Universität Wien FIND

Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

290133 PS Geographische Gesundheitsforschung - Stadt und Gesundheit aus Asien (2019S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 29 - Geographie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Samstag, 30.03.2019, 9-17 h, Konferenzraum (NIG, 5. Stock, C520)
Freitag, 24.05.2019, 9-17 h, Konferenzraum (NIG, 5. Stock, C520)
Samstag, 25.05.2019, 9-17 h, Konferenzraum (NIG, 5. Stock, C520)


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Gesundheit und Krankheit sind global, regional und lokal höchst unterschiedlich verteilt. In dem Seminar werden Theorien zur Erklärung dieser Unterschiede erörtert. Anhand konkreter Beispiele aus Europa, den USA und vor allem aus Asien werden die vielfältigen Ursachen für diese Ungleichverteilung analysiert.
Im ersten Block (erster Termin am 30.3.) des Seminars werden zunächst relevante Konzepte der Geographischen Gesundheitsforschung vorgestellt und diskutiert. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis von Gesundheit, Krankheit und geographischer Gesundheitsforschung zu entwickeln. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Problemlagen in Ländern mit hohem Einkommen und in den Schwellen- und Entwicklungsländern Asiens vergleichend behandelt.
Im zweiten Teil des Seminars (24./25.5.) werden darauf aufbauend verschiedene Fallbeispiele behandelt. Diese werden von Studierenden in Form von Referaten oder Lerneinheiten vorgestellt. Sie beschäftigen (1) sich mit der Verbreitung neuer (z.B. AIDS, SARS, H1N1) und alter Infektionskrankheiten (Malaria, Tuberkulose) sowie den auch im Kontext der Schwellenländer zunehmend relevanten chronischen Erkrankungen. Weiterhin (2) befassen sich die Lerneinheiten/Referate mit einem Vergleich der Gesundheitssysteme ausgewählter Länder. Schließlich (3) werden postmedizinische Ansätze der geographischen Gesundheitsforschung besprochen, z.B. die Arbeiten zu food deserts (Räume städtische Räume, in denen der Zugang zu gesunden Lebensmitteln gering und der zu ungesunden Lebensmitteln hoch ist) und zu therapeutic landscapes. Das Seminar schließt mit einer Synopse, in der die unterschiedlichen Strömungen der Geographischen Gesundheitsforschung miteinander in Beziehung gesetzt werden.

Ziel des Seminars ist es, Studierenden einen Überblick über die Geographische Gesundheitsforschung zu geben und gleichzeitig den wissenschaftlichen Diskurs einzuüben. Arbeitsform des ersten Seminarteils ist daher die gemeinsame Analyse und Diskussion zentraler Texte. Im zweiten Teil wird die selbstständige Recherche von Literatur und Sekundärdaten sowie die Aufbereitung in Form eines wissenschaftlichen Vortrags oder einer Lerneinheit sowie die gemeinsame Vorbereitung einer Diskussions-/Reflexionseinheit (mit zwei oder drei weiteren Kommiliton*innen) erwartet. Abschließend wird eine schriftliche Ausarbeitung unter Einbeziehung der Diskussionen im Seminar erwartet.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars sind folgenden Leistungen zu erbringen:
regelmäßige und aktive Teilnahme an der Veranstaltung (mind. 80 % der Veranstaltungszeit),
eigenständige Recherchearbeiten,
Vorbereitung eines Vortrags/einer Lerneinheit
Anfertigung eines Lesetagebuchs
Verfassen einer wissenschaftlichen Hausarbeit (10 Seiten, Abgabe bis 6.07.2018)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit in mindestens 80 Prozent der Veranstaltungszeit. Bei Erkrankungen, die mit Attest nachgewiesen werden, können darüber hinaus gehende Fehlzeiten durch zusätzliche schriftliche Aufgaben ausgeglichen werden.
Gestaltung eines wissenschaftlichen Vortrags/einer Lerneinheit sowie die gemeinsame Vorbereitung einer Gruppendiskussion mit weiteren Kommiliton*innen. Die Vergabe der Themen erfolgt am 30.3., die Präsentation erfolgt am 24. oder 25.5.
Der Vortrag/die Lerneinheit geht mit 40% in die Abschlussnote ein, die schriftliche Hausarbeit mit 60%. Beide Teilleistungen sind für eine positive Abschlussbeurteilung unabhängig voneinander zu bestehen. Die Leistungen sind bestanden, wenn sie mindestens mit der Note 4 bewertet wurden.

Benotungsschlüssel:
100 - 86 % - Note 1
85 - 71 % - Note 2
70 - 56 % - Note 3
55 - 41 % - Note 4
40 - 0 % - Note 5
Erwartungshorizonte für die Vorträge/Lerneinheiten und die schriftlichen Hausarbeiten werden bei der ersten Sitzung ausgeteilt und erläutert.

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff umfasst die gemeinsame Analyse und Diskussion ausgewählter Literatur, die selbstständige Recherche von Quellen und Materialien sowie deren Präsentation in mündlicher und schriftlicher Form.

Literatur

Die zu bearbeitende Literatur wird zu einem großen Teil auf Englisch sein, die Unterrichtssprache im Seminar ist Deutsch, falls gewünscht, können Studierende aber auch Vorträge auf Englisch halten.

Die zu bearbeitenden Texte werden Mitte März in Moodle eingestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(MG-S3-PI.f) (MG-S4-PI.f) (MG-S5-Pl. f) (MG-S6-PI.f) (MG-W5-PI)

Letzte Änderung: Fr 22.02.2019 10:08