Universität Wien

340155 UE Rechtsübersetzen Bosnisch/Kroatisch/Serbisch (2026W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 34 - Translationswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Bosnisch/Kroatisch/Serbisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 05.10. 11:30 - 13:00 Digital
    Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Montag 12.10. 11:30 - 13:00 Digital
    Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Montag 09.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Montag 16.11. 11:30 - 13:00 Medienlabor I ZfT Gymnasiumstraße 50 4.OG
  • Montag 30.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Montag 07.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Montag 14.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Montag 11.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Montag 18.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Lernziele und Kompetenzen:
Nach der positiv absolvierten LV sind Studierende in der Lage, Rechtstexte aus unterschiedlichen Rechtsgebieten auftragsadäquat zu übersetzen und ihre Übersetzungsentscheidungen theoriebasiert anzupassen. Sie entwickeln dabei die Fähigkeit, die entsprechenden Recherchetools und Translationstechnologien (z. B. CAT-Tools, maschinelle Übersetzung, Terminologiemanagement etc.) einzusetzen. Darüber hinaus erwerben sie die nötigen übersetzungsstrategischen und evaluativen Kompetenzen für eine qualitativ hochwertige Übersetzung sowie die metakommunikativen Kompetenzen für die erfolgreiche Kommunikation mit Auftraggeber*innen.
Die Inhalte umfassen: Anfertigung auftragsadäquater Übersetzungen; Auseinandersetzung mit spezifischen Problemen der Fachübersetzung (z. B.
Fachtextsortenkonventionen, unterschiedlichen Wissensvoraussetzungen von Adressat*innen, terminologischen Besonderheiten, kulturbezogenen Unterschieden); transkreative Arbeitsprozesse und Übersetzungsstrategien; Einsatz von translationsrelevanter Technologie (CAT-Tools, maschinelle Übersetzung, Pre- und Postediting); Dokumentation und Qualitätssicherung (z. B. Revision).
Methoden:
Einzel- und Gruppenarbeit, Projektarbeit, Peer-Review und Feedback durch Lehrende, Diskussionen in Kleingruppen und im Plenum. Dialog mit den anderen Studierenden und dem Lehrveranstaltungsleiter. Textproduktion in Einzel- und Gruppenarbeiten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Studierende sind verpflichtet, sowohl Gruppen- als auch Einzelleistungen (Übersetzungsaufträge) zu erbringen (20%).
Eine Zwischen- und Abschlussüberprüfung (jeweils 40%) finden vor Ort statt (eine davon im Medienlabor: es gelten die Bestimmungen der Prüfungsordnung der Modulprüfung des Schwerpunkts Fachübersetzen und Sprachindustrie).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

1) Für die positive Beurteilung der LV muss mindestens eine Überprüfung positiv benotet werden. Studierende mit BKS als A- oder Bx-Sprache schreiben jeweils einen Test DE>BKS und BKS>DE. Studierende mit BKS als By-Sprache legen beide Tests in der Kombination BKS>DE ab.
Es gilt die Beurteilungsschema für Übersetzungsleistungen im Rahmen des Unterrichts und der Modulprüfungen Fachübersetzen
https://transvienna.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/z_translationswiss/Studium/Masterstudium/Beurteilungschema_fuer_UEbersetzungen_UEbersetzungsuebungen_und_Modulpruefung.pdf
2) Mitarbeit (Hausübungen, (online)Aufgaben) fließt in die Abschlussnote ein.
3) Es besteht im Übrigen Anwesenheitspflicht für prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen am ZTW (Studierende dürfen maximal 2 Mal fehlen).

Beurteilungsmaßstab:
90 - 100% = 1 (Sehr gut)
80 - 89% = 2 (Gut)
70 - 79% = 3 (Befriedigend)
60 - 69% = 4 (Genügend)
0 - 59% = 5 (Nicht genügend)

Prüfungsstoff

Alle Themenbereiche, die im Laufe des Semesters besprochen wurden: ausgewählte Texte zum Fremdenrecht, Niederlassungs- und Aufenthaltsrecht, Staatsbürgerschaftsrecht, Straf- und Strafprozessrecht

Literatur

1. Asensio Mayoral, Roberto: "Translating official documents", Routledge, New York 2014;
2. Daubach, Helia & Claus Sprick: "Der Zivilprozess", BDÜ Fachverlag, Berlin 2011;
3. Daum, Ulrich: "Gerichts- und Behördenterminologie", BDÜ Fachverlag, Berlin 2017;
4. Höglinger, Wolfgang & Annemarie Berschl, Cornelia Cassan-Juen, Günter Kegelreiter, Wolfgang Nurscher, Veronika Palm-Thaler, Herbert Panholzer, Erica Starc: "Recht kompakt", MANZ Verlag, Wien 2017;
5. Kneihs, Benjamin & Peter Bydlinski, Peter Vollmaier, Manfried Welan: "Einführung in das österreichische Recht", Facultas, Wien 2011;
6. Sandrini, Peter: "Übersetzen von Rechtstexten. Fachkommunikation im Spannungsfeld zwischen Rechtsordnung und Sprache", Narr, Tübingen 1999;
7. Schlüter-Ellner, Corina: "Juristendeutsch verständlich gemacht/Treffende Verben in der deutschen Rechtssprache", BDÜ Fachverlag, Berlin 2012;
8. Simon, Heike & Gisela Funk-Baker: "Einführung in das deutsche Recht und die deutsche Rechtssprache", Verlag C.H.Beck, München 2013;
9. Stolze, Radegundis: "Fachübersetzen - Ein Lehrbuch für Theorie und Praxis", Frank & Timme, Berlin 2009;

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 25.09.2026 21:28