Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

290208 SE Masterseminar aus wirtschaftlicher Bildung (Volkswirtschaftslehre) (2026S)

Internationale Wirtschaft und Entwicklung in der Europäischen Union

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 29 - Geographie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 19.03. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 26.03. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 16.04. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 23.04. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 30.04. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 07.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 21.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 28.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 11.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 18.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II
  • Donnerstag 25.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum 2A310 3.OG UZA II

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Kohäsion und Konvergenz gehören zu den wichtigen Entwicklungsversprechen für periphere Staaten und Regionen im Integrationsprozess, der in die heutige Europäische Union (EU) mündete. Die Perspektive dafür erscheint ernüchternd. Mit einem Fokus auf die EU nähert sich dieses Seminar über theoretische Erklärungsmodelle und ausgewählte Handlungsfelder den durch Warenketten geprägten internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Der wirtschaftspolitische Handlungsspielraum von Regierungen für "Entwicklung" wird in diesem Seminar besondere Aufmerksamkeit erhalten. Für das Verständnis heutiger empirischer Befunde ist die Genese der (politischen und ökonomischen) Integration von grundlegender Bedeutung, ebenso wie die politökonomischen Umbrüche seit den 1970er Jahren.

Das Seminar verbindet individuelle Arbeit und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer*innen werden Texte lesen und kommunizieren, Theorien, Konzepte und Daten präsentieren, auftretende Fragen und Probleme diskutieren. Lektüre, Recherche und Diskussionen dienen als inhaltliche Basis für die Arbeit an einer eigenständigen Seminararbeit, die sich mit einem Fallbeispiel beschäftigen wird. Der LV-Leiter begleitet diesen Prozess mit thematischen Inputs und kurzen Vorträgen.

Nach Abschluss der Lehrveranstaltung werden die Student*innen theoretische und empirische Fragen und Problemstellungen der wirtschaftlichen Situationen (semi)peripherer Länder (in der EU) beurteilen und gegenwärtige Tendenzen der internationalen Ökonomie einordnen können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Das Seminar ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung. Für die aktive Mitarbeit in den Einheiten (Diskussionen) ist eine durchgängige und regelmäßige Anwesenheit Voraussetzung. Basis der Diskussionen ist das genaue Lesen/Exzerpieren der Kurslektüre. Eine Präsentation/ein Referat (obligatorisch) ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem der Schwerpunktthemen. Die eigenständige Arbeit auf Basis einer geleiteten Forschung zu einem Fallbeispiel wird in einer Seminararbeit umgesetzt und in einer Präsentation kommuniziert und diskutiert.

Die Nutzung von KI-Tools als Hilfsmittel (z.B. für die Verfassung schriftlicher Arbeiten) ist in dieser LV nicht gestattet. Textbausteine, die von KI-Tools generiert wurden, sind keine eigene Leistung, nicht urheberechtlich geschützt, entsprechen nicht dem Standard wissenschaftlichen Schreibens und sind deswegen in dieser LV unerwünscht sowie untersagt. Wird dies nicht eingehalten, hat dies Konsequenzen für die Beurteilung. Zur Klärung der Beurteilung kann auch innerhalb von vier Wochen eine mündliche Plausibilitätsprüfung angesetzt werden. Dies kann im Extremfall zum Einbezug der Studienprogrammleitung sowie zur Aberkennung der erbrachten Leistungen führen und wird im Sammelzeugnis als „X“ vermerkt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Student*innen sollen komplexe sozialwissenschaftliche Texte in englischer Sprache lesen und in deutscher Sprache kommunizieren und diskutieren können.

A) Mitarbeit (30%)
+ Anwesenheit (no-show policy: 2 versäumte Einheiten werden toleriert, müssen aber dem LV-Leiter kommuniziert werden.)
+ Mitarbeit in den Einheiten (Diskussionen)
+ Ausarbeitungen zur Seminarlektüre (die in die Einheiten mitgebracht werden)

B) Präsentationen (30%)
+ Präsentation/Referat zu einem Schwerpunktthema
+ Präsentation und Diskussion zu einem Fallbeispiel

C) Eigenständige Seminararbeit (15 Seiten plus Literatur-/Quellenteil) (40%)

Die Plagiatssoftware turnitin wird via moodle für Einreichungen eingesetzt.

Prüfungsstoff

Mitschrift, Seminarlektüre, Diskussionen, Präsentationen, Inputs, Kurzreferate, geleitete Recherche für die Seminararbeit

Literatur

Umfangreiche Literatur auf und via Moodle bzw. im Handapparat in der C3-Bibliothek (Sensengasse).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(MA UF GW 03)

Letzte Änderung: So 08.02.2026 12:47