Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
410010 SE Sprachwissenschaftliche Perspektiven in der Ägyptologie: Morphologie und Textstruktur (2026W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 07.09.2026 09:00 bis Mi 30.09.2026 12:00
- Abmeldung bis Sa 31.10.2026 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- N Mittwoch 07.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 14.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 21.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 28.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 04.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 11.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 18.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 25.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 02.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 09.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 16.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 13.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 20.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
- Mittwoch 27.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
In der Textbearbeitung bereitet die vokallose und orthographisch nicht standardisierte altägyptische Schrift in ihren verschiedenen Ausformungen insofern Probleme, als die Erfassung und Bestimmung morphologischer Formen (konkreter Lexeme oder Wörter) oft genug mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist, was insbesondere die Abgrenzung von Angehörigen einer Wortfamilie gegeneinander zu einer komplexen Herausforderung macht. Jede Studie, die sich mit lexikalischen Aspekten (z.B. Wortfeldstudien, lexikographische, semantische, morphologische etc. Studien) bzw. strukturellen oder pragmatischen Aspekten (z.B. Studien zum Textaufbau, kommunikationswissenschaftliche, syntaktische, stilistische etc. Studien) beschäftigt, ist aber von einem präzisen Verständnis und einer möglichst genauen Bestimmung der verwendeten Wörter abhängig. Zugeschnitten auf die Dissertationsthemen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer soll daher nach ägyptologisch-sprachwissenschaftlichen und textphilologischen bzw. textkritischen Prinzipien ein Instrumentarium vorgestellt bzw. entwickelt und adaptiert werden, das einen entscheidenden Schritt tiefer in die Strukturen von Wörtern und Texten führt als der philologische Standard innerhalb der Ägyptologie. Zugleich soll die Kontextualisierung als maßgebliches Kriterium der Aufbereitung von Texten für jede weitergehende Untersuchung vertieft werden, um weg von einer isolierten Textlektüre (z.B. klassische Corpuslinguistik und reine Datenbankphilologie) zu einer ganzheitlichen und kulturhistorisch eingebetteten Textbetrachtung zu gelangen, die als unverzichtbare Voraussetzung jeder tiefergehenden Beschäftigung mit schriftlichen Quellen, Texten und Sprache zu sehen ist.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
(1) Anwesenheitspflicht
Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent und findet als Präsenzunterricht statt, die regelmäßige Teilnahme ist verpflichtend und wird mittels Eintragung in eine Anwesenheitsliste überprüft.(2) Vorstellung des Dissertationsprojektes und Exposé
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen das Thema ihrer Dissertation, deren Ziel, die wichtigsten Forschungsfragen und den aktuellen Stand der Arbeit vor. Besonders berücksichtigt werden dabei die verwendeten schriftlichen Quellen, die angewandte Methodik für deren Bearbeitung mitsamt ihren Stärken und Schwächen, die generellen bzw. aktuellen Probleme mit Quellen und Methoden sowie Perspektiven und Ideen für den Umgang damit.
Eine Kurzfassung der Präsentation wird in Form eines Exposés inklusive Auswahlbibliographie vorbereitet und abgegeben.(3) Mitarbeit
Der weitere Unterricht wird im Einvernehmen zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Lehrveranstaltungsleitung gestaltet. Die verbleibenden Einheiten werden gleichmäßig auf die Themenbereiche der vorgestellten Dissertationsprojekte verteilt, die je schwerpunktmäßig behandelt werden. Eine Auswahl von Textstellen bzw. schriftlichem Material wird aufgearbeitet, diskutiert und interpretiert bzw. ausgewertet.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, die ausgegebenen Texte selbständig vorzubereiten, um im Unterricht die gemeinsame Erarbeitung, Vertiefung und Besprechung aller Aspekte zu ermöglichen. Diskussionen unter Einbeziehung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ein zentrales Element des Unterrichts dar. Die aktive Mitarbeit ist daher wesentlicher Bestandteil des Unterrichtes, der grundsätzlich dialogisch bzw. diskursiv mit vereinzelten zusätzlichen Erläuterungen und exkursartigen Ergänzungen durch den Lehrveranstaltungsleiter erfolgen wird.(4) Hilfsmittel
Alle gängigen Hilfsmittel, insbesondere Grammatiken, Wörterbücher, Datenbanken und Fachliteratur sind zulässig, solange sie der selbständigen Vorbereitung, Arbeit und Meinungsbildung dienen.
Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent und findet als Präsenzunterricht statt, die regelmäßige Teilnahme ist verpflichtend und wird mittels Eintragung in eine Anwesenheitsliste überprüft.(2) Vorstellung des Dissertationsprojektes und Exposé
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen das Thema ihrer Dissertation, deren Ziel, die wichtigsten Forschungsfragen und den aktuellen Stand der Arbeit vor. Besonders berücksichtigt werden dabei die verwendeten schriftlichen Quellen, die angewandte Methodik für deren Bearbeitung mitsamt ihren Stärken und Schwächen, die generellen bzw. aktuellen Probleme mit Quellen und Methoden sowie Perspektiven und Ideen für den Umgang damit.
Eine Kurzfassung der Präsentation wird in Form eines Exposés inklusive Auswahlbibliographie vorbereitet und abgegeben.(3) Mitarbeit
Der weitere Unterricht wird im Einvernehmen zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Lehrveranstaltungsleitung gestaltet. Die verbleibenden Einheiten werden gleichmäßig auf die Themenbereiche der vorgestellten Dissertationsprojekte verteilt, die je schwerpunktmäßig behandelt werden. Eine Auswahl von Textstellen bzw. schriftlichem Material wird aufgearbeitet, diskutiert und interpretiert bzw. ausgewertet.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, die ausgegebenen Texte selbständig vorzubereiten, um im Unterricht die gemeinsame Erarbeitung, Vertiefung und Besprechung aller Aspekte zu ermöglichen. Diskussionen unter Einbeziehung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ein zentrales Element des Unterrichts dar. Die aktive Mitarbeit ist daher wesentlicher Bestandteil des Unterrichtes, der grundsätzlich dialogisch bzw. diskursiv mit vereinzelten zusätzlichen Erläuterungen und exkursartigen Ergänzungen durch den Lehrveranstaltungsleiter erfolgen wird.(4) Hilfsmittel
Alle gängigen Hilfsmittel, insbesondere Grammatiken, Wörterbücher, Datenbanken und Fachliteratur sind zulässig, solange sie der selbständigen Vorbereitung, Arbeit und Meinungsbildung dienen.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
(1) Anwesenheitspflicht
Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent, es gilt daher prinzipiell Anwesenheitspflicht. Wer mehr als zweimal fehlt hat folglich die Teilnahme an der Lehrveranstaltung abgebrochen und ist
(a) negativ zu beurteilen, wenn keine (ausreichende) Entschuldigung erbracht wurde.
(b) nicht zu beurteilen, wenn aus einem unvorhersehbaren und unabwendbaren Grund die (weitere) Teilnahme unmöglich war und eine (ausreichende) Entschuldigung erbracht ist.
Im Falle von mehr als zweimaligem entschuldigten Fehlen ist bei sonstiger ausreichender Beteiligung am Unterricht in Ausnahmefällen nach Ermessen des Lehrveranstaltungsleiters am Semesterende eine Ausgleichsleistung (z.B. mündliche Wiederholung) zu erbringen, die anteilig in die Beurteilung der Mitarbeit eingerechnet wird.
Entschuldigungen sind dem Lehrveranstaltungsleiter schriftlich per Email zu übermitteln.(2) Vorstellung des Dissertationsprojektes und Exposé
Für die Beurteilung der Vorstellung des Dissertationsprojektes werden die allgemeinen Standards, wie sie für Referate gelten, zur Anwendung gebracht.
Das Exposé dient den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bzw. dem Lehrveranstaltungsleiter zur Orientierung und gewährt einen Überblick über die Dissertationsprojekte.(3) Mitarbeit
Die Mitarbeit erfordert die selbständige und beständige Vorbereitung auf den Unterricht, die weiterführende Beschäftigung mit besprochenen Themen und behandelten Texten, die aktive Teilnahme an Diskussionen und die Lektüre empfohlener Literatur. Alle dafür erforderlichen Materialien werden im Unterricht ausgegeben oder benannt.(4) Gesamtnote
Grundvoraussetzung ist die ausreichende Teilnahme an der Lehrveranstaltung.
