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350024 UE Zielwurf-Spiele: Vermittlungskonzepte - Schwerpunkt Handball - Abt. B (2018S)

(= LÜV sportspielorientierter BWH: Handball)

2.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 35 - Sportwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 05.03. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 19.03. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 09.04. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 16.04. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 23.04. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 30.04. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 07.05. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 14.05. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 28.05. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 04.06. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 11.06. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 18.06. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG
Montag 25.06. 15:30 - 17:00 ZSU - USZ I, Halle 5 Turnsaal EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung


- Den Studierenden eine ausreichende spezielle Spielfähigkeit sowie die zentralen Regeln zu vermitteln, die sie befähigt am Sportspiel Handball teilzunehmen.

- Wissen um didaktische, sowie didaktisch methodische Wege für Sportspiele zu vermitteln, die sie dazu befähigen mit heterogenen SchülerInnen und unterschiedlichen materiellen Voraussetzungen zu arbeiten.

- Die Position des Lehrers/Trainers im Organisationsmodell Spiele, spielen und vermitteln lernen (Führungsstile, Anforderungsprofil Lehrer/Trainer, Lehr- und Trainingsorganisation) aufzuzeigen.

- Spielregeln (mit besonderer Berücksichtigung der Ballspiels Handball) als integrativer Bestandteil jedes Spiels kennen und anwenden zu lernen.

- Einsichten in die Art und Weise wie Lehrziele im Bereich des Spieles Handball formuliert und kontrolliert werden können, zu vermitteln.

- Durch entsprechende praktisch-methodische Übungen (eigenständige Erarbeitung von vorgegebenen Aufgabenstellungen) sowie aktive Teilnahme am eigenen Spielgeschehen, die eigene Kompetenzlage im didaktisch-methodischen Bereich und im Eigenkönnen zu verbessern.

- Die Fähigkeit Bewegungsfehler zu erkennen und gezielt Verbesserungshinweise zu geben.

- Spielreihen Übungsreihen, Kombinationsformen, Struktur von Übungsformen, multifunktionelle komplexe Formen sowie die Kleinen Spiele als zentrales Mittel zur Spieleentwicklung, zu vermitteln.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1. Schriftliche Prüfung
2. Praktisch methodischer Lehrauftritte zu vorgegebenen Aufgabenstellungen
3. Schiedsrichtertätigkeiten (Regelüberprüfungen, praktische Anwendung in der jeweiligen Wettspielsituation)
4. Erstellung von Stundenbildern zu spielrelevanten Themen

Die gesamte Leistungserbringung durch Studierende hat bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen des Wintersemesters bis spätestens am folgenden 30. April, bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen des Sommersemesters bis spätestens am folgenden 30. September zu erfolgen. Studierende, die sich nicht von der ggst. Lehrveranstaltung abgemeldet haben, sind zu beurteilen. Bei negativer Beurteilung ist eine kommissionelle Prüfung unzulässig, der Besuch der Lehrveranstaltung ist zu wiederholen. Rechtsquelle: Satzung der Universität Wien §10 (4, 5, 6).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab


Allgemeine didaktische Konzepte
Methodisch didaktische Wege zur Vermittlung von Spielfertigkeiten, Spielen und Ballspielen (Übungsformen und Kleine Spiele als methodisches Mittel zur Entwicklung einer allgemeinen Spielfähigkeit).
Kennen/Vermitteln Lernen und erproben zentraler Aspekte einer allgemeinen Spielfähigkeit:

Entwicklung einer allgemeinen Behandlungskompetenz des jeweiligen Spielgerätes
Ballannahme in der Bewegung
Orientierungsfähigkeit im Raum und Position
Ballabgabe/Passen in der Bewegung
Erkennen und Wahrnehmen von freien Mitspielern
Erkennen von Spielsituationen
Schulung des individuellen Entscheidungsverhaltens
Bewegung ohne Ball
Erarbeiten von Überzahlkonzeptionen und dementsprechendes Verhalten
Verhalten in Unterzahlsituationen
Verbesserung der Antizipationsfähigkeit
Entwickeln der wichtigsten individual- gruppen- und kollektivtaktischen Handlungsweisen im Handball

Heterogene Gruppen Homogenisierungsmodelle durch individuelle Aufgabenstellungen, Tutor- und Stationsbetrieb.
Spielbeobachtung, Spielanalyse
Lehrauftritte Erarbeitung spezifischer Themenstellungen, Supervision, Evaluation und Reflexion.

Kennen/Vermitteln- Lernen der Regeln um ein Spiel abhalten zu können. Anwenden in der Spielsituation durch Übernahme von Spielleitungssequenzen und Supervision durch den Lehrbeauftragten.

Prüfungsstoff


1. Wettspiel Organisation Raum: - 1:1, 2:2, 3:3,...
- Spiel in engen Räumen
- Gegner- und spielorientierte Variationen

2. Wettspiel Wahrnehmung: - Spiel in kleinen Einheiten
- Differenziertes Wahrnehmen im
Standardspiel 7:7
- Wahrnehmen von Schlüsselmerkmalen
- Wahrnehmung unter Zeit- und Gegnerdruck
- Wahrnehmung unter hohen Psychischen
und physischen Anfoderungen

3. Wettspiel Spielweise: - Spielen mit hohen Intensitäten
- Spielphasen entwickeln
- Gestaffelt in Breite und Tiefe agieren
- Tempospiel in allen Spielphasen

4. Spielerprofil: - Vielfältiges Repertoire an
Spielerfahrung
- Aktionsvariabilität
- Positionsvariabilität
Aufgabendifferenzierung

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:43