Universität Wien FIND

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240027 VO Orte der Roma und Sinti - Verortungen einer Minderheit (3.3.3) (2016S)

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 15.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 05.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 12.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 19.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 26.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 03.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 10.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 24.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 31.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 07.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 14.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Dienstag 21.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal A, NIG 4.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung stehen Prozesse des place-making, der Konstituierung und Aushandlung von sozialen Räumen, die am Beispiel der Romane thana, der Orte von Roma und Sinti, herausgearbeitet werden. Durch die Diskussion historischer und rezenter Fallbeispiele wird gezeigt, dass die Konstruktion der Roma und Sinti als 'den Anderen' innerhalb Europas erst durch ihre räumliche Fixierung, ihre Festschreibung auf bestimmte soziale, kulturelle und fiktive Orte möglich wurde. Natur, Fremdheit und 'Heimatlosigkeit' stellen hierbei die zentralen Topoi dar, anhand derer Roma und Sinti außerhalb der Mehrheitsgesellschaften verortet werden. Dies wird in räumlicher Hinsicht an Siedlungen von Roma in Burgenland und Osteuropa oder der Diskussion um Wagenstellplätze deutlich sowie in der Wissenschaft an den 'Zigeuner'-Sammlungen österreichischer Museen. Gleichzeitig werden in der Lehrveranstaltung aber auch Orte des Widerstands beleuchtet, von denen ausgehend die betroffenen Personen den hegemonialen Praktiken der Mehrheitsgesellschaften entgegenwirken. So stellen Kunst, Internet und Bürgerrechtsbewegungen im Sinne von Appadurai zentrale ethno- und mediascapes für Roma und Sinti dar. Besondere Aufmerksamkeit wird hierbei auch der Bedeutung von Oberwart und Denkmälern der Roma und Sinti an den Porajmos als Orte der Erinnerung gewidmet.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

schriftliche Prüfung (bestehend aus 4 Fragen zum Inhalt der Vorlesung und 2 Fragen zur Pflichtliteratur)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Studierenden erhalten einen Einblick in zentrale theoretische Ansätze zum Thema, welche durch empirische Fallbeispiele vertiefend erörtert werden. Die in der Lehrveranstaltung behandelten Themenfelder werden durch die Diskussion von Schlüsseltexten vertieft.

Prüfungsstoff

Die Vorlesung setzt sich zusammen aus dem Input der LV-Leiterin, der Diskussion der Pflichtlektüre, der Einbeziehung multimedialer Materialien und Gastvorträgen von ExpertInnen aus der Praxis.

Literatur

wird in der Vorlesung bekanntgegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39