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350041 VU Geschlechtersensibles Unterrichten im Fach BuS - Abt. H (2018S)

(= Geschlechtersensibles Unterrichten: Mädchen- und Bubenarbeit)

1.00 ECTS (1.00 SWS), SPL 35 - Sportwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG - Wegen Erkrankung des LV Leiters entfällt die Erste Einheit am Montag, 05.03.2018.
Ersatztermin = Montag, 19.03.2018, 17:00 - 20:00 Uhr, Seminarraum 4. Stock, USZ II

Leider muss auch die 2. Einheit am Montag, 16.04.2017 entfallen.
Ersatztermin = Montag, 23.04.2018, 17:00 - 20:00 Uhr, Seminarraum 4. Stock, USZ II

Montag 19.03. 17:00 - 20:00 ZSU - USZ II, Seminarraum 4. Stock
Montag 23.04. 17:00 - 20:00 ZSU - USZ II, Seminarraum 4. Stock
Montag 14.05. 17:00 - 20:00 ZSU - USZ II, Seminarraum 4. Stock
Montag 04.06. 17:00 - 20:00 ZSU - USZ II, Seminarraum 4. Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

die lehrveranstaltung besteht aus einem theorieteil, einem allgemeinen selbstreflexiven teil und einem speziellen selbstreflexiven teil.

der theorieteil bietet eine einführung in die genderforschung mit schwerpunkt männerforschung, männerrollen und männerklischees, eine analyse der geschlechterverhältnisse in organisationen insbesonders schule und eine einführung in die geschlechterreflektierte bubenarbeit.

im allgemeinen selbstreflexiven teil sollen die eigene sozialisation als mann bzw. tradierte rollenzuschreibungen von weiblichkeit bzw. männlichkeit kritisch reflektiert werden. über den weg der selbstreflexion soll zugang zu gender-kompetenz gefunden werden.
auf der basis von selbsterfahrung (selbstempathie) und selbstreflexion
sollen die studierenden auch die fähigkeit erlangen, im ggw. alltag und in der späteren arbeit mit buben und burschen (und mädchen) solidarischer (empathie für andere) zu werden.
im spezieller selbstreflexiver teil führen die studierenden kleine forschungsprojekte durch. diese projekte sollen dazu dienen, die aus übungen des allg. selbstreflexiven teiles gewonnenen bzw. der literatur/theorie entnommenen erkenntnisse besonders in praxis des unterrichtens von bewegung und sport (aber auch im zweitfach) zu überprüfen. einen überblick über verschiedene kleine forschungsprojekte von studierenden der vergangenen semester finden sie unter: http://www.manfredbrandfellner.at/univ-lektor/geschlechtersensibles-unterrichten/

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

75% Frequenz, Interesse und Mitarbeit, Bearbeitung von vorgegebenen oder selbt gewählten Themen bzw. (kleinen) Forschungsprojekten

Präsentation im Plenum

schriftl. Seminararbeit

Die gesamte Leistungserbringung durch Studierende hat bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen des Wintersemesters bis spätestens am folgenden 30. April, bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen des Sommersemesters bis spätestens am folgenden 30. September zu erfolgen. Studierende, die sich nicht von der ggst. Lehrveranstaltung abgemeldet haben, sind zu beurteilen. Bei negativer Beurteilung ist eine kommissionelle Prüfung unzulässig, der Besuch der Lehrveranstaltung ist zu wiederholen. Rechtsquelle: Satzung der Universität Wien §10 (4, 5, 6).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

die individuelle geschlechtliche verwobenheit der eigenen person bewusst zu machen und eigene bzw. tradierte bilder und rollenvorstellungen von männlichkeit (und weiblichkeit) kritisch zu reflektieren; für die zukünftige arbeit als männlicher lehrer (u.a. für bewegung und sport) sensibler zu werden für u.a. folgende schulische unterrichtsinhalte:
stereotyp. vorstellungen von männlichkeit hinterfragen helfen, burschen lehren, ihre körperlichkeit sensibel wahrnehmen zu lernen, nicht konkurenzierende verhaltensweisen (insbes. in bewegung und sport) zwischen buben erlebbar machen, sensibilität für gewalt fördern, positive formen der kommunikation und
konfliktaustragung einüben, positiver umgang mit sanften sportlichen inhalten,
schwächen thematisieren und zulassen, stärken bekräftigen, ängste zulassen und thematisieren, vorherrschenden überlegenheitsimperativ entlarven, männlichen umgang mit gefahr und risiko kritisch bewerten, männliche leistungsidealen im sport und ihre zusammenhänge mit männlichen gesellschaftlichen leistungsidealen erkennen und kritisch hinterfragen helfen, körpersensibles und gesundheitsorientiertes verhalten von buben bei sportlichen aktivitäten fördern.

Prüfungsstoff

Vortrag, Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Plenum, studentische Präsentationen der (kleinen) Forschungsprojekte.

Literatur

Eine detailierte Literaturliste wird in der 1.Sitzung ausgeteilt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 04.09.2018 10:28