Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
240077 VU Autoethnographie als feministische Wissenschaftskritik (2025W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 01.09.2025 00:01 bis Do 25.09.2025 23:59
- Abmeldung bis Fr 31.10.2025 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Anwesenheit in der ersten Einheit ist Voraussetzung zur Teilnahme.
- Mittwoch 08.10. 14:30 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 22.10. 14:30 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 05.11. 14:30 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 19.11. 14:30 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 03.12. 14:30 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 17.12. 14:30 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 14.01. 14:30 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- N Mittwoch 28.01. 14:30 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
LEISTUNGEN?!
Die Lehrveranstaltung ist interaktiv gestaltet und besteht aus gemeinsamen Textlektüren, Plenumsdiskussionen, Kleingruppen-Austausch und gemeinsamer Projekt-Zeit sowie aus Freewriting, reflexiven Schreibübungen und Inputs zu Schwerpunktthemen. Das Semester beginnt mit einem (digitalen) Lektüretagebuch und wird begleitet von Peer-Austausch und eigener autoethnografischer Notizenführung (digital und/oder analog). Die Zeit in der LV, der Peer-Austausch, die autoethnografische Notizenführung und ein Projekt-Outline unterstützen den eigenen autoethnografischen Forschungsprozess. Am Ende steht die Abgabe des autoethnografischen Forschungsprojekts, welches multimedial und kreativ umgesetzt werden kann.ARBEITSSPRACHE/-N
Die Arbeitssprachen der Lehrveranstaltung sind Deutsch und Englisch. Teilnehmenden sind eingeladen, sich auch in anderen Sprachen einzubringen, wir versuchen uns dann ggf. gemeinsam an der Übersetzung ins Deutsche oder Englische. Abgaben sind auf Deutsch und Englisch möglich.BARRIEREN?
Alle Teilnehmende haben Anspruch auf (möglichst) diskriminierungs- und barrierefreien Zugang zur LV. Barrieren können ganz verschieden aussehen. Falls du Fragen dazu bzw. Anforderungen an die Lehrveranstaltung und/oder Bedarf an alternativen Prüfungsformaten hast, kontaktiere mich gerne zu Beginn oder während des Semesters. Generelle Informationen zum Barrierearmut findest du z.B. unter: https://oeh.univie.ac.at/referate/barrierefreiheit
Die Lehrveranstaltung ist interaktiv gestaltet und besteht aus gemeinsamen Textlektüren, Plenumsdiskussionen, Kleingruppen-Austausch und gemeinsamer Projekt-Zeit sowie aus Freewriting, reflexiven Schreibübungen und Inputs zu Schwerpunktthemen. Das Semester beginnt mit einem (digitalen) Lektüretagebuch und wird begleitet von Peer-Austausch und eigener autoethnografischer Notizenführung (digital und/oder analog). Die Zeit in der LV, der Peer-Austausch, die autoethnografische Notizenführung und ein Projekt-Outline unterstützen den eigenen autoethnografischen Forschungsprozess. Am Ende steht die Abgabe des autoethnografischen Forschungsprojekts, welches multimedial und kreativ umgesetzt werden kann.ARBEITSSPRACHE/-N
Die Arbeitssprachen der Lehrveranstaltung sind Deutsch und Englisch. Teilnehmenden sind eingeladen, sich auch in anderen Sprachen einzubringen, wir versuchen uns dann ggf. gemeinsam an der Übersetzung ins Deutsche oder Englische. Abgaben sind auf Deutsch und Englisch möglich.BARRIEREN?
Alle Teilnehmende haben Anspruch auf (möglichst) diskriminierungs- und barrierefreien Zugang zur LV. Barrieren können ganz verschieden aussehen. Falls du Fragen dazu bzw. Anforderungen an die Lehrveranstaltung und/oder Bedarf an alternativen Prüfungsformaten hast, kontaktiere mich gerne zu Beginn oder während des Semesters. Generelle Informationen zum Barrierearmut findest du z.B. unter: https://oeh.univie.ac.at/referate/barrierefreiheit
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
ANWESENHEIT
Für die Entwicklung eines gemeinsamen Lernprozesses und der eigenen autoethnografischen Forschungsprojekte ist eure Anwesenheit in den Einheiten grundlegend. Daher ist mir grundsätzlich regelmäßige Teilnahme wichtig. Gleichzeitig ist es wichtig anzuerkennen, dass Teilnehmende manchmal aus verschiedensten Gründen nicht zu Einheiten kommen können (Verkühlung, chronische Schmerzen, psychische Belastung, Betreuungspflichten, „Ich pack's heute nicht“, usw.) Ich bitte also alle Teilnehmenden, in zumindest 75% der Einheiten anwesend zu sein; falls das in Einzelfällen nicht möglich sein sollte, gibt es die Möglichkeit von Ersatzleistungen. Bitte schreibt mir im Falle von Abwesenheit. Diese Abwesenheiten müssen mir gegenüber nicht begründet werden.BEWERTUNG
Die Note ergibt sich aus einem Punktesystem (Details folgen in der ersten Einheit). Punkte werden über die Anwesenheit und verschiedene Abgaben im Laufe des Semesters gesammelt werden.
