Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

230171 SE (Über)Morgen. Zur Ko-Konstruktion von technowissenschaftlichen Zukünften und Gesellschaft (2009W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Weitere Informationen zum Lehrangebot des Instituts für Wissenschaftsforschung unter: http://sciencestudies.univie.ac.at/

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 15.10. 10:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
  • Donnerstag 22.10. 10:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
  • Donnerstag 29.10. 10:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
  • Donnerstag 05.11. 09:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
  • Donnerstag 12.11. 10:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
  • Donnerstag 19.11. 10:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
  • Donnerstag 26.11. 09:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
  • Donnerstag 03.12. 10:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
  • Donnerstag 10.12. 10:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
  • Donnerstag 14.01. 10:00 - 12:00 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Imaginationen über das "Morgen" und die Vorstellungen von Zukünften spielen vielfältige Rollen in der Art und Weise wie wir leben und wie wir Entscheidungen in der Gegenwart treffen. Dies trifft ganz besonders für jene Praktiken und Institutionen zu, die mit den Technowissenschaften verbunden sind. Gegenwärtige Diskussionen über Wissenschaft und Technologie beinhalten immer auch ein konstitutionelles Moment der Konstruktion von möglichen Zukünften. Das heißt, wie wir uns technowissenschaftlichen Entwicklungen gegenüber positionieren, steht in einem engen Zusammenhang mit den unterschiedlichen Erwartungen, die wir an diese Technologien haben. Umgekehrt beinhalten Wissenschaft, Forschung und Technologien immer auch Versprechungen, die an die Gesellschaft gerichtet werden. In der Verhandlung von gesellschaftlichen Erwartungen und Verheißungen, die uns die Technowissenschaften geben, ergibt sich eine "Ökonomie des Versprechens", in welcher Zukünfte auf verschiedenste Weise gegenwärtig gemacht werden müssen.

In diesem Seminar wollen wir der Frage nachgehen, wie unterschiedliche Zukünfte konstruiert werden, welche Rolle sie insbesondere bei technowissenschaftlicher Entscheidungsfindung spielen und welche Rolle Erwartungen als konstitutives Element in der Gesellschaft spielen. Dabei geht es nicht nur um Zukünfte, die als "real" konstruiert werden, sondern ebenso sehr um fiktive Zukünfte, die sich vor allem in der Science-Fiction-Literatur artikulieren. Gerade hier spielt die Abgrenzungsarbeit, was "Fakt" und was "Fiktion" ist, eine entscheidende Rolle in der Gestaltung kollektiver Zukünfte.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Didaktisch steht die Erarbeitung von zentralen Fragestellungen an das Thema "Zukunft" im Zusammenhang mit Technowissenschaften und Gesellschaft im Vordergrund. Auf Basis gemeinsam zu lesender Texte aus der interdisziplinären Wissenschaftsforschung und anderen sozial- und kulturwissenschaftlichen Feldern werden die Fragestellungen in Diskussionen im Plenum, in Kleingruppenarbeit und mittels selbständig zu erarbeitender Präsentationen erarbeitet.

Das Seminar richtet sich sowohl an Studierende aus den GSK als auch an Studierende der Naturwissenschaften, die sich für den Themenbereich interessieren.

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39