Universität Wien

230162 PR Raumtheorien - Theoretische Ansätze zur Produktion und Aneignung von öffentlichem Raum (2013S)

2.00 ECTS (1.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Empfohlen in Kombination mit 230153 WS Eine urbane Schnittstelle - Syntopien zwischen Kunst und Wissenschaft

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Zur Zeit sind keine Termine bekannt.

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In dieser LV werden wir uns zu Beginn mit Theorien zum Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit befassen. Öffentliche und private Räume als voneinander abgegrenzte und gleichzeitig aufeinander bezogene räumliche Verhältnisse bilden nach wie vor ein dichotom angelegtes gesellschaftliches Ordnungsmuster, das sich durch Ein- und Ausschluss im öffentlichen Raum auszeichnet. Räume sind durchzogen mit Macht, die bis ins Innere der Körper reicht. Ausgehend von diesem Verhältnis wird die Produktion des öffentlichen Raums, die sich ständig ändernde Natur dieses Raums sowie die Raumproduktion als ständiger Kampf fokussiert. Den konzeptionellen Rahmen bildet die marxistische Raumtheorie (Henri Lefebvre und David Harvey).

Es findet eine Zusammenarbeit mit der Lehrveranstaltung Syntopischer Salon statt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit. Verfassen von 2-3 Textexzerpten

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Theoretische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis Öffentlichkeit/Privatheit und der Produktion des öffentlichen Raums. Kennen lernen der marxistischen Raumtheorie.

Prüfungsstoff

Literatur

Literatur wird in der LV bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

in 905: MA F Sozialstruktur und Integration oder MA EF Erweiterung einer gewählten Forschungsspezialisierung

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39