginn der LV bekannt gegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

in 505: BA M3 SE Qualitative Methoden

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:54