Universität Wien

490120 SE Forschungsmethoden: Professionsverantwortung, Evaluation und Practitioner Research (2026S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 49 - Lehrer*innenbildung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
KPH-W-NÖ
Do 28.05. 15:00-18:00

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 16.04. 15:00 - 18:00 Saal 1, Severin Schreiber Gasse 1+3
  • Donnerstag 07.05. 15:00 - 18:00
  • Donnerstag 18.06. 15:00 - 18:00

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar setzt sich in begrifflich-theoretischer, methodologischer sowie empirischer Perspektive mit der phänomenologischen Vignettenforschung auseinander und fokussiert dabei deren Bedeutung für Prozesse pädagogischer Professionalisierung. Ausgangspunkt bildet die phänomenologische Annahme, dass pädagogisches Handeln wesentlich durch subjektive Wahrnehmungs- und Erfahrungsvollzüge geprägt ist. Pädagogische Situationen werden dabei nicht primär als objektiv feststehende Ereignisse verstanden, sondern als gelebte Erfahrungen, die von den Beteiligten situativ wahrgenommen, interpretiert und gestaltet werden. Die phänomenologische Vignettenforschung zielt darauf ab, solche Erfahrungsmomente in ihrer situativen Dichte zu erfassen und durch präzise Beschreibungen zugänglich zu machen. Vignetten fungieren in diesem Zusammenhang als kurze, verdichtete Darstellungen konkreter pädagogischer Situationen, in denen sich bedeutsame Momente des pädagogischen Geschehens zeigen. Sie ermöglichen es, alltägliche Praxisphänomene sichtbar zu machen und diese im Anschluss reflexiv zu erschließen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Hinweis der SPL:
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird (z. B. für einzelne Arbeitsaufgaben).
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Eine Vignette erheben und schreiben 20%
Präsentation einer Vignette 30%
Vignetteninterpretation 50 %

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Hinweis der SPL:
Da die aktive Mitarbeit und Zusammenarbeit der Studierenden notwendig ist, besteht für pi-Lehrveranstaltungen eine Anwesenheitspflicht von 100 %. Fehlzeiten werden ausschließlich in begründeten Fällen und nur mit entsprechender Bestätigung entschuldigt und müssen der LV-Leitung vorgelegt werden.
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1 (sehr gut) -> 100-89 Punkte
2 (gut) -> 88-76 Punkte
3 (befriedigend) -> 75-63 Punkte
4 (genügend) -> 62-51 Punkte
5 (nicht genügend) -> 50-0 Punkte

Prüfungsstoff

wird in der LV besprochen

Literatur

Michael Schratz/Johanna F. Schwarz/ Tanja Westfall-Greiter (2012): Lernen als bildende Erfahrung. Vignetten in der Praxisforschung. Studienverlag Ges.m.b.H., Innsbruck.

Käte Meyer-Drawe (2013): Lernen braucht Lehren. In: Pädagogische Reform. Anspruch-Geschichte-Aktualität. (Hrsg.): Fauser et. al., Seelze, Friedrich Verlag GmbH.

Meyer-Drawe (2021): Szenisches Verstehen. In: Erfahrungen verstehen- (Nicht-)Verstehen erfahren. Potenzial und Grenze der Vignetten- und Anekdotenforschung in Annäherung an das Phänomen Verstehen. (Hrsg.): Symeondis/Schwarz. Studien Verlag Innsbruck Wien, S.17-27.

Agostini/Schratz/Risse (2018): Lernseitsdenken – erfolgreich unterrichten. Personalisiertes Lehren und Lernen in der Schule. AOL-Verlag, Hamburg.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 24.04.2026 16:50