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240107 UE Imagination, Figuration, Repräsentation: (2026S)
Feministisch-Kulturanthropologische Analysen zu norma- tiven Repräsentationen von Sexarbeit|er:innen
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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- Anmeldung von Di 03.02.2026 00:01 bis Mi 25.02.2026 23:59
- Abmeldung bis Di 31.03.2026 23:59
Details
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Mittwoch 11.03. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 11.03. 18:00 - 19:30 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 25.03. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 25.03. 18:00 - 19:30 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 15.04. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 15.04. 18:00 - 19:30 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 29.04. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 29.04. 18:00 - 19:30 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 13.05. 16:15 - 17:45 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 27.05. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 27.05. 18:00 - 19:30 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 10.06. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 10.06. 18:00 - 19:30 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 24.06. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
- Mittwoch 24.06. 18:00 - 19:30 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsimmanenter Charakter, regelmäßige und aktive Mitarbeit und Diskussionsteilnahme, schriftliche Reflexionen, angeleitete Lektürenotizen, das Halten eines Kurzreferates und das Schreiben einer Filmrezension (1000 Wörter)Aktive Mitarbeit (55 Punkte):Eine regelmäßige Teilnahme und die aktive Mitarbeit und Diskussionsteilnahme (25 Punkte) bei kollaborativen Lehr-Lern-Methoden, z.B. in Form von Gruppenaktivitäten und Kurzpräsentationen (15 Punkte), sowie das Lesen und Vorbereiten der jeweiligen Pflichtlektüre bis zur entsprechenden Lehreinheit sowie angeleiteter Lektürenotizen und schriftlicher Reflexionen (15 Punkte) werden erwartet.Filmrezension (45 Punkte):Im Rahmen der Lehrveranstaltung findet eine Filmvorführung statt. Es ist eine Filmrezension zu schreiben, die Bezüge zur Seminarlektüre herstelltDie Filmrezension hat zum Ziela) einen inhaltlichen Überblick über den Film zu liefern,b) eine Einordnung in den wissenschaftlichen Diskurs vorzunehmen,c) eine eigene/kritische Stellungnahme zum dargestellten Sachverhalt abzugeben
Prüfungsstoff
Literatur
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Mo 27.07.2026 09:27
Sexarbeit, ein gesellschaftspolitisch polarisierendes Feld, durchzogen von emotionalisierenden und moralisierenden Aspekten, welches oftmals von simplifizierenden Darstellungen mit absoluten Repräsentations- und Wahrheitsansprüchen geprägt ist. Anhand der feministisch kontrovers bis zu kompromisslos geführten Debatten um Sexarbeit, über reißerische mediale Berichterstattung bis hin Romantisierung und Dämonisierung in Film und Fernsehen lässt sich eine Bandbreite an Diskursen, Repräsentationen und Konstruktionen von Sexarbeit(er:innen) konstatieren - woraus sich wiederum ein sogenanntes ‚Weltwissen‘ über Sexarbeit speist. Nicht selten finden in diesen Diskursen über Menschen, die sexuelle Dienstleistungen anbieten, diverse gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse ihren Ausdruck und dienen damit auch der (Re)Produktion von Geschlechterverhältnissen, Klassenverhältnissen, Rassismus und sexuelle Normen.ZIEL
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage…
- grundlegende Ansätze zu Diskursen, Figurationen und Repräsentation zu bestimmen und theoretisch sowie methodisch zu
analysieren und reflektieren;- Konzepte der Resignifizierung und Transkodierung theoriegeleitet anwenden und vermitteln;- hegemoniale Kategorisierungen sowie deren gesellschaftliche und politische Implikationen kritisch zu hinterfragen;- die Verflechtung von Geschlecht und weiteren ungleichheitsgenerierenden Kategorien in medialen Repräsentationen von Sexarbeit zu reflektieren;- subversive Gegenentwürfe und Strategien der Veränderung zu identifizieren;- die eigene Forschungsperspektive und Verantwortung in der Auseinandersetzung und Repräsentation kritisch zu reflektieren;- die Lehrveranstaltung zielt dezidiert darauf ab, einen soliden Werkzeugkoffer für Feldforschungskontexte zu erarbeiten.Die Lehrveranstaltung widmet sich der Analyse normativer Repräsentationen von Sexarbeit|er:innen aus einer feministisch-kulturanthropologischen Perspektive. Es wird untersucht, wie historische und gegenwärtige Darstellungen - von frühen Stadttexten über textliche und visuelle Berichterstattung bis hin zu Serien und Filmen - zur Stigmatisierung, gesellschaftlichen Wahrnehmung und politischen Regulierung von Sexarbeit|er:innen beitragen. Dabei stehen Imaginationen, diskursive Konstruktionen und visuelle Figurationen im Zentrum der Analyse. Die Studierenden setzen sich mit der Frage auseinander, wie hegemoniale Kategorisierungen und narrative Fortsetzungen tradiert werden, welche subversiven Strategien existieren und ob ein Eingreifen in das Repräsentationsregime möglich ist und dadurch diskursive Figuren und figurierte Repräsentationen transkodiert oder Bedeutungen resignifiziert werden können. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Reflexion der eigenen Rolle und Verantwortung als Forschende in diesem Feld.Lehr- und Lernmethoden
Interaktiv: Die Inhalte der Lehrveranstaltung werden durch die Lektüre einschlägiger Texte sowie Close-Readings von zentralen Textabschnitten und medialen Beispielen erarbeitet, in Arbeitsgruppen vertieft und im Plenum sowie in Rollenspielen diskutiert. Ich bin zudem sehr um eine performative Reflexivität des Lehr-Lern-Geschehens bemüht. Mit Methoden wie Kommentarrunden, Leserunden oder Flüstergruppen wird situativ in die Dynamiken des Seminarraum interveniert, und so versucht hegemoniale Sprech- und Hörweisen zu durchbrechen. Zentral ist dabei der gemeinsame Reflexions- und Diskussionsprozess im Plenum des Seminars sowie in Kleingruppen und Diskussionsrunden. Mittels einer Filmrezension werden unter Bezugnahme der Seminarlektüre Repräsentationen von Sexarbeit, sexual slavery, sex trafficking und Sexarbeitenden hinterfragt.