Universität Wien FIND

Auf Grund der COVID-19 Pandemie kann es bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen auch kurzfristig zu Änderungen kommen. Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails.

Lesen Sie bitte die Informationen auf https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

300162 UE #excavation - Digitale Ausgrabungsmethodik (2020W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 30 - Biologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Update 2020-09-28: Die LV findet aufgrund der derzeitig Situation um COVID-19 digital via Collaborate auf Moodle MO wtl. von 10:15–11:45 h statt.

Die Modalitäten zum 1. Termin (= Vorbesprechung) werden via email bekannt gegeben.

Bitte erscheinen Sie – unabhängig vom Status Ihrer Anmeldung – jedenfalls zur Vorbesprechung in der ersten digitalen Sitzung, da hier die endgültige Vergabe der Plätze erfolgt und auch die Möglichkeit einer Nachmeldung besteht.
Grundlegende IT-Kenntnisse sind von Vorteil – der Kurs stellt jedenfalls keine Einführung in die Arbeit mit einem Betriebssystem dar. Es wird zudem empfohlen, ein eigenes Notebook zu verwenden, dieses müssen Sie jedoch nicht in die erste Sitzung mitnehmen. Es können Windows bzw. unixartige Systeme wie macOS oder Linux (jedoch keine mobilen Betriebssysteme wie iOS/iPadOS oder Android) verwendet werden, da letztere die behandelten Software Applikationen kaum bis gar nicht unterstützen.

[Veraltete Information: Die LV wird voraussichtlich in hybrider Form abgehalten und findet MO wtl. von 10:15–11:45 h statt, bei Präsenzeinheiten in der Abguss-Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie, Franz-Klein-Gasse/Philippovichgasse.

Veraltete Information: Wenn gewünscht/benötigt kann während der UE dennoch der Seminarraum der Abguss-Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie, Franz-Klein-Gasse/Philippovichgasse MO wtl. von 10:15–11:45 h von den an der LV teilnehmenden Studierenden vorläufig für die Teilnahme an den virtuellen Sitzungen benutzt werden – achten Sie hier jedenfalls auf die jeweilig einzuhaltenden COVID-19-Maßnahmen.]


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele

Die Studierenden verfügen nach der erfolgreich absolvierten LV über einen Überblick und das Basiswissen zu verschiedenen aktuellen, während Ausgrabungen angewandten, digitalen Methoden und den damit verbundenen Software Applikationen sowie deren Spezifikationen.

Inhalte

Die Bedeutung digitaler Methoden auf Ausgrabungen hat sich in den letzten Jahren exponentiell vervielfacht, weswegen diese heute auf einer Vielzahl von Forschungs- und Rettungsgrabungen in unterschiedlichem Ausmaß zum Standard gehören. Dabei beläuft es sich hier nicht nur auf einzelne Teilaspekte wie etwa computergestütztes Design, sondern auch – im mindestens selben Maße – auf Inhalte wie Geodatenverarbeitung sowie -verwaltung, bildbasierte 3D-Modellierung und Datenlangzeitarchivierung. Die Lehrveranstaltung setzt sich darum mit verschiedenen digitalen Methoden auseinander und versucht, im theoretischen und praktischen Diskurs mit den Studierenden, einen Überblick zu den zahlreichen Möglichkeiten der digitalen Ausgrabungsmethodik zu geben. Hierfür finden in der UE sowohl die theoretischen Grundlagen als auch proprietäre und Open Source Software Applikationen zur Visualisierung und Verwaltung archäologischer Stratigrafien, zu Computer Aided Design, 2D/3D Photogrammetrie, Geoinformationssystemen und Datenmanagement Beachtung. Zudem werden im Hardware-Bereich aktuelle (satellitenbasierte) 3D-Vermessungsinstrumente und Unbemannte Luftfahrzeuge (ULFz, “Drohnen”) behandelt.

Methode

Neben dem Vortrag durch den LV-Leiter finden regelmäßig selbstständige oder in Kleingruppen durchgeführte Übungen durch die Studierenden unter Anleitung des LV-Leiters, Hausarbeiten zu kursbezogenen Fragestellungen sowie Software Tutorials und kurze mündliche Präsentationen des Erlernten statt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Leistungskontrolle erfolgt durch die Beurteilung

// schriftlicher wie auch mündlicher Einzel- und Gruppenübungen (dies beinhaltet auch Aktivitäten auf Moodle) unter Anleitung durch den LV-Leiter im Rahmen der UE,

// der Hausübungen in Form schriftlicher Exposés zu themenbezogenen wissenschaftlichen Artikeln und der selbständigen Durchführung von Software Tutorials sowie

// der mündlichen Kurzpräsentationen zu den Hausübungen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Neben der regelmäßigen und aktiven Anwesenheit werden die Teilleistungen aus den mündlichen und schriftlichen Einzel- und Gruppenübungen (25%), den Hausübungen (50%) und den mündlichen Präsentationen (25%) berücksichtigt.

Es wird erwartet, dass die verschiedenen Teilübungen auch unter dem nötigen Zeit- und Arbeitseinsatz *selbstständig* durchgeführt und sich von den Studierenden *selbständig* erarbeitet werden – diese Übung ist kein Softwarekurs zu einer einzigen App, in dem alle Arbeitsschritte vor- und nachgebetet werden, sondern es geht um die eigene Erarbeitung von Wissen zur Arbeit mit verschiedenen digitalen Tools im Bereich der Ausgrabungsdokumentation auf einer theoretischen und praktischen Ebene, was beispielsweise auch die Findung eigener Lösungswege beinhaltet – genau um dies zu erreichen werden auf Moodle auch umfangreiche Zusatzinformationen und für die Aufgaben ausreichende Zeitressourcen zur Verfügung gestellt, mit denen gearbeitet werden kann.

>>> Studierende der Klassischen Archäologie im BA im Pflichtmodul M7 und im EC Methoden können durch eine erweiterte Aufgabenstellung bei den Hausübungen einen Zusatz-ECTS erwerben und damit 4 ECTS für die UE erhalten. <<<

Es ist für höchstens drei (jeweils zweistündige) Einheiten gestattet, abwesend zu sein. Für alle Studierende gilt, ein Fehlen rechtzeitig im Vorhinein dem LV-Leiter unter der Angabe von triftigen und nachweisbaren Gründen (z. B. Arztbesuch mit zugehöriger Bestätigung) bekannt zu geben. Für eine positive Beurteilung sind – neben der erwähnten Anwesenheit – mindestens die Hausübungen sowie eine der anderen Teilleistungen positiv abzuschließen.

Prüfungsstoff

Die UE ist prüfungsimmanent.

Literatur

G. Beale – P. Reilly, After Virtual Archaeology. Rethinking Archaeological Approaches to the Adoption of Digital Technology, Internet Archaeology 44, 2017 https://doi.org/10.11141/ia.44.1 (2020-07-30)

A. Costopoulos, Digital Archeology Is Here (and Has Been for a While), Frontiers in Digital Humanities 3, 2016 https://doi.org/10.3389/fdigh.2016.00004 (2020-07-30)

C. H. Roosevelt – P. Cobb – E. Moss – B. R. Olson – S. Ünlüsoy, Excavation is [Destruction] Digitization. Advances in Archaeological Practice, Journal of Field Archaeology 40/3, 2015, 325–346 https://doi.org/10.1179/2042458215Y.0000000004 (2020-07-30)

Weitere Literatur wird im Laufe der UE auf Moodle bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MAN 3, MAN W5

Letzte Änderung: Mi 08.09.2021 07:49