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240084 SE SE Schwerpunktthema II (2019S)

Repräsentationen von Geschlecht in der parlamentarischen Demokratie

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 11.03. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 25.03. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 08.04. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 06.05. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 20.05. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 03.06. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 17.06. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar begleitet und vertieft die Ring-Vorlesung „Demokratie – Repräsentation – Geschlecht“.
Anhand ausgewählter Texte zu Begriff und Praxis der Repräsentation werden konkurrierende Konzepte und Bedeutungen von Repräsentation in der demokratietheoretischen Debatte allgemein und in der feministischen Kritik im Besonderen diskutiert. Repräsentation gilt als politisches Konzept, das nunmehr untrennbar mit liberaler Demokratie und hier insbesondere mit dem Parlament verbunden ist. Sie gilt aber auch als Begriff, der den Bezug eines Kunstwerks zur Wirklichkeit erfassen will, oder meint ganz allgemein den Verweisungszusammenhang zwischen materieller Wirklichkeit und Sprache. Gerade in der Geschlechterforschung kommt diesen Dimensionen von Repräsentation große Bedeutung zu. Aktuelle Debatten um die Un/Möglichkeit von Repräsentation stellt auch Demokratie vor neue Herausforderungen. Geschlechterdemokratie bemisst sich dann vielleicht nicht (notwendig) am Verhältnis von Frauen und Männern im Parlament (deskriptive Repräsentation), sondern an politischen Themen (substantielle Repräsentation) oder gar an der Fähigkeit politischer Akteur*innen, sich je nach Situation neu zu positionieren und/oder spezifische Repräsentations-Ansprüche (representative claims) plausibel zu machen. Ausgehend von diesen theoretischen Überlegungen sollen im Seminar exemplarische Analysen vorgenommen werden, die vom Frauenwahlrecht über Inszenierungen von Männlichkeit bis zu antifeministischen Diskursen reichen können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Lektüre und schriftliche Bearbeitung der Reader-Texte
- Konzept für eine Seminararbeit
- Referat zu selbst gewähltem Thema oder Text-Referat
- Seminararbeit zu vorab besprochenem Thema (Konzept)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- regelmäßige Anwesenheit (max. zwei Fehlstunden) und aktive Mitarbeit
- schriftliche und mündliche Übungen sowie Konzeptbesprechung (20%)
- Präsentation (Referat) eines eigenen Forschungsvorhabens (Thema der Seminararbeit) (30%)
- schriftliche Seminararbeit (15-20 Seiten) und termingerechte Abgabe (50%)
Für eine positive Note sind mindestens 60% zu erreichen.

Prüfungsstoff

Themen des Seminars und Basistexte - die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent.

Literatur

- Ein Reader mit Basistexten wird auf Moodle zur Verfügung gestellt
- Weitere Recherche entsprechend des selbst gewählten Themas

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM-7

Letzte Änderung: Mo 26.08.2019 16:28