Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
240087 KU GM3 - Entwicklungstheorien und -paradigmen aus transdisziplinärer Perspektive (2026S)
Beitrag von Entwicklungstheorien zu Verständnis, Festigung und Überwindung von Gewalt
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Für eine positive Beurteilung der Lehrveranstaltung ist die positive Absolvierung aller Teilleistungen erforderlich.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen.
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gestattet oder gefordert wird (z. B. für einzelne Arbeitsaufgaben). Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung eine mündliche Reflexion ('Notenrelevantes Gespräch') der abgegebenen Arbeiten vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als 'nicht beurteilt' gewertet und entsprechend erfasst
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen.
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gestattet oder gefordert wird (z. B. für einzelne Arbeitsaufgaben). Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung eine mündliche Reflexion ('Notenrelevantes Gespräch') der abgegebenen Arbeiten vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als 'nicht beurteilt' gewertet und entsprechend erfasst
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Fr 20.02.2026 10:00 bis Di 03.03.2026 09:00
- Abmeldung bis Di 31.03.2026 23:59
Details
max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
- Thomas Roithner
- Lukas Knüttel (TutorIn)
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Am 30. April 2026 wird unsere Sitzung online via zoom abgehalten.
- N Donnerstag 05.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 19.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 26.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 16.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 23.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 30.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 07.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 21.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 28.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 11.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 18.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
- Donnerstag 25.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Entwicklungstheorien, Gewaltverhältnisse und Machtübergänge in der internationalen Entwicklung stehen im Mittelpunkt des Kurses. Wir kristallisieren aus den Modernisierungstheorien, dem Dependenz- und Weltsystemansatz, dem Neoliberalismus, neokolonialen und neoimperialen Ansätzen wie auch aus postkolonialen, dekolonialen und Post-Development-Ansätzen die zentralen Argumente heraus.Die Entwicklungstheorien werden nicht nur kritisch diskutiert, sondern auch unter dem Blickwinkel der Gewalt analysiert. Wir reflektieren, an welchen Stellen die theoretischen Ansätze bestehende Gewalt, die Überwindung und/oder Festigung von Gewaltstrukturen, kultureller Gewalt, symbolischer oder normativer Gewalt wie auch direkter Gewalt für uns sichtbar machen. Der Begriff der epistemischen Gewalt unterstützt uns nicht nur bei der Einordnung der internationalen Entwicklungsparadigmen, sondern auch bei der transdisziplinären Suche nach gewaltfreien Strategien. Diese verbundene Betrachtungsweise von Entwicklungstheorien und Abwesenheit von Gewalt bzw. Frieden verdeutlicht für uns einen wichtigen Teil des Triple Nexus von Entwicklung, Humanitärem und Frieden.Wir blicken über die Entwicklungsforschung hinaus und integrieren Ansätze aus der Friedens- und Konfliktforschung, Theorien der Internationalen Beziehungen oder rücken die Auseinandersetzung mit Gewalt im Völkerrecht in unseren Fokus.Wir analysieren unter Berücksichtigung der Machtübergangstheorie aktuelle globale politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bewegungen in der globalen Ordnung.Im Licht der bereits studierten Entwicklungstheorien gelangen wir abschließend und vertiefend zu eigenen strategischen Überlegungen für eine globale Entwicklungs- und Friedensstrategie.Die Aneignung der Inhalte erfolgt durch die Arbeit mit ausgewählten Texten (es wird ein Reader über Facultas angeboten), Präsentationen von Studierenden in Teams, Impulse durch die LV-Leitung, Gruppenarbeiten, Gastvortrag, die Ausarbeitung von Papers und Präsentationsunterlagen sowie einer seminarinternen Podiumsdiskussion. Die studentische Mitarbeit ist ein zentraler und notenrelevanter Seminarbestandteil.Als Tutor des Kurses wirkt Lukas Knüttel.Die Lehrveranstaltung wird in deutscher Sprache abgehalten.Am 30. April 2026 wird unsere Sitzung online via zoom abgehalten.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
• Mündliche (Gruppen-)Präsentation samt Reflexionspapier: 35 %
• Schriftliche Abschlussarbeit (zwischen 20.000 und 25.000 Zeichen): 40 %
• Schriftliche Hausarbeit: 10 %
• Aktive Mitarbeit: 15 %
• Anwesenheit: maximal 2 Abwesenheiten
• Allfällige mündliche Aussprache zu schriftlichen Arbeiten, die dann notenrelevant istDie Verwendung von KI ist unter strenger Einhaltung der guten wissenschaftlichen Praxis der Universität Wien möglich. Die Grenzen und Regelungen der Verwendung von KI für dieses Seminar finden sich im ausführlichen Syllabus auf moodle und werden in der ersten Sitzung erläutert.
