Universität Wien FIND

Auf Grund der COVID-19 Pandemie kann es bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen auch kurzfristig zu Änderungen kommen. Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails. Bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen gilt Anmeldepflicht, vor Ort gelten FFP2-Pflicht und 2,5G.

Lesen Sie bitte die Informationen auf studieren.univie.ac.at/info.

240035 VS Bilder aus der anderen Wirklichkeit - Rituelle Visualisierung von Weltenbildern (3.3.5) (2016S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit!

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 02.03. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Mittwoch 16.03. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Mittwoch 06.04. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Mittwoch 20.04. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Mittwoch 04.05. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Mittwoch 18.05. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Mittwoch 08.06. 13:15 - 16:30 Hörsaal C, NIG 4. Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Elementar-religiöses Gedankengut mit seinen Symbolen, Zeremonien und Ritualen als Reise in nichtalltägliche Weltenebenen, unabhängig ob Traum, halluzinogene oder vergeistigte Vision, die 'klassische' Schamanenreise durch den Tunnel oder die Ekstase der Vereinigung zwischen Göttern/Geistwesen und dem individuellen Ich.
Eine Reise in Etappen dem gewundenen Weg der Urschlange nach oder den imaginären Stufen eines Weltenbergs ähnlich , um in jene Sphären vorzustoßen, die wir als 'Topographie der anderen Ebene' benennen könnten, um uns dort zurechtzufinden und vor allem zurückzukehren in das Hier und Jetzt, reich mit potenziellem Erfahrungswissen.

All solchen Erfahrungen liegen Bilder zugrunde, als früheste Ausdrucksmöglichkeit menschlichen Seins. Solche Bilder fungieren als erste Form von Sprache in nonverbaler Kommunikation, beginnen in der pränatalen Phase und dem folgenden Kindesalter, starten ebenso beim neolithischen Jäger, den Expressivzuständen durch psychoaktive Pflanzen, dem Ruhepol tiefster Meditation, finden sich in Vermittlungsversuchen bei Schizophrenen oder Bildkompositionen renommierter Künstler wieder und perfektionieren sich bei indigenen 'Kultspezialisten', die die Balance zwischen den Welten beherrschen und sie zu dirigieren wissen ...

Im Wechselspiel einer Gegenüberstellung von rituellen Kultur-Charakteristika wird anhand ausgewählter Beispiele elementar-religiöser Konzepte ein mosaikhafter Überblick in seiner strukturellen als auch ganzheitlichen Perspektive skizziert, zugleich Annäherung an eine Sphäre, die sich zwischen Ehrfurcht als auch Faszination bewegt ...

Das Basiswissen wird (teils audio-visuell) im Impuls-Vorlesungsstil vermittelt, die einzelnen Themenblöcke dann in Kleingruppen (je nach Anmeldung
3-6 Personen) in und außerhalb der LV´s erarbeitet.

THEMENSCHWERPUNKTE:
• Innere und äussere Bilder: Tranceinduktion, Schamanenreise und Psychodrama
• Leben-sterben-wiederkehren: Maske, Maskierung und Körpertransformation
• Dreamtime, Songlines und Spirits: Welterschaffung im Wiederbelebungsritual
• Kommunikation zwischen Gott und Mensch: Rituelle Bilderwelten im VooDoo-Kult
• Terra incognita: Psychoaktive Pflanzen, halluzinogene Visionen
• Diesseits Jenseits: Vom Traum ewigen Lebens zum Tod ohne Wiederkehr, oder doch?

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Referat, schriftliche Arbeiten

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Aus didaktischen Gründen ist Anwesenheitspflicht (Liste) gefordert, aktive Teilnahme in den LVs obligatorisch, maximal 2maliges Fernbleiben mit argumentierbarer Entschuldigung kann toleriert werden,
GRUPPIERUNG und THEMENZUORDNUNG erfolgt unter Anwesenheit aller Anmeldungen in der ersten LV (2. März)

Die Veranstaltung wird in 3 Phasen gestaltet:
1) Literatur/Bildquellenrecherche und Selektion
2) Disposition und Strukturierung der jeweiligen Themenblöcke mit persönlichen status quo Referaten
3) Wissenschaftlich orientierte schriftliche Seminar-Gruppenarbeiten mit namentlicher Zuordnung der einzelnen Kapitel / Beiträge als Endergebnis

Prüfungsstoff

Literatur

Wird in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39