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240079 KU GM3 - Entwicklungstheorien und -paradigmen aus transdisziplinärer Perspektive (2019W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 10.10. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 17.10. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 24.10. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 31.10. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 07.11. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 14.11. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 21.11. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 28.11. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 05.12. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 09.01. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 16.01. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 23.01. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 30.01. 14:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalt: In der Lehrveranstaltung werden unterschiedliche Strömungen und Positionen der Entwicklungs- und Migrationsforschung gegenübergestellt und diskutiert. Sowohl Entwicklungs- als auch Migrationsforschung gehen Fragen nach, die transdisziplinär verortet werden können. Im Kurs werden die Forschungsinteressen aus unterschiedlichen Disziplinen beleuchtet und Überschneidungen – sowohl disziplinäre als auch thematische - aufgezeigt. Anhand einer Auswahl an Texten werden die Ideengeschichte, unterschiedliche wissenschaftliche Paradigmen und leitende Konzepte diskutiert und historische und gesellschaftspolitische Dimensionen von Nation, Klasse, Geschlecht und Rasse/Ethnizität erörtert. Ausgehend von den Texten der klassischen Ökonomie und frühen sozialistischen Utopien nähern wir uns Arbeiten an, die bereits früh die Brüche und Spannungen der Moderne diskutieren. In der ‚goldenen Ära‘ der Sozialwissenschaften während des Kalten Krieges sind Entwicklungs- und Migrationsforschung geprägt von neoklassischen Modernisierungsdenken und nationalen Entwicklungsbestrebungen. Weltsystem- und Dependenztheorien wiederum, sehen globale Ungleichheit als strukturell bedingt. Gleichzeitig bleiben theoretische Perspektiven auf Migration im Zusammenhang mit Entwicklung zum großen Teil stark im ökonomischen Paradigma verhaftet. Erst aus der postmodernen Perspektive werden konzeptuelle Fragen zum Zusammenhang von Identität, Differenz und Ungleichheit gestellt. Hier werden kulturwissenschaftliche, feministische, post- und dekoloniale Arbeiten vorgestellt und ihr Beitrag zu Migrations- und Entwicklungsforschung erarbeitet.
Ziel der Lehrveranstaltung ist eine kritische Reflexion zentraler Konzepte der Migrations- und Entwicklungsforschung, und entsprechender wissenschaftlicher Paradigmen. Das historische und gesellschaftliche Spannungsfeld, in dem jene Theorien und Paradigmen positioniert sind, soll von Studierenden erarbeitet werden und für diese nachvollziehbar gemacht werden. Der Fokus dieser prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung liegt auf der Aneignung und Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Lesens, Verstehens und Arbeitens, sowie der Kommunikation der erarbeiteten Inhalte, sowohl schriftlich als auch mündlich.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

● Verpflichtende Anwesenheit (höchstens zweimaliges Fehlen)
● Aktive Beteiligung bei Gruppenarbeiten und Diskussionen
● Zweimaliges Verfassen einer schriftlichen Zusammenfassung inklusive kritischer Stellungnahme jeweils eines selbst gewählten Pflichttextes im Umfang von maximal 2 Seiten
● Verfassen einer Abschlussarbeit in deren Rahmen ein behandelter theoretischer Zugang vertiefend diskutiert wird
● Bei den Kurzarbeiten und der Abschlussarbeit müssen die Regeln des wissenschaftlichen Schreibens (Zitierregeln, etc.) beachtet werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

• Anwesenheit, Lektüre der Pflichttexte und aktive Beteiligung an Diskussionen sind Voraussetzung für eine positive Benotung
• 2 Hausarbeiten (Textzusammenfassungen), jeweils 15% Anteil an der Gesamtnote
• Abschlussarbeit, 70% Anteil an der Gesamtnote

Alle Teilleistungen müssen positiv abgeschlossen werden. Für die Abschlussarbeit kann es bei rechtzeitiger Abgabe und nach Rücksprache mit der LV Leitung eine Verbesserungsmöglichkeit geben.

Prüfungsstoff

Literatur

Pflichtliteratur der Lehrveranstaltung sowie weiterführende Literatur werden zu Beginn bekanntgegeben und auf moodle bereitgestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.10.2019 17:28