Universität Wien

340022 UE Konsekutivdolmetschen I Ungarisch (2025W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 34 - Translationswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Ungarisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 13.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Montag 20.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Montag 27.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Montag 03.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Montag 10.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Montag 17.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Montag 01.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Montag 15.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Montag 12.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Montag 19.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 ZfT Philippovichgasse 11, EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Aufbauend auf die grundlegende Dolmetschfertigkeit, wie sie im Bachelorstudium in der LV Translatorische Methodik - Dolmetschen bzw. im Masterstudium in der VU Basiskompetenz Dolmetschen und Notizentechnik vermittelt wird, umfasst diese Übung folgende Inhalte:
– Dolmetschen aus dem Ungarischen ins Deutsche und (bei A-/B-Sprache Ungarisch) aus dem Deutschen ins Ungarische
– Wiederholung und Vertiefung der Notizentechnik und Notizenanalyse (Notizenstruktur, was wird/soll (nicht) notiert werden etc.)
– Analyse rhetorischer, kontextueller und struktureller Merkmale unterschiedlicher Textsorten in mündlicher Kommunikation (u.a. Begrüßungsformeln, argumentative Struktur einer Rede etc.) und derer Relevanz für die Notizen(-technik)
– Erarbeitung und Anwendung von Strategien beim Konsekutivdolmetschen
– Präsentationstechnik (Augenkontakt und flüssige Wiedergabe mit vs. ohne Notizen)
– thematische Einarbeitung und Recherche (Einführung)
– Selbst- und Peer-Evaluierung anhand von Qualitätskriterien (Einführung – vgl. Beurteilungsraster für die Modulprüfung)

Die Studierenden sollen nach Absolvierung der Lehrveranstaltung in der Lage sein:
– Reden (Länge mind. 3 Minuten bis max. 5 Minuten) zu einfachen Themen inhaltlich richtig und standardsprachlich korrekt zu dolmetschen
– ihre Notizen gut zu strukturieren und beim Konsekutivdolmetschen zu nützen
– die im Unterricht erarbeiteten Dolmetschstrategien situationsadäquat einzusetzen
– eigene oder fremde Dolmetschleistung zu evaluieren

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Halten und Dolmetschen von Reden und Diskussionsbeiträgen
- Recherche und Vorbereitung
- Transkription und Analyse von Dolmetschleistungen, Analyse von Notizen
- Peerfeedback
Beim Dolmetschen dürfen sämtliche recherchierte Informationen / Glossare eingesetzt werden. Die Benutzung von KI-Anwendungen (etwa bei der Vorbereitung von Redebeiträgen) muss explizit gemacht werden. Verwendung des eigenen Notizblocks bzw. Tablets.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderungen:
- Anwesenheitspflicht: maximal 2 Fehlstunden erlaubt
- Regelmäßige Mitarbeit im Unterricht und bei Hausübungen, z.B. Transkription und Analyse von Dolmetschleistungen, Analyse von Notizen, Halten von Redebeiträgen (Reden, Diskussionen), Recherche und Vorbereitung, Peerfeedback
Sind die Mindestanforderungen erfüllt und ist die Mehrheit der Dolmetschungen in beide Sprachrichtungen (für Studierende mit A-/B-Sprache Englisch) bzw. ins Deutsche (für Studierende mit C-Sprache Englisch) positiv, werden die besten 4 Dolmetschungen des Semesters als Teilleistungen zur Bildung der Semesternote herangezogen (bei A-/B-Sprache Englisch je 2 pro Sprachrichtung).
Die Dolmetschleistungen werden anhand der Kriterien für die Modulprüfung mit der Gewichtung Inhalt 50 %, Zielsprache 30 % und Dolmetschfertigkeiten & Präsentation 20 % mit 1-5 bewertet: https://transvienna.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/z_translationswiss/Studium/Masterstudium/BEURTEILUNGSKRITERIEN_KONS-Studierende.pdf
Semesternote (1-5) errechnet sich aus Durchschnitt der zur Beurteilung herangezogenen Dolmetschungen - Gewichtung der einzelnen Teilleistungen je 25 %.

Prüfungsstoff

Immanenter Prüfungscharakter - laufende Evaluierung.

Während des gesamten Semesters:
Bewältigung verschiedener Formen des Dolmetschensinsatzes, mit entsprechenden Dolmetschtechniken und Arbeitsmitteln. (Notizentechnik). Konsekutivdolmetschungen in und aus dem Ungarischen
Dolmetschevaluierung, gemeinsame Diskussion und Analyse der Dolmetschleistungen,
Dolmetschen im Rollenspiel.

Literatur

Gillies, Andrew (2017) Note-taking for consecutive interpreting: a short course. London: Routledge.

Kadric, Mira/Rennert, Sylvi (2023) Memorisierungsstrategien im Dolmetschprozess. Thesen, Techniken, Tools. Wien: Facultas.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 03.12.2025 08:47