Universität Wien FIND

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240236 VO+UE M5 - Focusmodul interdisziplinäre Ringvorlesung (2012W)

Biopolitiken aus queer-feministischer und postkolonialer Perspektive

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 80 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 09.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 16.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 23.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 30.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 06.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 13.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 20.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 04.12. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 11.12. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 18.12. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 08.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 15.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 22.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Dienstag 29.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Zentrum der zweisemestrigen interdisziplinären Ringvorlesung stehen sowohl historische als auch gegenwartsbezogene Analysen unterschiedlicher Facetten biopolitischer Entwicklungen. Aus queer-feministischer und postkolonialer Perspektive richten wir die Aufmerksamkeit auf ein Phänomen, das Michel Foucault als 'den Eintritt des Lebens und seiner Mechanismen in den Bereich der bewußten Kalküle' bezeichnet hat. Seit dem 18. Jahrhundert ist die Bevölkerung als politisches, ökonomisches, wissenschaftliches und biologisches 'Problem' in den Mittelpunkt eines stetig wachsenden öffentlichen und staatlichen Interesses gerückt, das es durch gezielte Eingriffe zu regulieren und zu optimieren gilt.
Im Wintersemester 2012/13 liegt der Schwerpunkt unserer Ringvorlesung auf Fragen der Reproduktion im Kontext bevölkerungspolitischer Interessen: Wer darf und soll sich auf welche Weise reproduzieren? Welche Vorstellungen von Normen in Zusammenhang mit Geschlecht, Sexualität, Rassisierung, Gesundheit, etc. werden zum Einsatz gebracht, wenn es um biopolitische Bevölkerungspolitiken auf globaler Ebene geht? Welche (neuen) Selbsttechnologien entstehen in diesem Zusammenhang? Welches Verständnis von Gesundheit und Krankheit wird im Rahmen globalisierter neoliberaler Leistungsgesellschaften (re)produziert? Wie/verändern sich Vorstellungen von Verwandtschaft, Elternschaft und Familie in Hinblick auf neue Reproduktionstechnologien?
Im Sommersemester 2013 werden wir die Thematik auf weitere bevölkerungspolitische Fragen, auf Diskurse der 'biological citizenship', auf aktuelle Prozesse der Be- und Verhandlung von bio-objects ausweiten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

prüfungsimmanente LV, aktive und regelmäßige Teilnahme, Beteiligung und Präsentation an einem Thema in der Vorbereitungssitzung, Abschlussprüfung oder Positionspapier

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Einblick in den Themenkomplex der Biopolitiken unter besonderer Berücksichtigung von Reproduktionsdiskursen sowie in grundlegende Konzepte (Gouvernementalität, Homonationalismus, Disziplinierung etc.); vertieftes Verständnis postkolonialer und queer-feministischer Analyseansätze und Zugänge

Prüfungsstoff

detailliertes PROGRAMM unter gender.univie.ac.at Gastvorträge und Diskussionen; vorbereitende Textarbeit und Entwicklung von Fragen an die Vortragenden

Literatur

Vorbereitende Texte zu den Vortragsthemen werden über moodle zu Beginn der Vorlesung zur Verfügung gestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:40