Universität Wien FIND

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240032 VS Fremde, Nomaden, Kriminelle - Konstruktionen des Anderen am Beispiel von Roma und Sinti (3.3.6) (2016W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit!

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 13.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Donnerstag 20.10. 13:15 - 16:30 Seminarraum A, NIG 4. Stock
Donnerstag 24.11. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Donnerstag 01.12. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Donnerstag 15.12. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Donnerstag 12.01. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Donnerstag 26.01. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung (Unterrichtssprache):
Die Lehrveranstaltung folgt der Konstruktion der Roma und Sinti als 'den Anderen' innerhalb Europas und beleuchtet dabei Mechanismen des Othering, der kulturellen Essentialisierung und Homogenisierung. Im Mittelpunkt steht die kritische Auseinandersetzung mit Antiziganismus, der Entstehung und Entwicklung eines homogenisierenden Bildes 'des Zigeuners', 'der Zigeunerin', das die Ausgrenzung der ethnischen Gruppe legitimiert hat.
Es wird vorgestellt, welche Zuschreibungen dieses Bild prägen und auf welche Weise es im Laufe der Geschichte instrumentalisiert wurde. Auch die Rolle von Wissenschaft und pseudowissenschaftlichen Strömungen für die Herausbildung eines solchen Bildes sowie dessen Bedeutung in rezenten öffentlichen und politischen Diskursen, angefangen von Bettelparagrafen bis hin zu 'Gypsy Folklore', wird diskutiert. Dabei werden auch europäische und nationale Strategien zur 'Integration' der Roma und Sinti in den Blick genommen. Und schließlich, welche Auswirkungen haben die Zuschreibungen und damit verbundenen Mechanismen der Ausgrenzung auf die Betroffenen selbst? Welche Strategien entwickeln diese und welche neuen Identitäten bilden diese in Reaktion auf ihre Umwelt heraus? Diese Fragen bilden den Rahmen für die in der Lehrveranstaltung behandelten Themenbereiche.
Die in der Lehrveranstaltung behandelten theoretischen Diskurse werden durch eigene Forschungsarbeiten der Studierenden mit der Praxis in Zusammenhang gebracht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Für die Bewertung werden die Mitarbeit (kontinuierliche Anwesenheit, aktive Beteiligung an den Diskussionen), die fristgerechte Erfüllung von Arbeitsaufgaben (Erarbeitung der Grundlagenliteratur, Exposee, Referat und Erstellen eines Handouts) sowie die Verfassung einer schriftlichen Abschlussarbeit (8-10 A4 Seiten) herangezogen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es darf nicht mehr als 1,5 Einheiten entschuldigt gefehlt werden. Die Gesamtnote setzt sich zusammen aus Arbeitsaufgaben (40%), Mitarbeit (20%), Abschlussarbeit (40%)

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff bezieht sich auf die in der LV präsentierten und diskutierten Inhalte.

Literatur

Pflichtliteratur sowie weiterführende Literatur werden in der LV bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39