Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
480252 KO Berauschtes Mitteleuropa: Westslawische Drogentexte des 20. und 21. Jahrhunderts (2025W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 01.09.2025 12:00 bis Mo 29.09.2025 12:00
- Abmeldung bis Fr 31.10.2025 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Donnerstag 09.10. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 16.10. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 23.10. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 30.10. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 06.11. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 13.11. 11:30 - 13:00 Digital
- Donnerstag 20.11. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 27.11. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 04.12. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 11.12. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 18.12. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Montag 12.01. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 22.01. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
- Donnerstag 29.01. 11:30 - 13:00 Besprechungsraum Slawistik Unicampus Hof 3 2R-EG-40
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Ob literarischer Topos oder Mittel zur Erweiterung der schriftstellerischen Einbildungskraft die Droge nimmt in europäischen literarischen Traditionen einen besonderen Stellenwert ein. Während sich Drogentexte aus westeuropäischen und nordamerikanischen Kontexten großer, internationaler Popularität erfreuen (bspw. Charles Baudelaires Les paradis artificiels, Hunter S. Thompsons Fear and Loathing Las Vegas), generiert Drogenliteratur aus dem mitteleuropäischen Raum weitaus geringere überregionale Reichweite. In diesem Konversatorium wollen wir einen Blick auf ebenjene "übersehenen" Drogentexte werfen und fokussieren die Entwicklung von Drogentexten im westslawischen Kontext im 20. und 21. Jahrhundert. Wir lernen die Hauptmerkmale literarischer Ästhetik der Droge und des Drogenrauschs kennen und analysieren, basierend auf jenem theoretischen Wissen, polnische, tschechische und slowakische literarische Repräsentationen des Drogenrausches. Der Fokus des Konversatoriums liegt auf Texten über Drogenerfahrungen und -experimente (sog. Drogennotaten) und auf Romanen, Gedichten sowie Kurzgeschichten, in denen die Droge entweder als literarischer Topos präsent ist oder der literarische Rezeptionsprozess mit der Drogen(sucht)erfahrung parallelisiert wird. Ein wichtiger Bestandteil des Konversatoriums werden Fragen nach dem Zusammenhang zwischen Drogenrausch bzw. -sucht und Identität sowie dem literarischen Schreibprozess sein. Geplant ist in diesem Kontext auch eine Exkursion zur Suchthilfe Wien.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Anwesenheit (max. 3x Fehlen) sowie durch Mitarbeit in Diskussionen und Bearbeitung eines gemeinsamen Padlets nachgewiesene Lektüre der Texte (30%), Teilnahme an zwei individuellen Feedbackgesprächen (10%) Produktion und rechtzeitige Abgabe (ein Tag vor Sitzung) von fünf schriftlichen Response Papers à 1 A4-Seite (30%) Mündliche Prüfung am Ende des Semesters (30%).
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
100-90%: Sehr gut
89-80%: Gut
79-70%: Befriedigend
69-60%: GenügendLesekenntnisse in Polnisch/Tschechisch/Slowakisch sind von Vorteil; Texte werden aber auch in dt. oder englischer Übersetzung zur Verfügung gestellt.
89-80%: Gut
79-70%: Befriedigend
69-60%: GenügendLesekenntnisse in Polnisch/Tschechisch/Slowakisch sind von Vorteil; Texte werden aber auch in dt. oder englischer Übersetzung zur Verfügung gestellt.
Prüfungsstoff
Stoff der mündlichen Prüfung sind die Inhalte aus dem Konversatorium (angelehnt an gemeinsam erarbeitete Leitfragen des Konversatoriums).
Literatur
Der Lektürekorpus umfasst u.a. Texte von Stanislaw Ignacy Witkiewicz, Jáchym Topol, Ján Smrek, Bohumil Hrabal, Jerzy Pilch, Michal Hvorecký und Dorota Maslowska. Begleitende Sekundärliteratur ist u.a. Robert Feustel et al. Handbuch Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive (2019), Marcus Boons The Road of Excess. A History of Writers on Drugs (2002), Helen Roths Zur Ästhetik des Rausches in der Literatur (2013), Yvonne Pörzgens Berauschte Zeit: Drogen in der russischen und polnischen Gegenwartsliteratur (2008) sowie Alexander Kipfers Die künstlichen Paradiese. Rausch und Realität seit der Romantik. Ein Handbuch (2006). Die vollständige Lektüreliste wird auf Moodle veröffentlicht.
Alle Texte sind auch in dt. oder engl. Übersetzung vorhanden.
Alle Texte sind auch in dt. oder engl. Übersetzung vorhanden.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
B-81-T, B-81-Q, B-81-P, B-42-T, B-43-Q, B-43-P
Letzte Änderung: Mo 27.07.2026 09:28