Die Gesamtnote generiert sich je zur Hälfte aus den Teilnoten für die (a) Vorstellung des Dissertationsprojektes (40%) und das Exposé (10%) bzw. (b) die Mitarbeit (50%). Für einen erfolgreichen Abschluß der Lehrveranstaltung müssen ausreichend Beiträge für alle Teilleistungen erbracht sein.
Sollte die Gesamtnote einen Notengrad knapp verfehlen, kann nach Ermessen des Lehrveranstaltungsleiters eine freiwillige mündliche Wiederholung abgelegt und dadurch gegebenenfalls die bessere Note erlangt werden.
Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent, es gilt daher prinzipiell Anwesenheitspflicht. Wer mehr als zweimal fehlt hat folglich die Teilnahme an der Lehrveranstaltung abgebrochen und ist
(a) negativ zu beurteilen, wenn keine (ausreichende) Entschuldigung erbracht wurde.
(b) nicht zu beurteilen, wenn aus einem unvorhersehbaren und unabwendbaren Grund die (weitere) Teilnahme unmöglich war und eine (ausreichende) Entschuldigung erbracht ist.
Im Falle von mehr als zweimaligem entschuldigten Fehlen ist bei sonstiger ausreichender Beteiligung am Unterricht in Ausnahmefällen nach Ermessen des Lehrveranstaltungsleiters am Semesterende eine Ausgleichsleistung (z.B. mündliche Wiederholung) zu erbringen, die anteilig in die Beurteilung der Mitarbeit eingerechnet wird.
Entschuldigungen sind dem Lehrveranstaltungsleiter schriftlich per Email zu übermitteln.(2) Vorstellung des Dissertationsprojektes und Exposé
Für die Beurteilung der Vorstellung des Dissertationsprojektes werden die allgemeinen Standards, wie sie für Referate gelten, zur Anwendung gebracht.
Das Exposé dient den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bzw. dem Lehrveranstaltungsleiter zur Orientierung und gewährt einen Überblick über die Dissertationsprojekte.(3) Mitarbeit
Die Mitarbeit erfordert die selbständige und beständige Vorbereitung auf den Unterricht, die weiterführende Beschäftigung mit besprochenen Themen und behandelten Texten, die aktive Teilnahme an Diskussionen und die Lektüre empfohlener Literatur. Alle dafür erforderlichen Materialien werden im Unterricht ausgegeben oder benannt.(4) Gesamtnote
Grundvoraussetzung ist die ausreichende Teilnahme an der Lehrveranstaltung.
Die Gesamtnote generiert sich je zur Hälfte aus den Teilnoten für die (a) Vorstellung des Dissertationsprojektes (40%) und das Exposé (10%) bzw. (b) die Mitarbeit (50%). Für einen erfolgreichen Abschluß der Lehrveranstaltung müssen ausreichend Beiträge für alle Teilleistungen erbracht sein.
Sollte die Gesamtnote einen Notengrad knapp verfehlen, kann nach Ermessen des Lehrveranstaltungsleiters eine freiwillige mündliche Wiederholung abgelegt und dadurch gegebenenfalls die bessere Note erlangt werden.
Prüfungsstoff
Grundsätzlich ist keine Wiederholung bzw. Prüfung vorgesehen. Sofern eine solche als Ersatzleistung zu erbringen ist, ist primär der Stoff der versäumten Einheiten Prüfungsstoff.
Sofern eine freiwillige mündliche Wiederholung zur Erlangung eines besseren Notengrades abgelegt wird, ist der gesamte im Unterricht behandelte Stoff Prüfungsstoff.
Für die übrigen notenrelevanten Leistungen wird auf die vorstehenden Abschnitte verwiesen.
Sofern eine freiwillige mündliche Wiederholung zur Erlangung eines besseren Notengrades abgelegt wird, ist der gesamte im Unterricht behandelte Stoff Prüfungsstoff.
Für die übrigen notenrelevanten Leistungen wird auf die vorstehenden Abschnitte verwiesen.
Literatur
Relevante Literatur wird individuell abgestimmt und im Unterricht bekanntgegeben.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Seminar zu Methoden, Theorien und Zugängen
Letzte Änderung: Mi 09.09.2026 14:28