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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

230202 UK Wissenschaft-Technik-Geschlecht (2018S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Eine Exkursion findet am 18.04.2018 von 16:00 bis 18:00 ins Josephinum statt.

Achtung: Am Mittwoch, dem 09.05.2018 von 16:00 bis 18:00 findet die Lehrveranstaltung im Hörsaal 27 im Hauptgebäude statt!

Mittwoch 07.03. 16:00 - 17:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien (Vorbesprechung)
Mittwoch 14.03. 16:00 - 18:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Mittwoch 21.03. 16:00 - 18:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Mittwoch 11.04. 16:00 - 18:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Mittwoch 25.04. 16:00 - 18:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Mittwoch 02.05. 16:00 - 18:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Mittwoch 16.05. 16:00 - 18:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Mittwoch 23.05. 16:00 - 18:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Mittwoch 30.05. 16:00 - 18:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Mittwoch 13.06. 16:00 - 18:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Welche Rolle spielt Geschlecht in Wissenschaft und Technik? Sind das nicht völlig unterschiedliche Dinge ohne Zusammenhang? Arbeiten aus der Wissenschafts- und Technikforschung haben gezeigt, dass einerseits Wissenschaft die Welt nicht nur beschreibt, sondern auch Wirklichkeiten produziert. Insbesondere die Naturwissenschaften haben einen großen Einfluss darauf, was wir als weiblich und was als männlich denken können und welche Attribute wir damit verbinden. Andererseits ist auch Technikentwicklung untrennbar mit Geschlecht verbunden. Hier werden nicht einfach Artefakte und Infrastrukturen, die sich wertneutral an materiellen Notwendigkeiten orientieren, als Lösung für ein gesellschaftliches Problem hergestellt, sondern es fließen Vorstellungen von Bedürfnissen, Potenzialen und Einschränkungen der Geschlechter mit ein. Die so hergestellten Artefakte und Infrastrukturen ‘verkörpern’ dann oft wieder diese Werte und Normen und beeinflussen so das soziale Zusammenleben.
Das Ziel der Lehrveranstaltung ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen von Wissenschaft, Technik und Geschlecht. Wir werden uns im Laufe des Semesters anhand ausgewählter Beispiele aktuelle und historische Orte, Objekte und Praktiken von Wissens- und Technikproduktion ansehen, um zu einem grundlegenden Verständnis davon zu gelangen, in welchem Spannungsverhältnis Wissenschaft, Technik und gesellschaftliche Vorstellungen von Geschlecht stehen.
Gegenwärtige Konzepte der Wissenschafts- und Technikforschung werden durch Inputs der Lehrveranstaltungsleiterin vorgestellt; außerdem werden ausgewählte wissenschaftliche Texte zum Thema gelesen und diskutiert. Voraussetzungen für den Zeugniserwerb sind durchgehende Anwesenheit, aktive Mitarbeit, termingerechte Abgabe von zwei Arbeitsaufgaben (oder eine Arbeitsaufgabe und ein Referat) und die Absolvierung des schriftlichen Abschlusstests. Da es sich bei einem großen Teil der Pflichttexte um englischsprachige Texte handelt, werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt. Unterrichtssprache ist Deutsch.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderung für die positive Beurteilung sind:
Lesen der Pflichttexte zu den Lehrveranstaltungseinheiten und aktive Teilnahme an den Diskussionen;
pünktliche Abgabe der Arbeitsaufgaben I und II;
alternativ zu Arbeitsaufgabe II ist es auch möglich, in 2er-Teams ein Referat zu einem vorgegebenen Text zu halten;
Absolvieren des Abschlusstests in der letzten Einheit der LV.
Der Test umfasst kürzere Wissensfragen, z.B. zu diskutierten zentralen Konzepten, sowie eine längere Essayfrage. Bei letzterer geht es darum, die gelernten Konzepte im Kontext eines längeren Arguments anzuwenden. Prüfungsstoff sind die Pflichttexte sowie die Vortragsfolien, die nach der jeweiligen Einheit auf Moodle heruntergeladen werden können.

Arbeitsaufgabe I
Schreiben Sie eine zwei bis dreiseitige Reflexionsarbeit (ca. 800-1200 Wörter) zum Themenbereich der Lehrveranstaltung. Klären Sie dabei insbesondere Ihr Interesse und Ihren eigenen Zugang zum Thema. Überlegen Sie, wie Sie in unterschiedlichen Kontexten (im Privaten, an der Uni, in den Medien,...) bereits mit thematisch relevanten Fragen konfrontiert wurden und diskutieren Sie dann insbesondere, welche Rolle Geschlecht in der Wissensproduktion Ihrer Herkunftsdisziplin spielt. Folgende Fragen sollen Ihnen als Denkanstoß dienen: Gibt es aus Ihrer Perspektive Bereiche, in denen es sich besonders lohnt, bei der Analyse Geschlecht explizit in die Wissensproduktion zu inkludieren? Welche wären das und warum? Gibt es besonders stark oder besonders schwach vergeschlechtlichte Technologien? Was wären hierfür Beispiele?

