230135 SE M5 Forschungswerkstatt zur Visuellen Soziologie: Bild- und Filmanalysen (2026S)
Forschungsseminar Soziologische Spezialisierung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 02.02.2026 00:01 bis Mi 18.02.2026 23:59
- Abmeldung bis So 15.03.2026 23:59
Details
max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Dienstag 03.03. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 10.03. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 17.03. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 24.03. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 14.04. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 21.04. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 28.04. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 05.05. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 19.05. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 02.06. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- N Dienstag 09.06. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 16.06. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
- Dienstag 23.06. 13:15 - 16:30 Seminarraum H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
- Mitarbeit in der LV und in einer Kleingruppe,
- je nach Teilnehmer*innenzahl 1-2 Kurzreferate,
- Präsentation der Analyseergebnisse,
- schriftliche Abschlussarbeit,
- die Verwendung von KI/LLM ist erlaubt, muss aber ausgewiesen und erläutert werden, wofür welche KI wie verwendet wurde.
- es ist maximal eine Fehleinheit möglich.-----
Hinweis der SPL Soziologie:
Die Lehrveranstaltungsleitung kann eine Regelung über das Ausmaß der Anwesenheitspflicht festlegen. Für Studierende besteht kein grundsätzliches Recht auf einen festgelegten Anteil erlaubter Abwesenheit, unabhängig von den Gründen. Die Einhaltung der Anwesenheitspflicht ist eine Mindestanforderung für eine positive Beurteilung. Wenn Studierende aus wichtigen Gründen an Lehreinheiten nicht teilnehmen können und/oder wenn krankheitsbedingt Teilleistungen nicht erbracht werden konnten, kann die Lehrveranstaltungsleitung Ersatzleistungen einräumen.
In Hinblick auf An- und Abmeldung zu (bzw. den Abbruch von) prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen gilt § 10 des studienrechtlichen Satzungsteils.
Alle Teilleistungen müssen erbracht werden, um eine positive Beurteilung erlangen zu können.
Führt das Ergebnis der zentralen schriftlichen Teilleistung dazu, dass eine negative Beurteilung der gesamten prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung droht, wird eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt. Die Kriterien sowie eine angemessene Frist für die Verbesserung werdenin der Lehrveranstaltungbekannt gegeben.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin) zur Anwendung kommen.
Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung ein mündliches Nachfragen zur Plausibilisierung vorsehen. Studierende haben dabei eine Mitwirkungspflicht. Eine erschlichene Leistung (Plagiat, Schummeln etc.) wird auf dem Sammelzeugnis als solche ausgewiesen (Eintragung eines "X") und zählt als Prüfungsantritt.
Die Verwendung von KI-Tools ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung explizit vorgesehen ist. Jede Verwendung von KI ist zu dokumentieren, und die Guidelines der Universität Wien zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre sind zu beachten: https://phaidra.univie.ac.at/detail/o:2092606
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. es wurde etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert, KI missbräuchlich oder undokumentiert verwendet oder die Unterschrift auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und entsprechend erfasst. Diese und weitere Bestimmungen finden sich im studienrechtlichen Satzungsteil: https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.
Studierende, die eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung bereits dreimal negativ absolviert haben und sich für einen vierten Antritt anmelden wollen, kontaktieren bitte die StudienServiceStelle Soziologie während der Anmeldephase (vgl. Zusatzinformation "Dritte Wiederholung bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen": https://soziologie.univie.ac.at/info/pruefungen/#c56313)
- je nach Teilnehmer*innenzahl 1-2 Kurzreferate,
- Präsentation der Analyseergebnisse,
- schriftliche Abschlussarbeit,
- die Verwendung von KI/LLM ist erlaubt, muss aber ausgewiesen und erläutert werden, wofür welche KI wie verwendet wurde.
- es ist maximal eine Fehleinheit möglich.-----
Hinweis der SPL Soziologie:
Die Lehrveranstaltungsleitung kann eine Regelung über das Ausmaß der Anwesenheitspflicht festlegen. Für Studierende besteht kein grundsätzliches Recht auf einen festgelegten Anteil erlaubter Abwesenheit, unabhängig von den Gründen. Die Einhaltung der Anwesenheitspflicht ist eine Mindestanforderung für eine positive Beurteilung. Wenn Studierende aus wichtigen Gründen an Lehreinheiten nicht teilnehmen können und/oder wenn krankheitsbedingt Teilleistungen nicht erbracht werden konnten, kann die Lehrveranstaltungsleitung Ersatzleistungen einräumen.
In Hinblick auf An- und Abmeldung zu (bzw. den Abbruch von) prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen gilt § 10 des studienrechtlichen Satzungsteils.
Alle Teilleistungen müssen erbracht werden, um eine positive Beurteilung erlangen zu können.
