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480114 KO Das tschechische Drama im 20. Jahrhundert (2013W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 48 - Slawistik
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 18.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-Z1-35
Freitag 25.10. 11:30 - 14:45 Seminarraum 2 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-26
Freitag 08.11. 11:30 - 14:45 Seminarraum 2 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-26
Freitag 22.11. 11:30 - 14:45 Seminarraum 2 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-26
Freitag 06.12. 11:30 - 14:45 Seminarraum 2 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-26
Seminarraum 3 Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
Freitag 10.01. 11:30 - 14:45 Seminarraum 2 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-26
Seminarraum 3 Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
Freitag 17.01. 11:30 - 14:45 Seminarraum 2 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-26
Seminarraum 3 Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
Freitag 24.01. 11:30 - 14:45 Seminarraum 3 Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das tschechische Drama im 20. Jahrhundert
Inhalte der Lehrveranstaltung:
Dieses Konversatorirum wird sich mit dem tschechischen Drama seit Jahrhundertwende bis in die 80. Jahre des 20. Jahrhunderts beschäftigen. Einzelne Autoren und ihre Poetik werden immer im Kontext von stilprägenden künstlerischen Entwicklungsperioden des tschechischen Theaters und im Kontext politischer Verwandlungen der tschechischen Gesellschaft behandelt.
1. Symbolismus im tschechischen Theater
2. Expressionist Karel Hugo Hilar (1885 1935)
3. Vorkriegsavantgarde, Devetsil, Osvobozenédivadlo (Das befreite Theater)
4. Poetisches Theater von Emil FrantišekBurian D 34
5. Die bedeutendsten Bürgerdramatiker der Ersten Tschechischen Republik (Karel Capek, Josef Capek, František Langer)
II. Das tschechische Drama und Theater nach dem 2. Weltkrieg
6. Nachkriegssituation, Repressionen, Zentralisierung des Theaterlebens, Institutionalisierung
7. Das tschechische Nachkriegsdrama
8. O. Krejcaund seine Hausdramatiker im Prager Nationaltheater (1956 - 61) und inDivadlozabranou (Theater hinter dem Tor, 1965 72, Josef Topol, FrantišekHrubín, Milan Kundera)
9. Kleine und satirische Theater der 50. und 60.Jahre
10. Václav Havel und Jan Grossman in Divadlo Na zábradlí (Theater an dem Geländer), Dramatiker und RegisseurLadislav Smocek in Cinoherníklub
11. Brünnder 50/ 60 Jahre (Vecerní Brno, Dramatiker Milan Uhde)
12. Studientheater der 70. und 80. Jahre und seine Autoren (ArnoštGoldflam, J. A. Pitínský)
13. Das tschechische Normalisationsdrama: zwischen dem Offiziellen und Dissens (OldrichDanek, Jan Jílek, JiríHubac X Karel Steigerwald, Daniela Fischerová)

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Art der Leistungskontrolle: Präsenz bei allen Terminen der Lehrveranstaltung, aktive Zusammenarbeit während der einzelnen Termine, aktive Teilnahme an den Diskussionen, schriftliche und mündliche Referate. Ein schriftlicher Abschlusstest.
Sprache: Deutsch und Tschechisch

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziele der Lehrveranstaltung: Die Geschichte des tschechischen Dramas, im Kontext der tschechischen (Theater)Geschichte erkennen, sich mit den wichtigsten Dramatikern und ihrer Dramenpoetik vertraut machen.
Vertrautheit mit theater- und literaturwissenschaftlichen sowie theater- und literaturgeschichtlichen Methoden.

Prüfungsstoff

Literatur

Literatur:
Císar, Jan: The History Of Czech Theatre, a surfy, AMU Press, Prague 2010.
Burian, Jarka M.: Leadingcreatorsoftwentieth-century Czech theatre, London: Routledge , 2002.
Císar, Roman: Karel Capek Autor utopisch-phantastischer Stücke, Dilia, Prag 1990.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

M-33-T

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:59