Universität Wien FIND

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240036 VO Indianer-Universitäten? Interkulturelle Bildung und Forschung in Lateinamerika (3.2.4) (2015W)

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 07.10. 08:00 - 11:15 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Mittwoch 04.11. 08:00 - 11:15 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Mittwoch 11.11. 08:00 - 11:15 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Mittwoch 09.12. 08:00 - 11:15 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Mittwoch 16.12. 08:00 - 11:15 Hörsaal A, NIG 4.Stock
Mittwoch 13.01. 08:00 - 11:15 Hörsaal A, NIG 4.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Vermittlung von Grundkenntnissen über interkulturelle Lehre und Forschung in Lateinamerika.
Als Methodik soll ein visuell unterstützter Vortrag in deutscher Sprache durch Gastreferate von 2 ExpertInnen ergänzt werden. Verschiedene einschlägige Dokumente und Texte werden als digitale Handbibliothek auf einer Moodle Plattform zur Verfügung gestellt und referiert. Ein genauer Plan dazu wird in der ersten Stunde besprochen (handout).
Kenntnisse der spanischen und/oder portugiesischen Sprache sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Lehrveranstaltung ist interaktiv und erfordert das Einbringen von Gedanken, Argumenten und Ideen. Benotet werden die Qualität der Mitarbeit und das Ergebnis eines schriftlichen Tests am Ende der LV. Zur Leistungskontrolle zählt auch die Auseinandersetzung mit Texten, die auf der Moodle-Plattform vorhanden sind.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für viele Universitäten im 'globalen Süden' ergibt sich die Herausforderung, wie auf der Basis unterschiedlicher Wissenssysteme kulturüberschreitend geforscht werden kann und welche Ergebnisse zu einem besseren Verständnis der 'real world problems' erwartet und angestrebt werden können. Dabei soll an Hand von Fallbeispielen aus Lateinamerika Möglichkeiten und Grenzen interkultureller Forschung und Lehre beschrieben, analysiert und bewertet werden. Die zunehmend wichtiger werdende interethnische und transkulturelle Zusammensetzung der Forschungsteams, die unterschiedliche Weltbilder, Erfahrungen und Epistemologien einbringt, soll besonders berücksichtigt und die Universalität der tradierten europäischen Wissenschaft in Frage gestellt werden.
Die Beispiele betreffen Masterkurse und Forschungsvorhaben der URACCAN (Universität der Autonomen Regionen der Karibikküste Nikaraguas, Bilwi), der UCR (Universidad de Costa Rica, San José), der UFGD (Universidade Federal de Grande Dourados, Brasilien) und der UPS (Polytechnische Universität von Ecuador, Quito), jeweils mit Bezug zur Lebenswelt indigener Völker aus der betreffenden Region.

Prüfungsstoff

Literatur

Dietz, Gunther. Intercultural Universities in Mexico: empowering indigenous peoples or mainstreaming multiculturalism? In: Intercultural Education 20:1-4.(2009)
Speiser, Sabine. Indigene Völker und Bildung in Lateinamerika.GIZ (2011)
Mato, Daniel (Coord.) Diversidad Cultural e Interculturalidad en Educación Superior. Experiencias en América Latina.(2008).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39