Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
240030 SE BM5 Ethnographische Texte: Erinnerungslandschaft, Raum und Nostalgie (2026W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit!
Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte oder erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Es kommt die Plagiatssoftware Turnitin zum Einsatz.
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) zur Erbringung von Teilleistungen ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird.
Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte oder erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Es kommt die Plagiatssoftware Turnitin zum Einsatz.
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) zur Erbringung von Teilleistungen ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird.
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Di 01.09.2026 00:01 bis Mo 21.09.2026 23:59
- Abmeldung bis Mo 19.10.2026 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- N Donnerstag 08.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum D, NIG 4. Stock
- Donnerstag 22.10. 09:45 - 13:00 Seminarraum D, NIG 4. Stock
- Donnerstag 05.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum D, NIG 4. Stock
- Donnerstag 26.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum D, NIG 4. Stock
- Donnerstag 10.12. 09:45 - 13:00 Seminarraum D, NIG 4. Stock
- Donnerstag 07.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum D, NIG 4. Stock
- Donnerstag 28.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum D, NIG 4. Stock
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Es besteht Anwesenheitspflicht (max. drei mal 1,5 Stunden Fehlzeit, bzw. eineinhalb Blocktermine). Die Leistungskontrolle besteht aus vier (mündlichen und schriftlichen) Teilleistungen:a) Aktive, diskussionsbasierte Lektüre der Pflichtliteratur, schriftliche Vorbereitung der Diskussion und mündliche Beteiligung auf dieser Grundlage (bis zu 30 Punkte)
b) Vorstrukturierung eines der Pflichtlektüretexte für die Diskussion (d.h. ca. 10-minütige Einführung in den Text, die Textstruktur und die zentralen Thesen, Vorbereitung der anschließenden gemeinsamen Diskussion sowie deren Moderation) (bis zu 10 Punkte)
c) Verfassen von zwei Rezensionen (1–2 Seiten) zu ausgewählten Kapiteln der Pflichtliteratur, sowie Vorbereitung einer Diskussion im Laufe des Semesters (bis zu je 10 Punkte)
d) Verfassen einer schriftlichen Seminararbeit, die die Monographie in Bezug zu den ausgewählten Kapiteln der beiden anderen Monographien setzt, im Umfang von 2500–3000 Wörtern (bis zu 40 Punkte, Details werden in der Lehrveranstaltung besprochen). Abgabe bis 15.03.2027, 23:59 Uhr.Bei negativer Beurteilung der Seminararbeit besteht die Möglichkeit zur Verbesserung. Die Studierenden erhalten dazu ein Feedback für die Überarbeitung. Die verbesserte Fassung ist bis spätestens 30.04.2027, 23:59 Uhr einzureichen.Als Hilfsmittel ist Sekundärliteratur erlaubt und erwünscht. Die Verwendung von KI (insbesondere ChatGPT) ist für alle Teilleistungen nur nach ausdrücklicher Aufforderung durch die Lehrperson gestattet.
b) Vorstrukturierung eines der Pflichtlektüretexte für die Diskussion (d.h. ca. 10-minütige Einführung in den Text, die Textstruktur und die zentralen Thesen, Vorbereitung der anschließenden gemeinsamen Diskussion sowie deren Moderation) (bis zu 10 Punkte)
c) Verfassen von zwei Rezensionen (1–2 Seiten) zu ausgewählten Kapiteln der Pflichtliteratur, sowie Vorbereitung einer Diskussion im Laufe des Semesters (bis zu je 10 Punkte)
d) Verfassen einer schriftlichen Seminararbeit, die die Monographie in Bezug zu den ausgewählten Kapiteln der beiden anderen Monographien setzt, im Umfang von 2500–3000 Wörtern (bis zu 40 Punkte, Details werden in der Lehrveranstaltung besprochen). Abgabe bis 15.03.2027, 23:59 Uhr.Bei negativer Beurteilung der Seminararbeit besteht die Möglichkeit zur Verbesserung. Die Studierenden erhalten dazu ein Feedback für die Überarbeitung. Die verbesserte Fassung ist bis spätestens 30.04.2027, 23:59 Uhr einzureichen.Als Hilfsmittel ist Sekundärliteratur erlaubt und erwünscht. Die Verwendung von KI (insbesondere ChatGPT) ist für alle Teilleistungen nur nach ausdrücklicher Aufforderung durch die Lehrperson gestattet.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Für eine positive Gesamtwertung müssen alle Teilleistungen positiv abgeschlossen und insgesamt mindestens 61 Punkte erzielt werden. Die höchste zu erreichende Punktzahl ist 100 und entspricht einer 1 (sehr gut).
Bewertet werden bei der mündlichen Mitarbeit Quantität UND Qualität der Beteiligung, bei der Vorstrukturierung mit Diskussionsleitung die Zeiteinteilung, der Aufbau und Inhalt der Darstellung sowie die Fragen mit Diskussionsleitung.