Führt das Ergebnis der zentralen schriftlichen Teilleistung dazu, dass eine negative Beurteilung der gesamten prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung droht, wird eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt. Die Kriterien sowie eine angemessene Frist für die Verbesserung werdenin der Lehrveranstaltungbekannt gegeben.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin) zur Anwendung kommen.
Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung ein mündliches Nachfragen zur Plausibilisierung vorsehen. Studierende haben dabei eine Mitwirkungspflicht. Eine erschlichene Leistung (Plagiat, Schummeln etc.) wird auf dem Sammelzeugnis als solche ausgewiesen (Eintragung eines "X") und zählt als Prüfungsantritt.
Die Verwendung von KI-Tools ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung explizit vorgesehen ist. Jede Verwendung von KI ist zu dokumentieren, und die Guidelines der Universität Wien zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre sind zu beachten: https://phaidra.univie.ac.at/detail/o:2092606
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. es wurde etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert, KI missbräuchlich oder undokumentiert verwendet oder die Unterschrift auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und entsprechend erfasst. Diese und weitere Bestimmungen finden sich im studienrechtlichen Satzungsteil: https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.
Studierende, die eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung bereits dreimal negativ absolviert haben und sich für einen vierten Antritt anmelden wollen, kontaktieren bitte die StudienServiceStelle Soziologie während der Anmeldephase (vgl. Zusatzinformation "Dritte Wiederholung bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen": https://soziologie.univie.ac.at/info/pruefungen/#c56313)
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
- durchgehende Anwesenheit
Mitarbeit in der LV und in einer Kleingruppe,
- je nach Teilnehmer*innenzahl 1-2 Kurzreferate,
- Präsentation der Analyseergebnisse,
- schriftliche Abschlussarbeit,
- die Verwendung von KI/LLM ist erlaubt, muss aber ausgewiesen und erläutert werden, wofür welche KI wie verwendet wurde.Zusammensetzung der Benotung:
- Mitarbeit 20%
- Kurzreferat 20%
- Präsentation von Analyseergebnissen 20%
- schriftliche Arbeit 40%
Jeder Teil muss positiv bewertet werden um die LV insgesamt positiv abschließen zu können.
Mitarbeit in der LV und in einer Kleingruppe,
- je nach Teilnehmer*innenzahl 1-2 Kurzreferate,
- Präsentation der Analyseergebnisse,
- schriftliche Abschlussarbeit,
- die Verwendung von KI/LLM ist erlaubt, muss aber ausgewiesen und erläutert werden, wofür welche KI wie verwendet wurde.Zusammensetzung der Benotung:
- Mitarbeit 20%
- Kurzreferat 20%
- Präsentation von Analyseergebnissen 20%
- schriftliche Arbeit 40%
Jeder Teil muss positiv bewertet werden um die LV insgesamt positiv abschließen zu können.
Prüfungsstoff
Prüfungsstoff sind alle LV-Inhalte:
- Inputs der LV-Leiter*innen,
- Inputs der Kolleg*innen,
- Inhalte der Gruppenarbeiten,
- diskutierte Literatur.
- Inputs der LV-Leiter*innen,
- Inputs der Kolleg*innen,
- Inhalte der Gruppenarbeiten,
- diskutierte Literatur.
Literatur
- Breckner, R., Liebhart, K., & Pohn-Lauggas, M. (Hrsg.) (2021). Sozialwissenschaftliche Analysen von Bild- und Medienwelten. de Gruyter Oldenbourg.
- Breckner, R. (2012). Bildwahrnehmung - Bildinterpretation. Segmentanalyse als methodischer Zugang zur Erschließung bildlichen Sinns. Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 37(2), 143-164.
- Flicker, E. (2020). Filmsoziologie und Feministische Filmtheorie: Film im Gender- und Queer-Diskurs. in A. Geimer, C. Heinze, & R. Winter (Hrsg.), Handbuch Filmsoziologie Springer VS.
- Flicker, E. (2019). Der dunkle Herrenanzug als hegemoniale und transmediale Viskurspraxis. in S. Coelsch-Foisner, & C. Herzog (Hrsg.), Transmedialisierung: Wissenschaft und Kunst 33: Kulturelle Dynamiken / Cultural Dynamics (Band 33, S. 219-246). Heidelberger Universitätsverlag Winter.
- Müller, M.R. (2025). Visuelle Idiome. Bebilderungen des sozialen Lebens. Forum Qualitative Sozialforschung 26(2). https://doi.org/10.17169/fqs-26.2.4444
- Müller, M. R. (2016) Bildcluster. Zur Hermeneutik Einer Veränderten Sozialen Gebrauchsweise Der Fotografie. in Sozialer Sinn. Zeitschrift Für Hermeneutische Sozialforschung 17 (1): 95–142.
