Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

240050 SE SE Methoden II - Theorien und Methoden (2021S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
DIGITAL

Für diese Lehrveranstaltung ist ausnahmslos eine Anmeldung während der Anmeldephase notwendig und ist ausschließlich für das Curriculum 2013 angeboten.

ACHTUNG: aufgrund der COVID-19 Situation sind kurzfristige Änderungen jederzeit möglich, daher informieren Sie sich bitte regelmäßig über Änderungen im Vorlesungsverzeichnis bzw. der Moodle-Plattform.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Die Lehrveranstaltung wird digital abgehalten:

DO 11.03.2021 16.45-20.00
DO 25.03.2021 16.45-20.00
DO 22.04.2021 16.45-20.00
DO 06.05.2021 16.45-20.00
DO 20.05.2021 16.45-20.00
DO 17.06.2021 16.45-20.00


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele:
Die Studierenden sollen Grundkenntnisse von Marxscher, Foucaultscher, postkolonialer und Kritischer Theorie erwerben, jeweils deren Begriff und Ansatzpunkte von Kritik kennenlernen und im Hinblick auf die Analyse von gegenwärtigen Gesellschaften und deren Geschlechterverhältnissen anwenden und adaptieren lernen. Sie sollen damit einerseits ihre theoretischen wie methodischen Kenntnisse vertiefen und die Frage des Zusammenhangs von Theorie und Methode eingehend reflektieren, andererseits grundlegende feministische Gesellschaftskritik im aktuellen Zeitkontext entwickeln. Letztlich zielt das Seminar auf ein vertieftes Verständnis von Wissenschaft und Gesellschaft, von Macht und Herrschaft in ihren unterschiedlichen Artikulationen.

Inhalte:
Im Zentrum des Seminars stehen Methoden feministischer Gesellschaftskritik, die Kapitalismus, Patriarchat und weiße Suprematie fassen und damit unterschiedliche Dimensionen von Geschlechterverhältnissen zugänglich machen. Kritik bezieht sich dabei insbesondere auf Produktionsverhältnisse, Produktion/Reproduktion, Herrschaft, Macht, Wissen, Diskurs und Subjekt. Das Seminar fragt somit nach feministischer Kritik, deren Ansatzpunkten und Grenzen vor dem Hintergrund von neoliberal geprägten, zunehmend autoritären Entwicklungen in Österreich und Europa.
Dabei behandelt das Seminar folgende Fragenkomplexe:
- Was bedeutet Methode? Wie verhalten sich Theorien und Methoden zueinander? Welches Wissenschaftsverständnis geht mit ihnen einher?
- Was bedeutet Kritik? Wie wird Kritik konzeptualisiert und worin bestehen ihre jeweils zentralen Ansatzpunkte?
- Wie ist Geschlecht mit diesen Kritiken jeweils implizit und/oder explizit verbunden bzw. wie ist es zu verbinden? Was bedeutet demnach feministische Kritik innerhalb des jeweiligen theoretischen Rahmens?
Von diesen Thematisierungen ausgehend, wird im Zuge des Seminars ein breites Spektrum feministischer Gesellschaftskritik entwickelt, um Fragen nach dem zu stellen, wie Geschlecht in gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen eingelagert ist, mit welchen Geschlechterimplikationen diese verbunden sind und wie sich Geschlecht und Geschlechterverhältnisse gegenwärtig verändern.

Methoden:
Mündlich: Textdiskussion, Arbeitsgruppen, (Kurz-)Präsentationen.
Schriftlich: Fragen zur Basisliteratur, Entwicklung von Fragen feministischer Gesellschafts-kritik, Seminarreflexion.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mündlich: Diskussionsbeiträge und (Kurz-)Präsentationen.
Schriftlich: Fragen zur Basisliteratur, Entwicklung von Fragen feministischer Gesellschaftskritik, Seminarreflexion.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

15 % mündliche Diskussionsbeiträge,
5 % schriftliche Fragen zur Basisliteratur (2 Fragen zu jedem Text),
15 % schriftliche Fragen feministischer Gesellschaftskritik ,
5 % Präsentation einer Frage feministischer Gesellschaftskritik,
60 % schriftliche Seminarreflexion.

Prüfungsstoff

Literatur

Literatur wird am Beginn der LV bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 11:26