290078 SE Masterseminar aus Humangeographie/Regionalgeographie: Minderheitenprobleme in asiatischen Großräumen (2015W)
im demographischen, ökonomischen und soziokulturellen Kontext (auch für Diplom- und Masterstudierende im Lehramt)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von So 06.09.2015 08:00 bis Mo 21.09.2015 22:00
- Anmeldung von Do 24.09.2015 23:00 bis Di 29.09.2015 23:00
- Abmeldung bis Sa 31.10.2015 22:00
Details
max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
DI 19.01.2016 09.00-17.00 Konferenzraum Geographie NIG 5. OG C0520
MI 20.01.2016 09.00-17.00 Konferenzraum Geographie NIG 5. OG C0520
DO 21.01.2016 14.00-17.00 Konferenzraum Geographie NIG 5. OG C0520
- Donnerstag 08.10. 10:00 - 13:00 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
- Donnerstag 19.11. 10:00 - 13:00 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
- Donnerstag 21.01. 10:00 - 13:00 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Die MENA-Region hat im Laufe der letzten Jahrzehnte immer wieder das Interesse sowohl der Öffenlichkeit, der Massenmedien als auch von Politikern und Wissenschaftlern verschiedenster Disziplinen in den "westlichen" Industriestaaten auf sich gezogen. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Sie reichen von der bereits seit Jahrhunderten in westlichen Gesellschaften existenten Faszination, die zum Beispiel die naturräumlichen Gegebenheiten im sog. "afrikanisch-asiatischen Trockengürtel" (Gegensatz Wüste-Oasen etc.) und "orientalische Lebensformen" ausüben, vom Vorhandensein gängiger - aber meist auch bedenklicher - Klischees (z. B. "demographische Islamisierung Europas"), von einer vermeintlichen ideologischen Bedrohung Europas durch den Islam im allgemeinen und durch den Islamismus und religiös motivierten Terrorismus im besonderen, von wirtschaftlichen Entwicklungen, deren Konsequenzen weit über die Region hinaus ausstrahlten, bis hin zu dem hohen politischen Konfliktpotential in dieser Region, das sich in den letzten Jahrzehnten in mehr oder weniger regelmäßig auftretenden nationalen und internationalen Krisen und vor allem in den Ereignissen seit dem Eintreten des sog. "arabischen Frühlings" manifestiert hat. In keinem anderen Teil der Dritten Welt ist die Dichotomie zwischen Tradition und Moderne, zwischen Wandel und Beharrung, stärker ausgeprägt als in Nordafrika und im westlichen Teil Asiens.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Abfassung einer schriftlichen Seminararbeit und Präsentation, Diskussionsbeteiligung
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Fähigkeit zur Identifikation der wichtigsten sozio-ökonomischen und soziodemographischen Transformationsprozesse und ihrer Einflussfaktoren vor dem Hintergrund des Zusammenspiels global wirkender Prozesse und "lokalem" Widerstand.
Prüfungsstoff
Präsentation und Diskussion
Literatur
wird im Zuge der Lehrveranstaltung bekanntgegeben
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
(MG-S4-SE) (MG-S6-SE) (L2-b4, L2-b-zSE) (L2-d-zSE) (UF MA GW 02)
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:42