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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

490162 PS Menschenrechte und (Inter-)Religiöse Bildung (2019W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 49 - LehrerInnenbildung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
KPH

Moodle; Di 28.01. 13:45-17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 08.10. 13:45 - 17:00
Dienstag 22.10. 13:45 - 17:00
Dienstag 05.11. 13:45 - 17:00
Dienstag 19.11. 13:45 - 17:00
Dienstag 03.12. 13:45 - 17:00
Dienstag 17.12. 13:45 - 17:00
Dienstag 14.01. 13:45 - 17:00
Dienstag 28.01. 13:45 - 17:00

Seminarraum 3, Lacknergasse 89

Dienstag 08.10. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 22.10. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 05.11. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 19.11. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 03.12. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 17.12. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 14.01. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das hier angekündigte Seminar wird sich auf die jüngere Geschichte der Menschenrechte seit der Formulierung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Dezember 1948 und den Veränderungen im Menschenrechtsdiskurs seit den 1960er Jahren konzentrieren.

In diesem Semester legt das Seminar besonderes Augenmerk auf die Länderberichte des 'UN Special Rapporteure for Religious Freedom'. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden darüber diskutieren, wie Religionen, interreligiöse Bildung und Menschenrechte aufeinander bezogen werden (können) und welche Konsequenzen dies für die Konstruktion von Weltbildern hat.

Im Hintergrund steht hier eine lange Geschichte: Spätestens seit den 1960er Jahren haben sich die Menschenrechte in der ganzen Welt als zentraler Referenzpunkt für weltanschauliche Debatten etabliert. So hat zum Beispiel Samuel Moyn in seinem Buch ‚Christian Human Rights’ jüngst die Meinung vertreten, dass Menschenrechte die letzte Option darstellen, in der Gegenwart weiterhin Utopien zu formulieren.

In diesem Sinne, sind in den letzten Jahren vielfältige akademische Publikationen erschienen, welche sich mit der Frage der empirischen Beziehung zwischen Menschenrechten und Religionen bzw. interreligiöser Bildung auseinandersetzen. Autorinnen und Autoren wie Heiner Bielefeldt, Hans G. Kippenberg, Hans-Georg Ziebertz oder Hans Joas stellen sich die Frage, welche Rolle Menschenrechte in Bildungsprozessen spielen und welche Rolle sie spielen SOLLTEN.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Benotung basiert auf drei Säulen:
(a) Aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen
(b) Kurzreferate mit ausgearbeiteten Thesenpapieren (ca. 2000 Wörter)
(c) Abschlusstest

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

- Bielefeldt. Heiner, Auslaufmodell Menschenwürde?, - Warum sie in Frage steht und warum wir sie verteidigen müssen -, Freiburg i. Brg. / Basel / Wien 2011.
- Fritzsche, K. Peter, Menschenrechte, - Eine Einführung mit Dokumenten -, Paderborn / München / Wien 22009.
- Joas, Hans, Sind Menschenrechte westlich? München 2015.
- Kippenberg, Hans G., Regulierungen der Religionsfreiheit, - Von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte -, Baden-Baden 2019.
- Moyn, Samuel, The Last Utopia, - Human Rights in History -, Cambridge / London 2010.
- Moyn, Samuel, Christian Human Rights, Cambridge / London 2015..
- Ven, Johannes A. van der / Ziebertz, Hans-Georg (Hg.), Human Rights and the Impact of Religion, Leiden / Boston 2013 (Empirical Research in Religion and Human Rights).
- Witte, John, Jr. / Green, M. Christain (Hg.), Religion and Human Rights, - An Introduction -, Oxford / New York 2012.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 21.01.2020 16:32