Für die Entwicklung eines gemeinsamen Lernprozesses und der eigenen autoethnografischen Forschungsprojekte ist eure Anwesenheit in den Einheiten grundlegend. Daher ist mir grundsätzlich regelmäßige Teilnahme wichtig. Gleichzeitig ist es wichtig anzuerkennen, dass Teilnehmende manchmal aus verschiedensten Gründen nicht zu Einheiten kommen können (Verkühlung, chronische Schmerzen, psychische Belastung, Betreuungspflichten, „Ich pack's heute nicht“, usw.) Ich bitte also alle Teilnehmenden, in zumindest 75% der Einheiten anwesend zu sein; falls das in Einzelfällen nicht möglich sein sollte, gibt es die Möglichkeit von Ersatzleistungen. Bitte schreibt mir im Falle von Abwesenheit. Diese Abwesenheiten müssen mir gegenüber nicht begründet werden.BEWERTUNG
Die Note ergibt sich aus einem Punktesystem (Details folgen in der ersten Einheit). Punkte werden über die Anwesenheit und verschiedene Abgaben im Laufe des Semesters gesammelt werden.
Prüfungsstoff
Übersicht der Teilleistungen:1) Mitarbeit/Teilnahme an den Einheiten (75%)
2) Lektüretagebuch (Abgabe im Oktober)
3) Protokoll des ersten Peer-Gruppen Treffens bzgl. Themenfindung für die eigenen Projekte (Abgabe im Oktober)
4) Outline zum eigenen autoethnografischen Projekt (Abgabe im November)
5) Autoethnografische Notizen/Tagebuch (gesammelt übers Semester, Abgabe im Dezember)
6) Eigenes autoethnografischen Projekt (Abgabe im Jänner/Februar)Ersatzleistungen (z.B. wenn du mehr als 25% fehlst oder eine der Teilaufgaben für dich nicht passt):
a) Schriftliche Reflexion zu einem Thema der LV (ca. 500 Wörter)
b) Kreative Auseinandersetzung mit der LV (ca. 4 Stunden)
c) Autoethnografisches Schreiben (ca. 3-4 Stunden)
2) Lektüretagebuch (Abgabe im Oktober)
3) Protokoll des ersten Peer-Gruppen Treffens bzgl. Themenfindung für die eigenen Projekte (Abgabe im Oktober)
4) Outline zum eigenen autoethnografischen Projekt (Abgabe im November)
5) Autoethnografische Notizen/Tagebuch (gesammelt übers Semester, Abgabe im Dezember)
6) Eigenes autoethnografischen Projekt (Abgabe im Jänner/Februar)Ersatzleistungen (z.B. wenn du mehr als 25% fehlst oder eine der Teilaufgaben für dich nicht passt):
a) Schriftliche Reflexion zu einem Thema der LV (ca. 500 Wörter)
b) Kreative Auseinandersetzung mit der LV (ca. 4 Stunden)
c) Autoethnografisches Schreiben (ca. 3-4 Stunden)
Literatur
Wird in der ersten Einheit bekanntgegeben.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Mi 03.09.2025 17:46
- Verschiedene autoethnografische Herangehensweisen und mutimediale Umsetzungsmöglichkeiten.
- Zusammenführung von Autoethnografie mit Standpunkt Epistemologien und feministischer Wissenschaftskritik.
- Verstrickung von Wissenschaft und Bildung in Macht- und Herrschaftsverhältnisse.
- Autoethnografie – eine queere und postkoloniale Methodologie?
- Entwicklung des eigenen autoethnografischen, wissenschaftskritischen Schreibens, Forschens und Handelns.Entlang autoethnografischer Entstehungsgeschichte(n), multiperspektivischer Lektüren und dem eigenen Schreiben lernen wir Autoethnografie(n) kennen. Mit Unterstützung von Standpunkt Epistemologien (vgl. Harding, Haraway, Collins) und intersektionalen Perspektiven (z.B. Kilomba, Guitérrez Rodriguez) verstehen wir, unter anderem, wie Wissenschaft in Beziehung(en) gemacht wird. Gemeinsam vollziehen wir nach, was es mit dem Ringen um die sog. Objektivität und damit einhergehenden dualistischen Trennungen (Forschende/Beforschte, Wissenschaft/Leben, Ich/Andere, Wissen/Erfahrung, Geist/Körper, usw.) auf sich hat. Und wie sich diese (nicht) in patriarchale und koloniale Kontinuitäten einbetten.Ein besonderes Augenmerk liegt im Laufe der LV auf den Bewegungsräumen, die Teilnehmende für sich autoethnografisch erschließen können. Hier steht das Schreiben im Mittelpunkt. Daneben können sich Teilnehmende weitere kreative Arbeitswege suchen (Poesie, Fotos, Video, Artefakte, Performance, Tanz, usw.) und im eigenen autoethnografischen Erleben die Wechselwirkungen, Verknüpfungen und Bruchstellen zwischen Kunst und Wissenschaft erkunden.LEHR-LERN-METHODEN
Meine Gestaltung von Lehr-Lern-Räumen basiert auf feministischen, antirassistischen Ansätzen wie der Engaged Pedagogy nach bell hooks. Dabei will ich herrschaftsstabilisierendes Lernen als ‚Wissensanhäufung‘ herausfordern. Damit Bildung emanzipatorisch wirkt, darf Lernen nicht rein ‚defensiv‘ passieren (d.h. Lernen, um fremdgesetzte Anforderungen von Curriculum/Lehrpersonen zu bewältigen). Herrschaftskritische Bildung impliziert selbstbestimmtes und handlungserweiterndes, also ‚expansives‘ Lernen. Das bedeutet, Teilnehmende bestimmen mit, wo sie weiterlernen wollen (z.B. welche Texte sie vertiefend lesen und zu welchem Thema sie autoethnografisch arbeiten). Wissen wird in diesem Kontext breit gefasst und umschließt Erfahrungswissen („Praxis“), emotionales und körperliches Wissen. Das impliziert ein wechselseitiges Theorie-Praxis-Verständnis.