Arbeitsaufgabe II
Schreiben Sie eine drei- bis vierseitige Reflexionsarbeit (ca. 1200-1600 Wörter) zu unserer Exkursion ins Josephinum. Gehen Sie dabei auf diejenigen Punkte und Beobachtungen ein, die Ihnen besonders aufgefallen sind, und reflektieren Sie Ihre Beobachtungen in Bezugnahme auf die Inhalte und Diskussionen der Lehrveranstaltung und die bisherigen Pflichttexte. Wenn Sie ein Referat halten, entfällt diese Arbeitsaufgabe.

Referat
Anstelle der Arbeitsaufgabe II ist es auch möglich, in 2er-Teams ein Referat zu einem vorgegebenen Text zu halten. Dies inkludiert die Präsentation des Texts in der jeweiligen LV-Einheit im Ausmaß von 15-20 Minuten sowie die Vorbereitung von 3-5 Diskussionsfragen, die bis zum Vorabend der jeweiligen Einheit per E-Mail an die LV-Leiterin zu schicken sind.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zusammensetzung der Gesamtnote

Jede Teilleistung wird selbstständig nach einem Punktesystem von insgesamt 100 Punkten bewertet. Die maximal erhältliche Anzahl von Punkten für die jeweiligen Aufgaben ist:

Lesen der Pflichttexte und aktive Diskussionsteilnahme: 20 Punkte,
individuell bewertet, kein Feedback
Arbeitsaufgabe I: 15 Punkte, individuell bewertet, Feedback auf Nachfrage
Arbeitsaufgabe II bzw. Referat: 20 Punkte, individuell bewertet, Feedback auf Nachfrage
Abschlusstest: 45 Punkte, individuell bewertet, Feedback auf Nachfrage

Anwesenheit, Pünktlichkeit in der Abgabe von Leistungen und die Einhaltung akademischer Standards werden vorausgesetzt, können sich aber im Fall der Nicht-Einhaltung negativ auf die Gesamtnote auswirken. Für eine positive Benotung sind insgesamt mindestens 50 Punkte erforderlich.

Notentafel
100-87 Punkte Sehr Gut (1)
86-75 Punkte Gut (2)
74-63 Punkte Befriedigend (3)
62-50 Punkte Genügend (4)
49-0 Punkte Ungenügend (5) (nicht bestanden)

Wichtige Informationen zur Beurteilung
Wenn nicht explizit anders vermerkt, ist die Erbringung aller Teilleistungen Voraussetzung für eine positive Beurteilung. Werden einzelne verpflichtend vorgesehene Teilleistungen nicht erbracht, gilt die Lehrveranstaltung als abgebrochen. Falls dem Nichterbringen der Leistung kein wichtiger und unvorhersehbarer Grund auf Seiten des/der Studierenden zu Grunde liegt, wird die LV negativ beurteilt. Bei Vorliegen eines solchen Grundes (etwa einer längeren Erkrankung) kann der/die Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich nach Eintreten des Grundes zu stellen.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als ‘nicht beurteilt’ gewertet und mit dem Vermerk ‘geschummelt/erschlichen’ in das Notenerfassungssystem eingetragen.

Anwesenheit
Es herrscht Anwesenheitspflicht. Es dürfen höchstens zwei Seminareinheiten (4h) versäumt werden. Darüber hinausgehende Abwesenheiten können bis zu einer Gesamtsumme von maximal 8 Stunden durch mit der Lehrveranstaltungsleitung zu vereinbarende Zusatzleistungen und/oder Berücksichtigungen in der Note (Punktabzug) ausgeglichen werden. Die Entscheidung darüber trifft die Lehrveranstaltungsleitung.
Bei Abwesenheiten von mehr als acht Stunden oder falls die Lehrveranstaltungsleitung bei Abwesenheiten über vier Stunden einem Ausgleich nicht zustimmt, kann die Lehrveranstaltung nicht mehr positiv absolviert werden und ist negativ zu beurteilen. Eine Ausnahme von dieser Regelung ist zu gewähren, falls auf Seiten des/der Studierenden ein wesentlicher und unvorhersehbarer Grund für die Nicht-Teilnahme vorliegt. Dieser ist von der/dem Studierenden glaubhaft nachzuweisen. Bei Vorliegen eines solchen Grundes wird der/die Studierende ohne Note vom Kurs abgemeldet. Die Entscheidung darüber trifft die Lehrveranstaltungsleitung.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:43