Universität Wien

340339 UE Dialogdolmetschen Bildung, Gesundheit und Soziales (2026W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 34 - Translationswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 05.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 12.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 09.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 16.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 30.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 07.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 14.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 11.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 18.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese sprachübergreifende Lehrveranstaltung richtet sich primär an Studierende der Sprachen BKS, Portugiesisch, Rumänisch, Tschechisch und Ungarisch, für die nur eine sprachspezifische LV pro Semester angeboten wird.
Die Studierenden erwerben vertiefende Kenntnisse im Dialogdolmetschen in den Bereichen Bildungswesen, Gesundheitswesen und Soziales. Sie verstehen die Besonderheiten der einzelnen Einsatzfelder und die damit einhergehenden translatorischen Anforderungen. Die Studierenden entwickeln translatorische Strategien und Kompetenzen, um Herausforderungen in den Settings zu meistern.
Methode: In praktischen Dolmetschübungen in realitätsnahen dialogischen Situationen kommen unterschiedliche Dolmetschtechniken (u.a. Flüstern, vom-Blatt-Dolmetschen, Gesprächsführung) zur Anwendung mit anschließender Reflexion, Peer-Feedback und Feedback durch die Lehrenden. Die Studierenden bereiten sich auf den simulierten Dolmetschauftrag vor, recherchieren Informationen zum Inhalt und zur Struktur der Gespräche sowie zur Terminologie und lesen die empfohlene Literatur.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Vorbereitung auf die einzelnen Einheiten, rechtzeitige Erledigung der Arbeitsaufträge
- Dolmetschung einzelner Gesprächspassagen
- Simulation gedolmetschter Gespräche
- aktive Teilnahme an Peer-Feedback, Diskussion
- schriftliche Reflexion der eigenen translatorischen Leistung und des Lernprozesses

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Regelmäßige Teilnahme (maximal zwei Abwesenheiten)
- Dolmetschleistung (Gesprächspassagen und Simulationen): 30 Punkte
- schriftliche Reflexion: 30 Punkte
- aktive Diskussionen und Peer-Feedback: 20 Punkte
- rechtzeitige Erledigung von Arbeitsaufträgen und Vorbereitung: 20 Punkte

60-70 Genügend
71-80 Befriedigend
81-90 Gut
91-100 Sehr gut

Prüfungsstoff

Laufende Beurteilung während der Lehrveranstaltung:
- Teilnahme an Simulationen, Dolmetschen von Gesprächspassagen
- schriftliche Reflexion
- Peer-Feedback und Diskussion
- Vorbereitung, Rechercheaufgaben
- punktuelle Lektüre von Fachliteratur

Literatur

- Bergunde, Annika, Pöllabauer, Sonja (Hg.) (2023): Trainingshandbuch für DolmetscherInnen im Asylverfahren. Linz: Trauner Verlag.
- Hale, Sandra Beatriz (2007): Community Interpreting. Basingstoke: Palgrave Macmillan.
- Kadrić, Mira, Kaindl, Klaus & Reithofer, Karin (2019): Translatorische Methodik. Wien: facultas.
- Wadensjö, Cecilia (1998). Interpreting as Interaction. On Dialogue-Interpreting in Immigration Hearings and Medical Encounters. Linköping University.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 01.10.2026 09:48