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330110 VO Epidemiologische Grundlagen als Basis für die Entwicklung von Public Health Strategien VO 6ECTS (2020W)

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 10.12. 11:30 - 14:45 Digital
Freitag 11.12. 11:30 - 14:45 Digital
Samstag 12.12. 09:45 - 13:00 Digital
Montag 14.12. 09:45 - 13:00 Digital
Dienstag 15.12. 09:45 - 13:00 Digital
Mittwoch 16.12. 09:45 - 13:00 Digital
Donnerstag 17.12. 09:45 - 13:00 Digital
Freitag 18.12. 09:45 - 13:00 Digital
Samstag 19.12. 09:45 - 13:00 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese Vorlesung ist eine Blockveranstaltung und ist als Präsenzveranstaltung geplant. Eine Videoübertragung wird angestrebt.

update 23.10.2020: Die Vorlesung findet synchron digital über das Videotool BigBlueButton/Collaborate in Moodle statt. Die Vorlesungen werden nicht aufgezeichnet.

Es ist Ziel der Vorlesung, die epidemiologische Vorgehensweise mit wichtigen Public-Health-Konzepten im Ernährungsbereich zu verbinden. Die Vorlesung kann einführende Veranstaltungen zur epidemiologischen Vorgehensweise nicht ersetzen. Vielmehr sind solche Kenntnisse hilfreich, um den Vorlesungsinhalten vollumfänglich folgen zu können. An jedem Vorlesungstag werden anhand eines Beispiels von "Public-Health"- Bedeutung - bevorzugt aus Österreich - die jeweiligen dahinterstehenden epidemiologischen Grundprinzipien besprochen. Beispielsweise werden regionale Gesundheitsdaten herangezogen, um die epidemiologische Risikomessung vorzustellen, oder Kohortenstudien in Tirol, um in Verbindung mit den Studiendesign spezifische „Public Health“ Parameter zur Beurteilung von Prävention zur besprechen. Dazu zählen auch die Konzepte wie das kumulative und attributable Risikos und die Hazard/Survival-Analysen. Ein anderer Ansatz zur Beurteilung von Public-Heath Strategien ist die Lebenserwartung und davon abgeleitet, die „global burdens“ . Ein weiteres Thema der Verlesung betreffen die lebensmittelbasierten Empfehlungen mit ihren Verbindungen zu Nährstoffbedarf, Krankheitsprävention, Energiedichte und
Nachhaltigkeit. Diese Empfehlungen sind vermutlich die wichtigste Kommunikationsform gesunder Ernährung. Aktuelle Entwicklungen auf diesem Gebiet werden aufgezeigt. Zu den für diese Empfehlungen benötigten epidemiologischen Konzepten zählen die Ansätze zur Bestimmung des Nährstoffbedarfs, die Evidenzgenerierung von Lebensmittel-Krankheitsbeziehung, Ernährung-Gewichts-Konzepte und die Beurteilung von Nachhaltigkeit. Die Konzepte der lebensmittelbasierten Empfehlungen laden auch zu einer verstärkten Diskussion ein, wohin sich Public-Health Nutrition inhaltlich entwickeln kann. Die Epidemiologie zu Ernährung bedarf belastbarer Daten zum Lebensmittelverzehr. Daher werden die neuen Konzepte zur Erfassung der Ernährung anhand von Beispielen vorgestellt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Klausur (deutsch) schriftlich mit Multiple Choice-Fragen. Prüfungsdauer 90 Minuten

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Grundkenntnisse in epidemiologischen Konzepten erwünscht
Beurteilungsmaßstab:
Zu beantworten sind 68 Fragen, pro Frage können max. 1 Punkt und min. 0 Punkte erreicht werden; ab 50,00% ist eine positive Note erreicht
Notenschlüssel: 1–sehr gut (100,00-87,00%), 2–gut (86,99-75,00%), 3–befriedigend (74,99-63,00%), 4–genügend (62,99-50,00%), 5–nicht genügend (49,99-0,00%)

Prüfungsstoff

Grundlage der Prüfung (68 Multiple Choice Fragen) ist die Vorlesung. Die in der Vorlesung gezeigten Folien werden elektronisch an die Teilnehmer der Lehrveranstaltung verteilt. Die Folien sind auch die Grundlage für die Multiple Choice-Fragen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass Zusammenhänge und Verknüpfungen sich nicht immer aus den Folien allein ergeben. Zusammenhänge und Verknüpfungen machen einen großen Teil der Vorlesung aus.

Literatur

bevorzugt aktuelle Zeitschriftenpublikationen

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 11:27