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Achtung: Von 11.03.2020 bis 04.04.2020 finden keine Lehrveranstaltungen und Prüfungen an der Universität Wien statt, der Lehrbetrieb wird auf home-learning und e-Learning umgestellt. Sie finden alle Informationen unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/Coronavirus/.

240227 VO EC-Aufbaumodul VO Zentrale Fragen der Gender Studies in den Sozialwissenschaften (3 ECTS) (2020S)

An/Abmeldung

Details

max. 80 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 26.03. 16:45 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Donnerstag 07.05. 16:45 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Donnerstag 04.06. 16:45 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Donnerstag 18.06. 16:45 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung bietet einen einführenden Überblick zu Konzepten von Geschlecht und vermittelt einen vertiefenden Einstieg in die Forschungspraxis der sozialwissenschaftlichen Gender Studies. Zunächst wird die Bedeutung der Kategorie Gender in unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Erkenntnisstrategien beleuchtet sowie verschiedene Konzeptionen der Kategorie auf ihr jeweiliges analytisches Potenzial hin befragt. Dabei wird der Fokus auf die Frage gerichtet, wie unterschiedliche Forschungsansätze in den Sozialwissenschaften die Kategorie Geschlecht einsetzen. Dabei werden objektivistische/evolutionistische mit sozialkonstruktivistischen und kommunikationstheoretischen Ansätzen kontrastiert.
Schließlich werden Fragen von Geschlecht und Macht im Rahmen konkreter Forschungsansätze (Methoden und Theorien) diskutiert. So z.B. sozialwissenschaftliche Intersektionalitäts-Forschung, Demokratieforschung, Antisemitismusforschung. Nach Einführung in die theoretische Entwicklung des jeweiligen Ansatzes wird er anhand unterschiedlicher sozialwissenschaftlicher Fragestellungen exemplifiziert. Dies erfolgt entlang der forschungspraktischen Erfahrungen der Vortragenden. Mögliche Themen sind z.B. Sexismus und Antisemitismus, Geschlecht und Nation, Vergesellschaftung und Geschlecht (Stichwort Arbeit und Reproduktion), Geschlecht und Religion/Migration, Geschlechterdemokratie und politische Repräsentation, Männlichkeit und Gewalt.

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung methodologischer Grundlagen. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, Gender-Konzeptionen entlang der eigenen Fragestellung und des eigenen Erkenntnisinteresses auszuwählen und in einen Forschungsansatz zu integrieren. Exemplarisch werden Methoden der kritischen Diskursanalyse und feministischer Institutionenanalyse entlang konkreter Forschungsprojekte vorgestellt. Forschungspraktische Fragen können sein: Wie werden Ausschlussmechanismen aufgrund von Geschlecht sprachlich vermittelt und für welche verdeckten Diskurse dienen sie womöglich als Aufhänger? In welchen Diskursstrategien kommt die Kategorie Gender zum Tragen und wie lässt sich das dechiffrieren?

Methoden:
- Vortrag
- Gruppenarbeit, Diskussion
- Textlektüren

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

schriftliche Abschlussprüfung

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Von drei Prüfungsfragen sind zwei zu beantworten. Eine Frage muss gestrichen werden. Pro Frage können 5 Punkte erreicht werden - das sind in Summe 10 Punkte.

Beurteilung:
1 (sehr gut) - 10 Punkte
2 (gut) - 8-9 Punkte
3 (befriedigend) - 6-7 Punkte
4 (genügend) - 5 Punkte
5 (nicht genügend) - 0-4 Punkte

Prüfungsstoff

Themen der Vorlesung. PowerPoint-Folien zur VO sowie einige Literaturhinweise werden auf der Lernplattform Moodle bereit gestellt.

Literatur

Literaturhinweise und einige grundlegende Texte werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 04.02.2020 14:49