Universität Wien
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480117 VO Literatur- und kulturwissenschaftliche Vorlesung (2024W)

Manifeste und Programmschriften der slawischen Moderne

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 48 - Slawistik

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

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  • Mittwoch 02.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 09.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 16.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 23.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 30.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 06.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 13.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 20.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 27.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 04.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 11.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 08.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 15.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37
  • Mittwoch 22.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 7 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-37

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Verlauf der 1890er Jahre artikulierte sich auch in den slawischen Literaturen eine zunehmende Ablehnung der vorangegangenen realistisch-populistischen ästhetischen Modelle, die von Seiten der sich neu konstituierenden Moderne zunehmend als unbefriedigend und obsolet empfunden wurden. Diese älteren Modelle wurden als Beengung und als Hindernis empfunden, die eigenen slawischen Literaturen in einen breiter gefassten europäischen Verweiszusammenhang zu integrieren und die slawischen Literaturen auf diese Weise als integralen, gleichberechtigten Bestandteil der Moderne zu konzeptualisieren.

Nachdem sich der Diskurs der Moderne in den slawischen Literaturen zu diesem frühen Zeitpunkt freilich auf ästhetischer Ebene lediglich erst rudimentär etabliert hatte, artikulierte er sich notwendigerweise zuerst in Form von Manifesten und ähnlichen Programmschriften, die in eine noch zu erreichende künstlerische Zukunft vorausweisen, ohne vom aktuellen Evolutionsstand der Kunst freilich bereits voll gedeckt zu sein. Von daher positioniert sich die Gattung Manifest respektive Programmschrift an einer spezifischen epistemologischen Schwelle, die zwischen prinzipieller Eigenständigkeit und Transitivität in Richtung literarischer Praxis oszilliert. Diese widersprüchliche Poetik der Programmschrift findet sich mehrfach in der slawischen Moderne und soll im Verlauf der Vorlesung auf komparatistische Weise näher ausgeleuchtet werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Schriftliche Prüfung

Prüfungsstoff

Stoff der Vorlesung

Literatur

Stefan Simonek: Europäisierung als Verheißung oder Bedrohung? Ein vergleichender Blick auf Programmtexte der Moderne in den ostslawischen Literaturen, Wiener Slavistisches Jahrbuch 51 (2005), 197-205.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

M.4.1, M.5.2

Letzte Änderung: Di 27.05.2025 17:06