Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
280160 VO+SE Archäometrie: analytische Zugänge zu archäologischen Materialien (2026W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Do 03.09.2026 08:00 bis Mo 21.09.2026 07:00
- Anmeldung von Di 22.09.2026 00:00 bis Mi 07.10.2026 07:00
- Abmeldung bis Sa 31.10.2026 23:59
Details
max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Englisch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Anmerkung: Die Lehrveranstaltung findet geblockt an vier Terminen statt.
- N Freitag 27.11. 10:00 - 14:00 Seminarraum Paläontologie 2B311 3.OG UZA II
- Samstag 28.11. 10:00 - 14:00 Seminarraum Paläontologie 2B311 3.OG UZA II
- Freitag 11.12. 10:00 - 14:00 Seminarraum Paläontologie 2B311 3.OG UZA II
- Samstag 12.12. 10:00 - 14:00 Seminarraum Paläontologie 2B311 3.OG UZA II
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Was können Geologie und Geochemie über die Vergangenheit verraten? Können wir herausfinden, woher die Rohstoffe eines antiken Objekts stammen? Rekonstruieren, wie Metalle, Glas oder Pigmente hergestellt und über weite Entfernungen ausgetauscht wurden? Oder mithilfe von Isotopen nachvollziehen, wo Menschen lebten, was sie aßen und wie sie sich bewegten?Die Lehrveranstaltung bietet einen praxisnahen Einstieg in die Archäometrie – ein interdisziplinäres Forschungsfeld an der Schnittstelle zwischen Geowissenschaften und Archäologie. Ziel ist es zu entdecken, wie geologische und geochemische Methoden dazu beitragen können, archäologische Fragen zu lösen, und welche vielfältigen Forschungs- und Arbeitsfelder sich dabei für Geolog:innen und Geochemiker:innen eröffnen.Anhand aktueller Fallstudien untersuchen wir Stein, Metall, Glas, Pigmente und organische Materialien. Wir verfolgen Materialien von ihrer geologischen Herkunft bis zum archäologischen Objekt, beschäftigen uns mit antiken Herstellungstechnologien und Austauschnetzwerken und sehen, wie Isotopensysteme und Isoscapes genutzt werden können, um Provenienz, Ernährung und menschliche Mobilität zu rekonstruieren.Kurze methodische Einführungen werden mit konkreten Beispielen aus der aktuellen Forschung und gemeinsamen Diskussionen verbunden. Dabei geht es nicht nur darum, analytische Methoden kennenzulernen, sondern vor allem darum, die passende Methode für eine archäologische Fragestellung zu finden, geochemische Daten kritisch zu interpretieren und die Möglichkeiten – und Grenzen – archäometrischer Forschung zu verstehen.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Seminararbeit über ein selbstgewähltes Thema (ca. 2 - 3 Seiten) / schriftliche Prüfung (alle Hilfsmittel erlaubt)
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Für einen positiven Abschluss der LV müssen mindestens 60% erreicht werden.
Prüfungsstoff
Wird bekanntgegeben.
Literatur
Zusammenfassende und weiterführende Literatur wird über Moodle zur Verfügung gestellt.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
MA-ERD-W1.1
Letzte Änderung: Do 27.08.2026 16:27