Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

230124 SE Ausgewählte Paradigmen: Soziologischer Empirismus und Handlungstheorie (2019W)

Der österreichische Beitrag zur modernen Soziologie

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 08.10. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 15.10. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 22.10. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 29.10. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 05.11. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 12.11. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 19.11. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 26.11. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 03.12. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 17.12. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 07.01. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 14.01. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 21.01. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 28.01. 11:00 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Bis in die 1930er Jahre war Wien eine Hauptstadt der Wissenschaft. Noch in den 1930er Jahren, als in Deutschland die Nationalsozialisten die Macht übernommen hatten, entwickelten sich in und außerhalb der Universitäten rege Diskussionen über die Grundlagen der modernen, methodologisch begründeten Soziologie. In den Seminaren des Juristen Kelsen und des Ökonomen von Mises, aber auch in den Debatten des Wiener Kreises um Otto Neurath entwickelten sich Ideen um die streng wissenschaftliche Begründung der Soziologie, die zu diesem Zeitpunkt in Österreich noch nicht als Fach institutionalisiert war. Alfred Schütz, Felix Kaufmann oder Erich Voegelin, die alle mit der Wiener Universität eher am Rand verbunden waren, gelang in der Auseinandersetzung mit Max Weber und Georg Simmel, die Weiterführung dieser Gedanken vor dem Hintergrund der modernen Phänomenologie bzw. des nun heftig einsetzenden Modernisierungsprozesses in Österreich. In der Auseinandersetzung mit den Folgen der Modernisierung konnten Paul Lazarsfeld und dessen MitarbeiterInnen (Marie Jahoda, Hans Zeisel) die theoretische Begriffsarbeit in empirische Forschung umsetzen und wurden damit zu Pionieren empirischer Sozialforschung.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit und Teilnahme: 10%
Präsentation: 30%
Seminararbeit: 60%

Hinweis der SPL:
Die Erbringung aller Teilleistungen ist Voraussetzung für eine positive Beurteilung, wenn nicht explizit etwas anderes vermerkt wurde.
Werden einzelne verpflichtende Teilleistungen nicht erbracht, gilt die Lehrveranstaltung als abgebrochen. Falls dem Nichterbringen der Leistung kein wichtiger und unvorhersehbarer Grund seitens des/der Studierenden vorliegt, wird die LV negativ beurteilt.
Bei Vorliegen eines solchen Grundes (zB eine längere Erkrankung) kann der/die Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich nach Eintreten des Grundes zu stellen.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und mit dem Vermerk "geschummelt/erschlichen" in das Notenerfassungssystem eingetragen.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen: Details werden von den Lehrenden in der Lehrveranstaltung bekanntgeben.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit (max. 3x Fehlen)
Abgabe Handout der Präsentation
Abgabe Seminararbeit

Prüfungsstoff

Literatur

Fleck, Christian. 1990. Rund Um "Marienthal": Von Den Anfängen Der Soziologie in Österreich Bis Zu Ihrer Vertreibung. Wien: Verlag für Gesellschaftskritik.

Fleck, Christian. 2015. "Sociology in Austria: From Gifted Amateurs to Institutional Banality." Irish Journal of Sociology 23(1):83-97.

Langer, Josef, ed. 1988. Geschichte Der Österreichischen Soziologie: Konstituierung, Entwicklung Und Europäische Bezüge. Wien: Verlag für Gesellschaftskritik.

Knoll, Reinhold, Gerhard Majce, Hilde Weiss and Georg Wieser. 1981. "Der Österreichische Beitrag Zur Soziologie Der Jahrhundertwende Bis 1938." Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie SH 23:59-101.

Mikl-Horke, Gertraude. 2011. Soziologie : Historischer Kontext Und Soziologische Theorie-Entwürfe, Vol. 6. München: De Gruyter Oldenbourg.

Moebius, Stephan and Andrea Ploder, eds. 2018. Handbuch Geschichte Der Deutschsprachigen Soziologie. Band 1: Geschichte Der Soziologie Im Deutschsprachigen Raum. Wiesbaden: Springer VS.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

in 505: BA T2 SE zu ausgewählten Paradigmen

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:21