• Schriftliche Abschlussarbeit (zwischen 20.000 und 25.000 Zeichen): 40 %
• Schriftliche Hausarbeit: 10 %
• Aktive Mitarbeit: 15 %
• Anwesenheit: maximal 2 Abwesenheiten
• Allfällige mündliche Aussprache zu schriftlichen Arbeiten, die dann notenrelevant istDie Verwendung von KI ist unter strenger Einhaltung der guten wissenschaftlichen Praxis der Universität Wien möglich. Die Grenzen und Regelungen der Verwendung von KI für dieses Seminar finden sich im ausführlichen Syllabus auf moodle und werden in der ersten Sitzung erläutert.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
100 – 91 Punkte Sehr Gut
90 – 76 Punkte Gut
75 – 61 Punkte Befriedigend
60 – 50 Punkte Genügend
49 – 0 Punkte Nicht GenügendFür eine positive Gesamtbeurteilung muss ein positiv beurteilter mündlicher Beitrag geleistet werden (Präsentation oder Strategiearbeit), eine positiv beurteilte Seminararbeit und Hausarbeit abgegeben werden und es sind maximal zwei Abwesenheiten gestattet. Im Falle einer mündlichen Nachbesprechung schriftlicher Arbeiten ist diese Besprechung notenrelevant. Die Mitarbeit macht 15 % der Beurteilung aus.Nicht abgegebene Arbeiten (Abschlussarbeit und Hausarbeit) führen zu keiner positiven Gesamtbeurteilung. Unentschuldigte Abwesenheit bei der Präsentation des eigenen eingetragenen Themas führen ebenso zu keiner positiven Gesamtbeurteilung.Details zur Beurteilung – besonders auch für die Abschluss- und Hausarbeit – finden sich im ausführlichen Syllabus auf moodle bzw. werden in der ersten Sitzung vorgesellt und erläutert.
90 – 76 Punkte Gut
75 – 61 Punkte Befriedigend
60 – 50 Punkte Genügend
49 – 0 Punkte Nicht GenügendFür eine positive Gesamtbeurteilung muss ein positiv beurteilter mündlicher Beitrag geleistet werden (Präsentation oder Strategiearbeit), eine positiv beurteilte Seminararbeit und Hausarbeit abgegeben werden und es sind maximal zwei Abwesenheiten gestattet. Im Falle einer mündlichen Nachbesprechung schriftlicher Arbeiten ist diese Besprechung notenrelevant. Die Mitarbeit macht 15 % der Beurteilung aus.Nicht abgegebene Arbeiten (Abschlussarbeit und Hausarbeit) führen zu keiner positiven Gesamtbeurteilung. Unentschuldigte Abwesenheit bei der Präsentation des eigenen eingetragenen Themas führen ebenso zu keiner positiven Gesamtbeurteilung.Details zur Beurteilung – besonders auch für die Abschluss- und Hausarbeit – finden sich im ausführlichen Syllabus auf moodle bzw. werden in der ersten Sitzung vorgesellt und erläutert.
Prüfungsstoff
Alle in der Lehrveranstaltung durchgenommenen Theorien, Inhalte, Begriffe und Fallbespiele einschließlich der eigenen und in Gruppen zu erbringenden Punkte der Leistungskontrolle. Unterstützendes Lernmaterial findet sich auf moodle und im Seminar-Reader.
Literatur
Afoumba Dolly: „Freiwillige Kolonialisierung? Franc CFA, Frankophonie und Militärabkommen in Westafrika, in: Wissenschaft und Frieden, 40. Jg., W&F 2/2022, Marburg 2022, Seite 38 – 41.Brunner Claudia: Epistemische Gewalt. Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne, transkript Verlag, Bielefeld 2020.Dittmer Cordula: Dekoloniale und Postkoloniale Perspektiven in der Friedens- und Konfliktforschung. Verortungen in einem ambivalenten Diskursraum, in: Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung (ZeFKo), Sonderband 2, Nomos Verlag, Baden-Baden 2018, Seite 7 – 24.Esteva Gustavo: Entwicklung, in: Sachs Wolfgang (Hrsg.): Wie im Westen so auf Erden. Ein polemisches Handbuch zur Entwicklungspolitik, Rowohlt, Reinbeck bei Hamburg 1993, Seite 89 – 121.Fischer Karin, Hauck Gerhard, Boatcă Manuela (Hrsg.): Handbuch Entwicklungsforschung, 2. Auflage, Springer VS, Wiesbaden 2023, Seite 79 – 91.Rauch Carsten: Machtübergänge und Machtübergangstheorie, in: Ide Tobias (Hrsg.): Friedens- und Konfliktforschung, Verlag Barbara Budrich, Opladen – Berlin – Toronto 2017, Seite 161 – 192.Rostow Walt Whitman: Die fünf Wachstumsstadien – eine Zusammenfassung, in: Schmidt Lukus, Schröder Sabine (Hg.): Entwicklungstheorien. Klassiker, Kritik und Alternativen, mandelbaum, Wien 1960/2016, Seite 45 – 54.Schmidt, Lukas; Schröder, Sabine (Hg.): Entwicklungstheorien: Klassiker, Kritik und Alternativen, Mandelbaum, Wien 2016.Shiva Vandana: Den Norden entkolonialisieren, in: Schmidt Lukus, Schröder Sabine (Hg.): Entwicklungstheorien. Klassiker, Kritik und Alternativen, mandelbaum, Wien 1993/2016, Seite 351 – 354.Die Liste stellt eine Auswahl und Orientierung dar.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
GM3
Letzte Änderung: Fr 06.02.2026 13:07