Universität Wien FIND

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230119 WS Gesellschaftsdiagnosen: Arbeitsmarkt- und Haushaltsentscheidungen (2020S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 11.03. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 18.03. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 25.03. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 01.04. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 22.04. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 06.05. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 13.05. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 20.05. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 27.05. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 03.06. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 10.06. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 17.06. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 24.06. 11:45 - 13:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Workshop wird der Zusammenhang zwischen Haushalt bzw. Familie und individueller Partizipation auf dem Arbeitsmarkt anhand einschlägiger Theorien und aktueller empirischer Befunde diskutiert. Während einerseits das Arbeitsangebot von Personen von ihrem Haushaltskontext und ihrer familiären Situation abhängt, beeinflusst andererseits die (antizipierte) Erwerbssituation auch Familienprozesse und familiäre Entscheidungen. In der Veranstaltung geht es u.a. um die Berufswahl und Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen, Erwerbstätigkeit und Arbeitsteilung im Haushalt sowie Fertilitätsentscheidungen, duale Karrieren von Paaren, Folgen von Arbeitslosigkeit für die Partnerschaft. Zu Beginn der Veranstaltung steht ein Grundlagenteil, in dem zentrale theoretische Konzepte diskutiert und erste empirische Befunde gemeinsam interpretiert werden. Im Anschluss werden die spezifischen Themen der Lehrveranstaltung in Gruppen insbesondere durch Referate bearbeitet und im Plenum gemeinsam diskutiert. Die Inhalte werden in und einer schriftlichen Abschlussarbeit zusammengefasst. Im Zuge der Lehrveranstaltung erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fähigkeit, Fragestellungen zu Haushalt und Arbeitsmarkt aus soziologischer Perspektive theoretisch zu analysieren und empirische Befunde hierzu kritisch zu bewerten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Zur Beurteilung der Leistung werden die Vorbereitung von Übungsaufgaben, eine Präsentation und die Ausarbeitung einer schriftlichen Hausarbeit herangezogen.

Hinweis der SPL:
Die Erbringung aller Teilleistungen ist Voraussetzung für eine positive Beurteilung, wenn nicht explizit etwas anderes vermerkt wurde.
Werden einzelne verpflichtende Teilleistungen nicht erbracht, gilt die Lehrveranstaltung als abgebrochen. Falls dem Nichterbringen der Leistung kein wichtiger und unvorhersehbarer Grund seitens des/der Studierenden vorliegt, wird die LV negativ beurteilt.
Bei Vorliegen eines solchen Grundes (zB eine längere Erkrankung) kann der/die Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich nach Eintreten des Grundes zu stellen.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und mit dem Vermerk "geschummelt/erschlichen" in das Notenerfassungssystem eingetragen.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen: Details werden von den Lehrenden in der Lehrveranstaltung bekanntgeben.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Note setzt sich aus Übungsarbeiten zu den Seminartexten (Einzelarbeit, 30%) der Präsentation zu einem Seminarthema (Gruppenarbeit, 30 %) und einer kurzen schriftlichen Ausarbeitung (Einzelarbeit, 40%).
Es besteht Anwesenheitspflicht, zweimaliges Fehlen ist gestattet

Prüfungsstoff

Seminarlektüre und -vorträge

Literatur

Ausgewählte Literatur.
Achatz, J. (2018). Berufliche Geschlechtersegregation. In Arbeitsmarktsoziologie (pp. 389-435). Springer VS, Wiesbaden.

Ochsenfeld, F. (2017). The gender income gap and the role of family formation revisited. Journal for Labour Market Research, 50(1), 131.

Solga, H., & Rusconi, A. (2007). Determinants of and obstacles to dual careers in Germany. Zeitschrift für Familienforschung, 19(3), 311-336.

Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

in 505: BA T2 Workshop Gesellschaftsdiagnosen

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:21