Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

240042 SE VM2 / VM1 - Racial Capitalism (2026S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Für eine positive Beurteilung der Lehrveranstaltung ist die positive Absolvierung aller Teilleistungen erforderlich.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen.
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gestattet oder gefordert wird (z. B. für einzelne Arbeitsaufgaben). Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung eine mündliche Reflexion ('Notenrelevantes Gespräch') der abgegebenen Arbeiten vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als 'nicht beurteilt' gewertet und entsprechend erfasst.
Fr 11.09. 14:00-16:00 Digital

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Vorbesprechung am 11. September 14h-16h digital

Blockwoche 14.Sept bis 16.September

  • Montag 14.09. 10:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
  • Montag 14.09. 12:30 - 14:30 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
  • Montag 14.09. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
  • Dienstag 15.09. 10:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
  • Dienstag 15.09. 12:30 - 14:30 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
  • Dienstag 15.09. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
  • Mittwoch 16.09. 10:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
  • Mittwoch 16.09. 12:30 - 14:30 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
  • Mittwoch 16.09. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Obwohl das Konzept des racial capitalism geografisch zwischen den Vereinigten Staaten, Südafrika und England ausgearbeitet wurde, hat es seinen Weg in die akademische Welt vor allem durch Cedric Robinsons Klassiker Black Marxism von 1983 gefunden. Das Konzept hat aufgrund der Stärke der #BlackLivesMatter-Proteste und der Schwarzen und nicht-weißen Selbstorganisierung gegen Rassismus im Globalen Norden in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Das Seminar beschäftigt sich mit den Grundlagen von racial capitalism und untersucht wie die moderne kapitalistische Produktionsweise mit ideologischer Formationen wie Rassismus verbunden ist. Dazu wird beleuchtet wie die politische Ökonomie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit verschiedenen Formen von Rassismus zusammenhängt. Diskussionen und politische Organisation rund um das Verhältnis von Klasse, Geschlecht und ‚Rasse‘ in unserer Zeit werden genauso besprochen, wie diverse Kritiken am Konzept des racial capitalism. Somit sollen Möglichkeiten und Grenzen dieses Konzepts erörtert werden.

Die Studierenden sollen durch das Seminar ein tieferes Verständnis über zentrale Kritiken und Diskussionen des Konzeptes des racial capitalism in der Entwicklungsforschung erhalten. Hierzu wird, über die detaillierte Bearbeitung von ein bis zwei Texten pro Seminar, eine Basis für das Verständnis über die theoretischen Rahmungen, sowie die möglichen Anwendungsfelder eröffnet.

Lektüre, Video, Film, Musik, Podcasts + Diskussion im Seminar (in Kleingruppen und im Plenum).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Anwesenheit, regelmäßige Teilnahme an Diskussionen, Übernahme eines Referats (15-20 Min.), Verfassen einer schriftlichen Seminararbeit (+/- 40.000 Zeichen). Je nach individueller Einschränkung sind verschiedene Hilfsmittel zulässig; genaueres wird je nach Bedarf mit der Kursleiterin abgesprochen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Anwesenheit, regelmäßige Teilnahme an Diskussionen, Übernahme eines Referats (15-20 Min.), Verfassen einer Seminararbeit (+/- 40.000 Zeichen).
Sehr gut: Argumente werden eigenständig kritisch eingeordnet und darüber hinausgehende Fragen gestellt,
Gut: Argumente werden eigenständig kritisch eingeordnet, Ausreichend: Argumente können wiedergegeben werden, Ungenügend: Argumente können nicht zusammenhängend wiedergegeben werden.

Prüfungsstoff

Die Note setzt sich auf Referat bzw. Referat und Hausarbeit zusammen, je nachdem welche Leistungen gebraucht werden.

Literatur

Bhattacharya, Tithi (2017): Social Reproduction Theory: Remapping Class, Recentering
Oppression. London, UK (https://doi.org/10.2307/j.ctt1vz494j).
Bhattacharya, Tithi (2017a): Introduction: Mapping Social Reproduction Theor0. In:
Bhattacharya 2017, S. 1-20 (https://doi.org/10.2307/j.ctt1vz494j.5).
Bhattacharyya, Gagi (2018): Rethinking Racial Capitalism: Questions of Reproduction and Survival. Lanham, US-MD.
Blauner, Robert (1972): Racial Oppression in America. New York, US-NY.
Braudel, Fernand (1973): The Mediterranean and the Mediterranean World in the Age of Philip II. Bd. 2. New York, US-NY.

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Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM2 / VM1;

Letzte Änderung: Di 10.02.2026 00:03