Die Bewertung der schriftlichen Arbeiten verläuft entlang folgender Kriterien:
• Formalia [z.B. Zitierweise, Formatierung],
• Sprache/Stil [Rechtschreibung, Grammatik, Interpunktion, Satzbau, Ausdruck]
• Auswahl und sachlich angemessener Umfang der bearbeiteten Literatur
• Genauigkeit der Wiedergabe der Quellen/Literatur
• Gliederung und Aufbau der Arbeit
• Klarheit der Argumentation und der Durchführung des Gedankens
• Reflexivität/Auseinandersetzungsfähigkeit im Umgang mit Quellen/Literatur
• OriginalitätBeurteilungsmaßstab:
• 91-100 Punkte: 1 (sehr gut)
• 81-90 Punkte: 2 (gut)
• 71-80 Punkte: 3 (befriedigend)
• 61-70 Punkte: 4 (genügend)Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Die Plagiatssoftware (‘Turnitin') kommt bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen zum Einsatz.
Bewertet werden bei der mündlichen Mitarbeit Quantität UND Qualität der Beteiligung, bei der Vorstrukturierung mit Diskussionsleitung die Zeiteinteilung, der Aufbau und Inhalt der Darstellung sowie die Fragen mit Diskussionsleitung.
Die Bewertung der schriftlichen Arbeiten verläuft entlang folgender Kriterien:
• Formalia [z.B. Zitierweise, Formatierung],
• Sprache/Stil [Rechtschreibung, Grammatik, Interpunktion, Satzbau, Ausdruck]
• Auswahl und sachlich angemessener Umfang der bearbeiteten Literatur
• Genauigkeit der Wiedergabe der Quellen/Literatur
• Gliederung und Aufbau der Arbeit
• Klarheit der Argumentation und der Durchführung des Gedankens
• Reflexivität/Auseinandersetzungsfähigkeit im Umgang mit Quellen/Literatur
• OriginalitätBeurteilungsmaßstab:
• 91-100 Punkte: 1 (sehr gut)
• 81-90 Punkte: 2 (gut)
• 71-80 Punkte: 3 (befriedigend)
• 61-70 Punkte: 4 (genügend)Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Die Plagiatssoftware (‘Turnitin') kommt bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen zum Einsatz.
Prüfungsstoff
Inhalte der Lehrveranstaltung (Literatur und Diskussionsbeiträge).
Literatur
Zentrale Monographie:
Navaro-Yashin, Yael. 2012. The Make-Believe Space: Affective Geographies of a Postwar Polity. Durham and London: Duke University Press.Weitere Pflichtliteratur:
Boym, Svetlana. 2001. The Future of Nostalgia. New York: Basic Books. (ausgewählte Kapitel).
Schäuble, Michaela. 2014. Narrating Victimhood: Gender, Religion and the Making of Place in Post-War Croatia. New York and Oxford: Berghahn Books. (Einleitung und ausgewählte Kapitel).
Navaro-Yashin, Yael. 2012. The Make-Believe Space: Affective Geographies of a Postwar Polity. Durham and London: Duke University Press.Weitere Pflichtliteratur:
Boym, Svetlana. 2001. The Future of Nostalgia. New York: Basic Books. (ausgewählte Kapitel).
Schäuble, Michaela. 2014. Narrating Victimhood: Gender, Religion and the Making of Place in Post-War Croatia. New York and Oxford: Berghahn Books. (Einleitung und ausgewählte Kapitel).
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Do 03.09.2026 21:47
Schäubles „Narrating Victimhood“ eröffnet eine komparative Perspektive: In ihrer Ethnografie des postsozialistischen, postkonfliktuellen Kroatiens untersucht sie, wie Erinnerungslandschaften durch Narrativ, Ritual und religiöse Praxis geformt werden. Ausgewählte Kapitel erlauben es, Fragen nach der räumlichen Verdichtung von Krieg, Trauma und Erinnerung in einem zweiten südosteuropäischen Kontext zu verfolgen und mit Navaro-Yashins Ansatz in Dialog zu bringen.
Boyms theoretische Auseinandersetzung mit Nostalgie liefert einen übergreifenden konzeptuellen Rahmen für die im Seminar verhandelten Phänomene vom affektiven Verhältnis zur Vergangenheit und Raum. Ihr Nostalgiekonzept eröffnet eine Brücke zwischen den beiden Fallstudien und ermöglicht es, die unterschiedlichen Formen des Umgangs mit verlorenen oder veränderten Räumen theoretisch zu fassen.Der Kurs hat somit drei Lernziele: Erstens erhalten die Studierenden einen vertieften Einblick in die Verbindung zwischen ethnographischer Beschreibung und theoretischer Reflexion, insbesondere im Hinblick auf die Themen Erinnerung, Affekt, Raum, Konflikt und Nostalgie. Zweitens lernen die Studierenden Struktur, Argumentation und Stil ethnographischer Monografien zu erkennen und kritisch zu bewerten. Drittens entwickeln die Studierenden ihre akademischen Lese- und Schreibkompetenzen weiter, insbesondere die Fähigkeit, das Argument einer Monografie zu analysieren und ein eigenes, empirisch und theoretisch gestütztes Argument zu formulieren, das für die anthropologische und sozialwissenschaftliche Forschung relevant ist.Methodisch ist die Lehrveranstaltung interaktiv aufgebaut. Die Studierenden erarbeiten eigenständig ausgewählte Kapitel, die in der Lehrveranstaltung gemeinsam diskutiert und vertieft werden. Die kontinuierliche schriftliche Auseinandersetzung fördert das Verständnis des Materials und die Fähigkeit zur Entwicklung eigenständiger Argumente. Die Lehrveranstaltung wird durch die Lernplattform Moodle unterstützt.