- Zehenthofer, I., & Flicker, E. (2021). Soziologisches Filmlesen: Methodologische Konzeption und Praxisanleitung anhand der Beispielstudie "Sexarbeit in ausgewählten österreichischen Kino-Spielfilmen". in R. Breckner, K. Liebhart, & M. Pohn-Lauggas (Hrsg.), Sozialwissenschaftliche Analysen von Bild- und Medienwelten (S. 167-194). de Gruyter Oldenbourg.Weitere Literatur wird in der LV bekanntgegeben.
- Breckner, R. (2012). Bildwahrnehmung - Bildinterpretation. Segmentanalyse als methodischer Zugang zur Erschließung bildlichen Sinns. Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 37(2), 143-164.
- Flicker, E. (2020). Filmsoziologie und Feministische Filmtheorie: Film im Gender- und Queer-Diskurs. in A. Geimer, C. Heinze, & R. Winter (Hrsg.), Handbuch Filmsoziologie Springer VS.
- Flicker, E. (2019). Der dunkle Herrenanzug als hegemoniale und transmediale Viskurspraxis. in S. Coelsch-Foisner, & C. Herzog (Hrsg.), Transmedialisierung: Wissenschaft und Kunst 33: Kulturelle Dynamiken / Cultural Dynamics (Band 33, S. 219-246). Heidelberger Universitätsverlag Winter.
- Müller, M.R. (2025). Visuelle Idiome. Bebilderungen des sozialen Lebens. Forum Qualitative Sozialforschung 26(2). https://doi.org/10.17169/fqs-26.2.4444
- Müller, M. R. (2016) Bildcluster. Zur Hermeneutik Einer Veränderten Sozialen Gebrauchsweise Der Fotografie. in Sozialer Sinn. Zeitschrift Für Hermeneutische Sozialforschung 17 (1): 95–142.
- Zehenthofer, I., & Flicker, E. (2021). Soziologisches Filmlesen: Methodologische Konzeption und Praxisanleitung anhand der Beispielstudie "Sexarbeit in ausgewählten österreichischen Kino-Spielfilmen". in R. Breckner, K. Liebhart, & M. Pohn-Lauggas (Hrsg.), Sozialwissenschaftliche Analysen von Bild- und Medienwelten (S. 167-194). de Gruyter Oldenbourg.Weitere Literatur wird in der LV bekanntgegeben.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Di 24.03.2026 15:26
Im Rahmen der LV möchten wir (je nach Teilnehmer*innenzahl) auf drei, maximal vier inhaltliche Themenbereiche fokussieren:
- Geschlecht in der politischen Kommunikation
- (Selbst-)Darstellung von Organisationen;
- Selbstdarstellung auf sozialen Medien;
- Generierung von Bildern durch KIWie lassen sich Bedeutungen und Sinnzusammenhänge dieser Bilderwelten methodisch erfassen und soziologisch interpretieren?
Im Rahmen der Visuellen Soziologie haben sich inzwischen verschiedene Methoden zu unbewegten (Fotos, Comics, digitale Bilder, u.v.m.) und bewegten (Video, Film) Bildern herausgebildet.
Im Forschungsseminar werden inhaltliche Grundlagen zu den gewählten Forschungsbereichen erarbeitet sowie die theoretischen und methodologischen Hintergründe von drei Methoden vorgestellt und diese auch praktisch erprobt:
- Soziologisches Filmlesen von Eva Flicker (Zehenthofer/Flicker 2021), mit der kürzere und längere Filmformate aus soziologischer Perspektive untersucht werden können;
- die Figurative Hermeneutik und Bildclusteranalyse von Michael Müller (2016), mit der Einzelbilder sowie große Bildmengen hermeneutisch interpretiert werden können;
- die Segmentanalyse von Roswitha Breckner (2010), mit der die impliziten kompositorischen Sinnzusammenhänge Einzelbildern ausgelotet werden können.Für den praktischen Teil der LV können Teilnehmer*innen eigenes Material zu den genannten Themen auswählen oder mitbringen und in Kleingruppen daran arbeiten.
Die LV richtet sich an Studierende im Masterstudium, die an einem der genannten Themenbereiche sowie an der anwendungsorientierten Aneignung einer interpretativen Methode der Visuellen Soziologie interessiert sind. Ziel des Seminars ist es, Kenntnisse in den genannten Themenfeldern in Bezug auf deren visuelle Dimension zu vertiefen sowie Seminarteilnehmer*innen zu befähigen, eigene Analysen durchzuführen.
Methode der LV: Input-Vorträge der LV-Leiterinnen, Kurzreferate, praktische Übungen als Gruppenarbeit, Präsentation und Diskussion von Interpretationsergebnissen